Radverkehrsnetz: Nordrhein-Westfalen ist Fahrrad­land Nr. 1

8. Juli 2010

Nordrhein-Westfalen ist unbestritten Fahrrad­land Nr. 1 / Radverkehrsnetz wurde deutlich ausgebaut

Das Radverkehrsnetz in Nordrhein-Westfalen wurde in den vergan­genen fünf Jahren erheblich erweitert. Zwischen 2005 und 2009 finan­zierte oder förderte das Land den Bau von zusätzlichen 944 Kilometer Radwegen an kommunalen, Landes- und Bundesstraßen.

Das Ministerium für Bauen und Verkehr teilt mit:

Das Radverkehrsnetz in Nordrhein-Westfalen wurde in den vergan­genen fünf Jahren erheblich erweitert. Zwischen 2005 und 2009 finan­zierte oder förderte das Land den Bau von zusätzlichen 944 Kilometer Radwegen an kommunalen, Landes- und Bundesstraßen. Gegenüber den 801 Kilometer Neubau im Vergleichszeitraum 2000 – 2004 bedeutet dies eine Zunahme von 17 Prozent. Trotz der deutlich höheren Bau­leistung sanken die Baukosten für alle Straßenbaulastträger von 250 Millionen Euro auf 238 Millionen Euro.

„Nordrhein-Westfalen ist unbestritten das Fahrradland Nummer 1 in Deutschland. Daran haben wir fünf Jahre lang kontinuierlich und mit Erfolg gearbeitet“, betonte Verkehrminister Lutz Lienenkämper am Donnerstag (8. Juli 2010). „Nicht nur als Hobby oder als Sportgerät, sondern auch wegen des Klimaschutzes stellt das Fahrrad für viele Menschen eine echte Alternative dar. Und für den Tourismus ist das Radfahren inzwischen zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor geworden. Der Radtourismus beschränkt sich längst nicht mehr auf Tagesausflüge, sondern belebt mit mehrtägigen Touren auch das Über­nachtungsgeschäft.“

Die zwischen 2005 und 2009 gestiegene Ausbau des Radverkehrs­netzes betrifft alle Bereiche:

  • Bundesstraßen: 190 Kilometer (2000 – 2004: 168 Kilometer)
  • Landesstraßen: 244 Kilometer (2000 – 2004: 222 Kilometer)
  • Kommunale Straßen: 511 Kilometer (2000 – 2004: 412 Kilometer)

Als besonders erfolgreich bezeichnete Lienenkämper das Modellprojekt Bürgerradwege. In der 2005 vom Verkehrsministerium ins Leben gerufenen Initiative entstehen Bürgerradwege durch bürgerschaftliches Engagement vor Ort und mit Beteiligung lokaler Bauunternehmen schnell, unbürokratisch und in Kooperation mit den beteiligten Kreisen, Kommunen sowie dem Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen. Sie können mit einem leicht reduzierten Standard (zum Beispiel mit einer wassergebundenen Oberfläche) gebaut werden, entsprechen jedoch dem Stand der Technik und den aktuellen Sicherheitsanfor­derungen. Lienenkämper: „So konnten 200 Kilometer Bürgerradwege mit nur 9,6 Millionen Euro realisiert werden.“

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Bauen und Verkehr, Telefon 0211 3843-1015.

Weitere

Pressemitteilungen

Weitere

Informationen

Pressefotos

Download

Keine Ergebnistreffer

Kontakt

Pressestelle

Keine Ergebnistreffer

Verwandte

Meldungen

Verwandte

Themen

Information

Downloads

Keine Ergebnistreffer

Links

Zum Thema

Information

Karte

Abonnieren

Newsletter

Abonnieren Sie hier den Newsletter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen oder bestellen Sie ihn ab.