Nordrhein-Westfalen erhält auch in Zukunft Fördermittel aus Strukturfonds der Europäischen Union

6. Oktober 2011

Nordrhein-Westfalen erhält auch in Zukunft Fördermittel aus Strukturfonds der Europäischen Union

Nordrhein-Westfalen erhält auch in Zukunft Fördermittel aus Strukturfonds der Europäischen Union

Die Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien teilt mit:

Nordrhein-Westfalen kann auch in Zukunft mit Fördermitteln aus den Strukturfonds der Europäischen Union rechnen. Dies geht aus den Verordnungsvorschlägen hervor, die die Europäische Kommission heute für den neuen Förderzeitraum 2014 bis 2020 in Brüssel vorgelegt hat. „Wir freuen uns, dass es uns gelungen ist, Fördermittel der Europäischen Union für Nordrhein-Westfalen auch für die Zukunft zu sichern“, sagte Europaministerin Dr. Angelica Schwall-Düren. Allerdings sei Nordrhein-Westfalen noch nicht am Ziel. Die bevorstehenden Verhandlungen in Brüssel über die Verteilung europäischer Mittel würden hart. Aber sie sei zuversichtlich, dass das Land bis zum Ende des Jahrzehnts mit substantieller europäischer Unterstützung seine Wirtschaft und Energieerzeugung modernisieren und die Beschäftigungsmöglichkeiten im Lande ausbauen könne, so die Ministerin.

Über den Umfang und die Aufteilung des EU-Haushalts für die Zeit 2014 bis 2020 wird endgültig im nächsten Jahr entschieden. Sowohl der künftige EU-Finanzrahmen als auch die Einzelheiten zu den Strukturfonds werden in den kommenden Monaten im Europäischen Parlament und im Rat unter den EU-Mitgliedstaaten verhandelt und beschlossen. Schwall-Düren betonte, dass sich die Landesregierung dabei insbesondere für unbürokratische Antragswege und Vergabeverfahren einsetzen würde.

Die europäische Strukturförderung soll künftig deutlichere Schwerpunkte setzen als bisher. Ein Förderschwerpunkt wird die Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit und der Innovationskraft insbesondere von kleinen und mittleren Unternehmen sein. Der Ausbau von erneuerbaren Energiequellen sowie Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz gehören ebenfalls zu den Prioritäten der Europäischen Kommission. Ministerin Schwall-Düren begrüßte diese Zielsetzung ausdrücklich: „Damit leistet Europa einen wichtigen Beitrag zur sicheren und sauberen Energieversorgung und zum Klimaschutz in unserem Land.“

Nordrhein-Westfalen erhält im auslaufenden Förderzeitraum 2007 bis 2013 rund 1,3 Milliarden. Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und knapp 700 Millionen Euro aus dem Europäischen Sozialfonds (ESF).

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle der Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien, Telefon 0211 837-1399.

Dieser Pressetext ist auch über das Internet verfügbar unter der Internet-Adresse der Landesregierung http://www.nrw.de

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