Kongress „Bewegt In Form“

18. März 2010

Nordrhein-Westfalen und Hessen bringen Menschen in Schwung / Sportminister Wolf und Bouffier: Sport und Gesundheits­organisationen müssen zusammenarbeiten

Nordrhein-Westfalen und Hessen fördern die Vernetzung von Sport- und Gesundheitsorganisationen.

Die Innenministerien von Nordrhein-Westfalen und Hessen teilen mit:

„Mehr bewegen“ und „ausgewogen essen“ sind die beiden wichtigsten Stellschrauben für mehr Lebensqualität und Gesundheit jedes einzelnen“ sagten die Sportminister Dr. Ingo Wolf und Volker Bouffier anlässlich der Konferenz „Bewegt in FORM - Bewegung und Ernährung - vom Nebeneinander zum Miteinander“, den die Länder Nordrhein-Westfalen und Hessen heute (18. März 2010) in Düsseldorf aus­richteten. Ziel dieser gemeinsamen Veranstaltung ist es, die Initiativen aller Einrichtungen im Sport, Gesundheitswesen und Verbraucherschutz erfolgreich zu verknüpfen. „Der organisierte Sport mit seinen bundesweit 91.000 Sportvereinen hat das Potential und kann die Netzwerke schaffen“, sagten die Minister.

Immer mehr Menschen in Deutschland gelten als übergewichtig. Allein bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren sind es 15 Prozent. „Diese Entwicklung ist alarmierend und muss gestoppt werden“, sagte Sportminister Wolf.

In Nordrhein-Westfalen existiert bereits eine funktionierende Netzwerk­arbeit, die gemeinsam mit dem Landessportbund umgesetzt wird. Mit dem Handlungsprogramm 2015 „Sport und Gesundheit“ hat eine Viel­zahl der über 15.000 Reha-Sportgruppen das Thema Ernährung zu einem festen Bestandteil ihrer Angebote gemacht. „Unsere Sportvereine leisten hier Beachtliches. Wir wollen die Strukturen des Sports weiter ausbauen“, sagte Wolf und verwies dabei auf erfolgreiche Koope­rationen. „Wir haben 300 zertifizierte Bewegungskindergärten geschaf­fen, die für die Fitness und Gesundheit der Kleinsten sorgen. Unsere Initiative ‚schwer mobil’ für übergewichtige Kinder bringt zunehmend auch den Ganztag von Schule mit Hilfe von Vereinen auf Trab“, erklärte Wolf. Mit dem in Nordrhein-Westfalen eingeführten „Motorischen Test“ für Grundschulen ist je nach Stärken und Schwächen des Einzelnen gezielte Bewegungsförderung möglich. Schließlich versorgt das NRW-Schulobstprogramm rund 75.000 Schülerinnen und Schüler mit der Extra-Portion Obst und Gemüse.

Auch in Hessen wird mit unterschiedlichen Initiativen die Situation ver­bessert. Durch das erfolgreiche Projekt „Mehr Bewegung in den Kinder­garten“ werden seit über zehn Jahren Kooperationen zwischen Kinder­tagesstätten und Sportvereinen gefördert. „Dabei wird das Bewegungs­angebot durch die wichtigen Themenbereiche Ernährung und Entspan­nung ergänzt“, so Sportminister Bouffier. Darüber hinaus sind derzeit in 15 Landkreisen und kreisfreien Städten aufgrund einer Zusammenarbeit zwischen Landessportbund Hessen, der Landesärztekammer und der Kassenärztlichen Vereinigung Hessens Netzwerke „Sport und Gesund­heit“ eingerichtet, um mehr Menschen an lebensbegleitende Bewegungsangebote heranzuführen.

Kooperationspartner der heutigen Konferenz sind die beiden Landes­sportbünde von Hessen und Nordrhein-Westfalen und das Strategie­zentrum Gesundheit des Gesundheitscampus Nordrhein-Westfalen in Bochum.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Innenministeriums, Telefon 0211 871-2300 oder -2301.

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