Nordrhein-Westfalen ist Vorreiter bei Kultureller Bildung

18. Dezember 2009

Nordrhein-Westfalen ist Vorreiter bei Kultureller Bildung

Die Vorreiterrolle Nordrhein-Westfalens als Modell-Land für Kulturelle Bildung verdeutlicht die ressortübergreifende Tagung „Modell-Land Kulturelle Bildung Nordrhein-Westfalen", die in Köln stattfindet. Ziel der Tagung ist es, Bilanz der vergangenen drei Jahre zu ziehen und Perspektiven für die Zukunft aufzuzeigen.

Die Staatskanzlei, das Ministerium für Schule und Weiterbildung und das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration teilen mit:

Die Vorreiterrolle Nordrhein-Westfalens als Modell-Land für Kulturelle Bildung verdeutlicht die ressortübergreifende Tagung „Modell-Land Kulturelle Bildung Nordrhein-Westfalen", die heute (18. Dezember 2009) in Köln stattfindet. Kulturstaatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff, der Staatssekretär für Schule und Weiterbildung Günter Winands und die Staatssekretärin des Jugendministeriums Dr. Marion Gierden-Jülich betonten zu Beginn der Veranstaltung den hohen Stellenwert der Kulturellen Bildung für die nordrhein-westfälische Landesregierung. Ziel der Tagung ist es, Bilanz der vergangenen drei Jahre zu ziehen und Perspektiven für die Zukunft aufzuzeigen.

Nordrhein-Westfalen hat sich als erstes Flächenland das Ziel gesetzt, die Aktivitäten in Schule, außerschulischer Jugendarbeit und Kultur­einrichtungen zur Kulturellen Bildung systematisch miteinander zu ver­netzen. Gemeinsam mit über 180 Personen aus Verbänden, Kultur­einrichtungen, Einrichtungen der kulturellen Jugendarbeit sowie Vertreterinnen und Vertretern der Praxis, der Schulaufsicht, aus den Kommunen und den Schule werden folgende Themenbereiche intensiv diskutiert:

  • Qualifizierung und Fortbildung
  • Teilhabe aller Kinder und Jugendlicher an kultureller Bildung
  • Entwicklung von Nachhaltigkeit in den Strukturen
  • Kooperationen von Schule, Jugendarbeit und kulturellen Anbietern

Kulturstaatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff: „Jedes Kind und jeder Jugendliche sollte im Laufe der Kindergarten- und Schulzeit die Chance haben, mit jeder Kunstsparte und jedem Kulturinstitut seiner Stadt oder seines Kreises passiv und aktiv in Berührung zu kommen. Damit das gelingen kann, brauchen Kulturprojekte für Kinder und Jugendliche die Unterstützung vieler Partner. Ganzheitliche Erziehung sollte ein Ziel in allen Bildungseinrichtungen unseres Landes sein. Um diese Entwicklung zu unterstützen, wird jeder zehnte Euro des Kultur­etats für die künstlerisch-kulturelle Bildung ausgegeben.“

Staatssekretär Günter Winands: „Ein zentraler Baustein für die Weiter­entwicklung unseres Landes zum Kulturland Nummer eins ist die in diesem Jahr neu eingerichtete Arbeitsstelle ,Kulturelle Bildung in Schule und Jugendarbeit NRW’. Sie bündelt landesweite Initiativen im kulturel­len und schulischen Bereich und moderiert Kooperationsprozesse regional und überregional. Damit stärkt sie die kulturelle Bildung auch in den zwischenzeitlich geschaffenen 38 neuen regionalen Bildungsnetz­werken in Nordrhein-Westfalen.“

Staatssekretärin Dr. Marion Gierden-Jülich: „2010 kann das Jahr der Kulturellen Bildung werden. Die Kulturhauptstadt Europas Ruhr.2010 bietet die einmalige Gelegenheit, vor Ort neue Netzwerke zwischen Kindertageseinrichtungen, Schulen, Kultureinrichtungen und Jugend­arbeit zu knüpfen. Diese Kooperationen stärken jeden einzelnen der Partner. Kulturelle Bildung von Kindern und Jugendlichen gelingt nur gemeinsam."

Landesweit entstehen immer mehr kommunale Gesamtkonzepte, in denen die kulturellen und kulturpädagogischen Aktivitäten der ver­schiedenen Partner vor Ort systematisch verknüpft und ausgebaut werden. Bibliotheken, Theater, Museen, Musikschulen, Kunstschulen und viele andere Lernorte arbeiten partnerschaftlich mit Schulen und Einrichtungen der Jugendarbeit zusammen. Immer mehr Kindertages­stätten und Schulen entdecken den Wert der Kulturellen Bildung für ein attraktives Schulprofil, im Unterricht, in den Ganztagsangeboten sowie im Rahmen der Programme „Kultur und Schule“ bzw. „Jedem Kind ein Instrument“. Zur Finanzierung der Mitwirkung der vielen außerschu­lischen Partner verfügen inzwischen alle Schulen, vor allem die Ganz­tagsschulen, über eigene Mittel, in der Sekundarstufe I gibt es hierfür seit dem 1. August 2009 über das Programm „Geld oder Stelle“.

Eine wichtige Grundlage für die Kulturelle Bildung in der Schule sind die von der Landesregierung mit über 70 Verbänden und Organisationen abgestimmten Empfehlungen zur Kulturellen Bildung in der Schule. Diese Empfehlungen wurden im Juli 2008 im Amtsblatt Schule.NRW veröffentlicht und setzen curriculare und organisatorische Maßstäbe.

Zur Unterstützung der landesweiten Prozesse haben das Ministerium für Schule und Weiterbildung und das Ministerium für Generationen, Fami­lie, Frauen und Integration in enger Abstimmung mit der Staatskanzlei Anfang 2009 die Arbeitsstelle „Kulturelle Bildung in Schule und Jugend­arbeit NRW“ gegründet. Ziel ist unter anderem der Aufbau eines landesweit wirksamen Netzwerks mit Anbietern und Trägern aus Schule und Jugendarbeit, die Bündelung der unterschiedlichen Initiativen und Programme sowie eine nachhaltige Qualitätsentwicklung.

Weitere Informationen zu den Programmen „Kultur und Schule“ und „Jedem Kind ein Instrument“ unter

Zur außerschulischen Jugendbildung unter

Zur Arbeitsstelle „Kulturelle Bildung in Schule und Jugendarbeit NRW“ unter

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an das Kulturreferat, Dr. Stefanie Jenkner, Telefon 0211 837-1136, an die Pressestelle des Ministeriums für Schule und Weiterbildung, Telefon 0211 5867-3505 oder -3506 oder an die Pressestelle des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration, Telefon 0211 8618-4338.

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