Nordrhein-Westfalen fördert virtuelle Hilfe per Mausklick

18. Oktober 2009

Nordrhein-Westfalen fördert virtuelle Hilfe per Mausklick: Zeitgemäßes Angebot, das an der Lebenswirklichkeit vieler Jugendlicher ansetzt

An wen wenden sich eigentlich Jugendliche, die Probleme mit ihren Eltern, mit Freunden oder in der Schule haben? Eine Lösung bieten die Internetseiten der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung, die ein zeitgemäßes Angebot sind, das an der Lebenswirklichkeit vieler Jugendlicher ansetzt.

Das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration teilt mit:

An wen wenden sich eigentlich Jugendliche, die Probleme mit ihren Eltern, mit Freunden oder in der Schule haben? Und wo holen sich Eltern einen Rat, die sich Gedanken um die Erziehung ihrer Kinder machen? Und zwar schnell und unkompliziert? Eine Lösung bieten die Internetseiten der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung, die ein zeitgemäßes Angebot sind, das an der Lebenswirklichkeit vieler Jugendlicher ansetzt: Das Internet ist ihnen vertraut, so dass die Hemmschwelle, Hilfe anzunehmen, wesentlich geringer ist als der Gang zu einer Beratungsstelle.

Auf den Seiten der Online-Beratung können sich die jeweiligen Ratsuchenden auf getrennten Websites für Jugendliche und Eltern via Gruppenchats und in den Diskussionsforen austauschen oder auch Einzelberatung in Anspruch nehmen. Nach vorheriger Anmeldung ist diese entweder zeitversetzt per E-Mail oder zeitsynchron im Chat möglich. Die Ratsuchenden bleiben anonym, da sie sich unter einem Pseudonym Rat holen können. Wenn der Schuh einmal besonders drückt oder es brennt kann die "Offene Sprechstunde" auch direkt in Anspruch genommen werden.

Träger der Online-Beratung ist die Bundeskonferenz für Erziehungsberatung, der bundesweite Fachverband für Erziehungs-, Familien- und Jugendberatung. Die Bundeskonferenz für Erziehungsberatung hat das Online-Angebot im Jahr 2002 gestartet und seit 2005 mit finanzieller Förderung des Bundes und der Länder kontinuierlich ausgebaut. Nordrhein-Westfalen fördert die Online-Beratung mit rund 120.000 Euro im Jahr.

Realisiert wird die virtuelle Beratung von rund 85 Beratungsfachkräften in Erziehungs- und Familienberatungsstellen in ganz Deutschland. Aus Nordrhein-Westfalen sind 26 Beraterinnen und Berater beteiligt.

Voraussetzung für die Teilnahme an der Online-Beratung ist die virtuelle Registrierung als Nutzerin und Nutzer. Im Jahr 2008 war die Zahl der angemeldeten Eltern mit rund 4.700 etwas höher als die der Jugendlichen mit rund 3.300 Anmeldungen. Bei der aktiven Teilnahme lagen allerdings die Jugendlichen vorn: Sie schrieben wesentlich mehr Foren¬beiträge und stellten mehr Teilnehmer in den Gruppenchats. Die Einzelberatung wurde mit 3.500 Mal insgesamt häufiger von den Eltern in Anspruch genommen, die 1.400 teilnehmenden Jugendlichen traten aber wesentlich häufiger mit den Beraterinnen und Beratern in Kontakt.

Weitere Informationen unter www.bke-online.de. Hier kann man die Unterseiten für Eltern und für Jugendliche besuchen und auch über die Postleitzahl-Eingabe die nächste "echte" Beratungsstelle finden.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration, Telefon 0211/8618-4338.

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