Gemeinsame Forschung zu Klima - und Energiefragen

17. November 2009

Nordrhein-Westfalen und China vereinbaren gemeinsame Forschung zu Klimawandel und erneuerbaren Energien / Minister Pinkwart trifft Chinas Wissenschafts- und Forschungsminister

Die Universität Köln und das Forschungszentrum Jülich wollen künftig enger mit chinesischen Forschern in Klima- und Energiefragen zusammenarbeiten. Eine entsprechende Erklärung unterzeichneten die beiden Wissenschaftseinrichtungen in Peking mit der chinesischen Akademie der Wissenschaften und der Peking Universität.

Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie teilt mit:

Die Universität Köln und das Forschungszentrum Jülich wollen künftig enger mit chinesischen Forschern in Klima- und Energiefragen zusammenarbeiten. Eine entsprechende Erklärung unterzeichneten die beiden nordrhein-westfälischen Wissenschaftseinrichtungen am Montag in Peking mit der chinesischen Akademie der Wissenschaften und der Peking Universität. Unterstützt wird die Kooperation vom nordrhein-westfälischen Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart und dem stellvertretenden chinesischen Wissenschafts- und Forschungsminister Dr. Liu Yuanhua. Pinkwart ist derzeit mit einer zehnköpfigen Wissenschaftsdelegation in Peking.

Im Mittelpunkt der Köln-Jülich-Pekinger Kooperation soll die Klimaforschung stehen. Gemeinsame Studien zum Energieverbrauch sollen ebenso stattfinden wie gemeinsame Forschung zur strategischen Klima- und Energiepolitik. Die Gründung eines deutsch-chinesischen Klimawandel- und Energie-Instituts im Laufe der Zusammenarbeit schloss der Rektor der Kölner Universität Prof. Axel Freimuth nicht aus.

Nach einem Gespräch mit dem chinesischen Wissenschaftsminister Prof. Wan Gang über den Ausbau von Forschungskooperationen und des Wissenschaftleraustauschs sagte Pinkwart: „China ist die aufstrebende Nation schlechthin in der Forschung. Das Land ist auf der Suche nach Zusammenarbeit mit exzellenten Wissenschaftlern weltweit, und für unsere Hochschulen bietet sich derzeit eine riesige Chance, die Zusammenarbeit strategisch auszubauen.“ Gerade in der Klima- und Umweltpolitik stehe China vor gewaltigen Herausforderungen: Acht Prozent des Bruttoinlandsprodukt wende China für die dringendsten Reparaturen von Umweltschäden auf; fast genauso viel wie das chinesische Wirtschaftswachstum derzeit ausmacht. „Daher ist es nur folgerichtig, dass China ein sehr großes Interesse an CO2-freien Kraftwerken, Elektroautos und erneuerbaren Energien zeigt“, sagte Pinkwart.

Die kommenden Tage führen die nordrhein-westfälische Delegation noch nach Wuhan und Shanghai, wo weitere Kooperationen in den Lebenswissenschaften, den Rechtswissenschaften, der Logistik und der Nanotechnologie vereinbart werden sollen.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie, Telefon 0211 896 4790.

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