216 neue Ganztagsschulen gehen an den Start

8. März 2010

Nordrhein-Westfalen Ganztagsschulland Nummer 1 – 216 neue Ganztagsschulen gehen an den Start

Die Ganztagsoffensive der Landesregierung hat ein zentrales Ziel erreicht. Wie angestrebt entstehen 216 neue gebundene Ganztags­gymnasien und Ganztagsrealschulen. Nordrhein-Westfalen baut damit seine führende Stellung als Ganztagsschulland in Deutschland aus.

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

Die Ganztagsoffensive der Landesregierung hat ein zentrales Ziel erreicht. Wie angestrebt entstehen 216 neue gebundene Ganztags­gymnasien und Ganztagsrealschulen. Nordrhein-Westfalen baut damit seine führende Stellung als Ganztagsschulland in Deutschland aus. Im Schuljahr 2009/2010 besuchen fast 30 Prozent der Schülerinnen und Schüler des Primarbereichs und der Sekundarstufe I eine offene bzw. gebundene Ganztagsschule. Die Versorgungsquote soll sich bis zum Schuljahr 2014/2015 auf rund 43 Prozent aller Schülerinnen und Schüler der genannten Schulstufen erhöhen.

Die Verteilung der neuen Ganztagsgymnasien und Ganztagsrealschulen nach Kreisen und kreisfreien Städten sowie die Namen der Schulen werden unter http://www.schulministerium.nrw.de/BP/Schulsystem/Ganztagsbetreuung/Ganztagsoffensive/Programm/Antragslage.xls veröffentlicht.

Schulministerin Barbara Sommer: „Ganztagsschulen sorgen für eine Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf und für mehr Bildungsförderung und Chancengerechtigkeit. Sie öffnen den Blick für die Lern- und Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen und bieten neue Gestaltungsmöglichkeiten für einen rhythmisierten Schultag.“

Die Bevorzugung einer einzigen Schulform beim gebundenen Ganztag, der Gesamtschule, wurde mit dem neuen Schulgesetz beendet. Zwischen 1993 und 2005 wurde keinem Gymnasium, keiner Realschule, keiner Hauptschule und keiner Förderschule mit den Förderschwer­punkten Lernen oder Emotionale und soziale Entwicklung der gebundene Ganztag ermöglicht. Dementsprechend arbeiteten bis dahin nur 27 von 626 Gymnasien und 22 von 555 Realschulen im Ganztag, hingegen 210 von 217 Gesamtschulen.

Für alle weiterführenden Schulen in Halbtagsform wurde im Zuge der Ganztagsoffensive zudem eine pädagogische Übermittagsbetreuung eingeführt, um die Betreuung zwischen Vor- und Nachmittagsunterricht sicher zu stellen. Erstmals wurde den weiterführenden Schulen außer­dem die Möglichkeit eröffnet, Ganztags-Lehrerzuschläge bis zu einem Drittel zur Beschäftigung anderer Professionen und zur Zusammenar­beit mit außerschulischen Partnern aus Jugendhilfe, Sport und Kultur zu nutzen.

Die Ganztagsoffensive an den Gymnasien und Realschulen wird be­darfsgerecht fortgesetzt. Die Bezirksregierungen nehmen vorbehaltlich der mit dem Haushalt 2011 festzulegenden weiteren Ausbauschritte Interessenbekundungen von Schulen für den Ganztagseinstieg ab dem 1.8.2011 entgegen.

Das Ergebnis im Einzelnen:

•       In den Jahren 2009 und 2010 gibt es insgesamt 115 neue Ganztags­gymnasien und 101 neue Ganztagsrealschulen. 96 Schulen haben zum 1.8.2009 begonnen, 120 weitere Schulen starten mit dem schrittweisen Ausbau des Ganztags zum 1.8.2010.

•       Die meisten neuen Ganztagsschulen entstehen in Köln (25 Schu­len), im Rhein-Sieg-Kreis (13 Schulen), in Düsseldorf (11 Schulen), im Kreis Mettmann (10 Schulen), im Rhein-Erft-Kreis (10 Schulen) und in Bielefeld (9 Schulen).

Ministerin Sommer: „Die Landesregierung hat ihre Ziele deutlich über­troffen. Sie unterstützt Schulträger und Schulen wirksam und nachhaltig beim Ausbau des Ganztags. Die Koalitionsvereinbarung aus dem Jahr 2005 sah vor, 120 Millionen Euro mehr für den Ganztag bereitzustellen. Wir haben flexibel auch auf neue Bedarfe reagiert. Im Haushaltsjahr 2010 stehen nun insgesamt 356,6 Millionen Euro für Personalausgaben im Ganztag zur Verfügung. Das sind 272,8 Millionen Euro mehr als im Jahr 2005. Mit 607.000 Ganztagsplätzen stehen im Schuljahr 2010/2011 rund 77 Prozent mehr Plätze zur Verfügung als im Schuljahr 2004/2005.“

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Schule und Weiterbildung, Telefon 0211 5867-3505 oder -3506.

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