Patientenberatung: NRW fordert mehr Geld

6. September 2010

Nordrhein-Westfalen fordert mehr Geld für Patientenberatung – Bundesratsausschuss unterstützt Initiative

Gesundheitsministerin Barbara Steffens und Verbraucherschutzminister Johannes Remmel möchten im Bundesrat erreichen, dass der Bund die geplanten Mittel für die Beratung von Patientinnen und Patienten erhöht: von 5,2 auf 10,5 Millionen Euro. Der Ausschuss für Verbraucherschutz des Bundesrats stimmte heute mehrheitlich für den Vorschlag aus Nordrhein-Westfalen.

Das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz teilt mit:

Nordrhein-Westfalen macht sich dafür stark, die unabhängige Beratung von Patientinnen und Patienten zu stärken. Gesundheitsministerin Barbara Steffens und Verbraucherschutzminister Johannes Remmel möchten im Bundesrat erreichen, dass der Bund die geplanten Mittel für die Beratung erhöht: von 5,2 auf 10,5 Millionen Euro. Der Ausschuss für Verbraucherschutz des Bundesrats stimmte heute mehrheitlich für den Vorschlag aus Nordrhein-Westfalen. „Wir freuen uns, dass die Mehrheit dahinter steht, die Beratung von Patientinnen und Patienten zu verbessern. Das ist ein Schritt in die richtige Richtung“, sagte Gesundheitsministerin Barbara Steffens. „Wir müssen die Verbraucherinnen und Verbraucher besser unterstützen, das gilt auch und gerade für Fragen zur Gesundheit. Eine unabhängige Beratung stärkt die Position der Patientinnen und Patienten im Gesundheitssystem“, sagte Verbraucherschutzminister Johannes Remmel.

Die Bundesregierung plant, die bisher in einem Modellversuch gestartete unabhängige Patientenberatung ab dem kommenden Jahr fortzuführen, möchte aber die finanzielle Ausstattung der Beratung nicht wesentlich verändern. „Wir wollen, dass mehr Patientinnen und Patienten davon profitieren können“, forderte Remmel. In Nordrhein-Westfalen gibt es bislang drei Beratungsstellen. Gesundheitsministerin Steffens forderte die Bundesregierung auf, den Vorstoß aus Nordrhein-Westfalen nicht zu ignorieren: „Es sollte auch im Interesse der Bundesregierung sein, die Patientinnen und Patienten zu  informieren und zu stärken.“

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz, Stephan Malessa, Telefon 0211 4566-748.

Weitere

Pressemitteilungen

Weitere

Informationen

Pressefotos

Download

Keine Ergebnistreffer

Kontakt

Pressestelle

Keine Ergebnistreffer

Verwandte

Meldungen

Verwandte

Themen

Information

Downloads

Keine Ergebnistreffer

Links

Zum Thema

Information

Karte

Abonnieren

Newsletter

Abonnieren Sie hier den Newsletter der Landesregierung Nordrhein-Westfalen oder bestellen Sie ihn ab.