Nordrhein-Westfalen ohne Barrieren

30. Januar 2009

„Nordrhein-Westfalen ohne Barrieren“ / Landesbehindertenbeauftragte Angelika Gemkow startet landesweite Tour in Duisburg

"Weg mit den vielen Stolperfallen, Stufen, Treppen und sonstigen baulichen Hindernissen!" Das erklärte die Landesbehindertenbeauftragte Angelika Gemkow heute bei der Auftaktveranstaltung ihrer Tour „Nordrhein-Westfalen ohne Barrieren“.

Die Behindertenbeauftragte des Landes Nordrhein-Westfalen teilt mit:

„Weg mit den vielen Stolperfallen, Stufen, Treppen und sonstigen bau­lichen Hindernissen! Mit meiner landesweiten Tour „Nordrhein-Westfa­len ohne Barrieren“ will ich anhand guter Beispiele zeigen, wie man bauliche Hürden vermeiden und mehr Komfort und Sicherheit für alle schaffen kann. Ich will, dass das Bewusstsein für die gesellschaftliche Bedeutung des Abbaus von Schwellen, Stufen und Treppen in unserer Gesellschaft endlich gestärkt wird. Ich verlange, dass die bestehenden Gesetze, Vorschriften und Normen zum barrierenfreien Bauen konse­quent umgesetzt werden. Barrierefreiheit ist keine Sondermaßnahme für Menschen mit Behinderung. Vom Fahrstuhl im Mietshaus oder vom stufenlosen Zugang zu einer Arztpraxis profitieren neben älteren Men­schen auch Mütter mit Kinderwagen. Auch der Aufzug zum Bahnsteig, eine kontrastreiche Beschilderung oder gut verständliche Ansagen kommen allen Reisenden zugute. Ich möchte, dass genau wie beim Klimaschutz beim gezielten Abbau von baulichen Barrieren und Hinder­nissen alle an einem Strang ziehen.“ Das erklärte die Landesbehinder­tenbeauftragte Angelika Gemkow heute (30. Januar 2009) bei der Auf­taktveranstaltung ihrer Tour „Nordrhein-Westfalen ohne Barrieren“ im barrierefreien Konferenz- und Beratungszentrum „Der kleine Prinz“ in Duisburg, an der auch Oberbürgermeister Adolf Sauerland teilnahm.

Sauerland erklärte, dass er sich eine barrierefreie Stadt für ALLE Bürge­rinnen und Bürger wünscht, in der alle Menschen gemäß ihren Bedürf­nissen ein gleichberechtigtes und selbst bestimmtes Leben führen kön­nen. Es sei gemeinsame Aufgabe der Kommunen, öffentlichen Instituti­onen und Unternehmen, dafür die Voraussetzungen zu schaffen. Was möglich sei, wenn diese Akteure partnerschaftlich zusammenwirkten, belege das Beispiel des barrierefreien Gastronomie- und Tagungsraum­angebots „Der Kleine Prinz“. An die Menschen mit Behinderungen ge­richtet, warb er auch um deren weitere konstruktive Mitarbeit.

Die Landesbehindertenbeauftragte wies darauf hin, dass allein 78% der Wohnungen Barrieren im Eingangsbereich, im Haus, im Bad, auf dem Balkon haben. Angelika Gemkow: „Der Abbau von Barrieren muss zum „guten Ton“ gehören und darf nicht als „Seniorenthema“ abgetan wer­den. Barrierefreiheit ist ein Gewinn für uns alle. Wir müssen uns jetzt auf den Weg machen, um dieses Ziel gemeinsam zu erreichen.“

 

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