Nordrhein-Westfalen setzt sich für mehr interkulturelle Entwicklungen in den Ausländerbehörden ein

18. März 2009

Nordrhein-Westfalen setzt sich für mehr interkulturelle Entwicklungen in den Ausländerbehörden ein

„Interkulturelle Entwicklungen wahrzunehmen und sich hierauf ein­zustellen ist Voraussetzung und gleichzeitig ein Schlüssel für eine zukunftsfähige Verwaltung und die Arbeit der Ausländerbehörden in unserem Land. Dazu gehört die Öffnung für Personal mit Migrations­hintergrund sowie die Förderung interkultureller Kompetenz“, sagten Staatssekretär Brendel und der Integrationsbeauftragte der Landes­regierung Nordrhein-Westfalen, Thomas Kufen.

Der Staatssekretär im Innenministerium, Karl Peter Brendel, und der Integrationsbeauftragte der nordrhein-westfälischen Landesregierung, Thomas Kufen, teilen mit:

„Interkulturelle Entwicklungen wahrzunehmen und sich hierauf ein­zustellen ist Voraussetzung und gleichzeitig ein Schlüssel für eine zukunftsfähige Verwaltung und die Arbeit der Ausländerbehörden in unserem Land. Dazu gehört die Öffnung für Personal mit Migrations­hintergrund sowie die Förderung interkultureller Kompetenz. Ebenso wichtig ist aber auch die Bereitschaft, Ausländerinnen und Ausländer verstärkt auch als Kunden anzusehen und zu behandeln“, sagten Staatssekretär Brendel und der Integrationsbeauftragte der Landes­regierung Nordrhein-Westfalen, Thomas Kufen, anlässlich der Tagung „Interkulturelle Entwicklungen in der Ausländerbehörde“ heute (18. März 2009) in Dortmund.

„Der Kontakt und die Erfahrungen von Ausländern mit ihrer Ausländerbehörde sind prägend und wegbereitend für die Bereitschaft, sich in die sozialen, wirtschaftlichen und rechtlichen Gegebenheiten in unserem Land zu integrieren. Daher kommt der interkulturellen Entwicklung eine besondere Bedeutung zu“, so Brendel.

Insbesondere für die Ausländerbehörden ist dieses Thema von zentraler Bedeutung. Die Tagung ermöglichte den Behörden  Erfahrungen und Strategien in Bezug auf interkulturelle Entwicklungen auszutauschen.

„Gerade dort ist es wichtig, dass Ausländerinnen und Ausländer auch als ‚Kunden’ wahrgenommen werden. Aufgrund ihrer Aufgaben als Ordnungsbehörde stößt das Bemühen um Kundenfreundlichkeit in der Ausländerbehörde jedoch auf besondere Herausforderungen und Grenzen“, so der Integrationsbeauftragte Thomas Kufen.

„Rechtliche und gesellschaftliche Rahmenbedingungen entwickeln sich stetig weiter. Aus diesem Grund ist die interkulturelle Weiterentwicklung sowie Kundenorientierung der Verwaltung notwendig, um sich diesen Herausforderungen erfolgreich zu stellen. Sie sind aber auch der Schlüssel für eine zukunftsgerichtete und leistungsfähige Arbeit der Ausländerbehörden. Damit bilden sie eine  Grundlage ordnungsrechtlicher Aufgabenwahrnehmung. Das ist kein Widerspruch“, fasste Staatssekretär Brendel zusammen.

Die Ergebnisse der Veranstaltung sollen als Grundlage für einen Leitfaden dienen. Dieser werde Anregung und Orientierungshilfe für die interkulturellen Entwicklungen der Ausländerbehörden vor Ort enthalten, kündigte der Integrationsbeauftragte der Landesregierung, Thomas Kufen, an.

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