Nordrhein-Westfalen ist Vorreiter beim Gewässerschutz

21. Oktober 2009

Nordrhein-Westfalen ist Vorreiter beim Gewässerschutz: Experten interessieren sich für Programm „Reine Ruhr“

Dr. Alexander Schink, Staatssekretär im nordrhein-westfälischen Umweltministerium, hat heute das Fachkolloquium „Mikroschadstoffe in der aquatischen Umwelt“ in Berlin eröffnet. Experten der Wasserwirt­schaft aus verschiedenen Ländern diskutierten, wie Trinkwasser vor Schadstoffen wie Arzneimittelrückständen und hormonell wirksamen Substanzen geschützt werden können.

Das Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz teilt mit:

Dr. Alexander Schink, Staatssekretär im nordrhein-westfälischen Umweltministerium, hat heute das Fachkolloquium „Mikroschadstoffe in der aquatischen Umwelt“ in Berlin eröffnet. Experten der Wasserwirt­schaft aus verschiedenen Ländern diskutierten, wie Trinkwasser vor Schadstoffen wie Arzneimittelrückständen und hormonell wirksamen Substanzen geschützt werden können.

Staatssekretär Schink stellte das Programm „Reine Ruhr“ vor, das Umweltminister Eckhard Uhlenberg im vergangenen Jahr ins Leben gerufen hat. „Nordrhein-Westfalen nimmt damit eine Vorreiterrolle beim Gewässerschutz ein. Experten anderer Länder interessieren sich sehr für das Programm und unsere Erfahrungen“, sagte Schink. Maßnahmen des Programms „Reine Ruhr“ sind zum Beispiel ein Kataster, mit dem der Eintrag von Industriechemikalien in kommunale Kläranlagen fest­gestellt werden kann. Schutzmaßnahmen werden vorrangig an der Quelle der Gefährdung, beispielsweise bei Industrie-Einleitern und Krankenhäusern, bei der Abwasserbehandlung sowie bei der Trinkwas­seraufbereitung vorgenommen. Das Programm verwirklicht den geziel­ten Schutz der Gewässer- und Trinkwasserressourcen vor dem Eintrag von potenziellen Mikroschadstoffen – von Maßnahmen an der Quelle bis zu Trinkwasseraufbereitungsanlagen.

Im Mittelpunkt der Diskussionen der internationalen Experten stehen vor diesem Hintergrund die Notwendigkeit der Risikoregulierung, die Bewertung der Stoffe und Möglichkeiten der Vermeidung von Mikro­schadstoffen in Gewässern. Staatssekretär Schink: „Der Austausch über die Landes- und Staatsgrenzen hinaus ist für uns in Nordrhein-West­falen von besonderer Bedeutung. Das Thema bedarf der nationalen und internationalen Befassung.“ Die Experten tauschten nationale und inter­nationale Erfahrungen und Strategien aus.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Telefon 0211/4566 748 (Stephan Malessa).

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