Bei Salmonellen­bekämpfung in Legehennenbetrieben auf richtigem Weg

4. Juni 2009

Nordrhein-Westfalen bei der Salmonellen­bekämpfung in Legehennenbetrieben auf dem richtigen Weg

Umweltminister Eckhard Uhlenberg hat eine positive Bilanz des Untersuchungs- und Hygieneprogramms gezogen. Dabei geht es um die Bekämpfung von Salmonellen in Betrieben die Legehennen halten. „Unsere Betriebe, die an dem Programm teilgenommen haben, brauchen sich nicht zu verstecken“, sagte der Minister.

Das Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz teilt mit:

Umweltminister Eckhard Uhlenberg hat eine positive Bilanz des Unter­suchungs- und Hygieneprogramms (UHP-NRW) gezogen. Dabei geht es um die Bekämpfung von Salmonellen in Betrieben die Legehennen halten. „Unsere Betriebe, die an dem Programm teilgenommen haben, brauchen sich nicht zu verstecken“, sagte Verbraucherschutzminister Eckhard Uhlenberg.

Mit der kürzlich verabschiedeten Hühnersalmonellen-Verordnung werden strenge Regelungen zur Salmonellenbekämpfung in Hühner haltenden Betrieben festgelegt. So wird die Vermarktung von Hühnern und Eiern aus Beständen, in denen Salmonellen vorgefunden wurden, stark eingeschränkt. So können beispielsweise Eier aus diesen Betrie­ben nur noch unter bestimmten lebensmittelrechtlichen Bedingungen in Unternehmen Verwendung finden, die Eier zu Lebensmitteln verar­beiten. Um die Betriebe daher intensiv auf die neue Verordnung vorzu­bereiten, hat das Landwirtschaftsministerium in Zusammenarbeit mit den Verbänden, der Veterinärverwaltung und der Tierseuchenkasse das UHP-NRW durchgeführt. Es hatte eine Laufzeit von 18 Monaten und endete am 31. Dezember 2008. Beprobt wurden Legehennen- und Auf­zuchtbetriebe. Bei insgesamt zwölf Prozent der teilnehmenden Betriebe wurden im Hühnerkot oder im Staub Salmonellen nachgewiesen.

„Die Grundlagen für eine erfolgreiche Salmonellenbekämpfung in der Legehennenhaltung sind geschaffen“, so Uhlenberg. „Nun gilt es, wach­sam zu bleiben und die technischen Fortschritte, die sich auch durch die Umstellung auf neue Haltungssysteme ergeben, zu nutzen. Landwirte mit Legehennen dürfen in ihren Anstrengungen keinesfalls nachlassen, um auch weiterhin sicherzustellen, dass keine mit Salmonellen belasteten Eier zum Verbraucher gelangen.“

Der Minister zeigte sich erfreut über die gute Zusammenarbeit aller Be­teiligten und wies darauf hin, dass mit dem Nachfolgeprogramm HP NRW für 2009 unter bestimmten Bedingungen ebenfalls Beihilfen zu Maßnahmen bei positiven Salmonellenbefunden gewährt werden. Weitere Einzelheiten gibt es bei den Veterinärämtern oder im Internet unter www.umwelt.nrw.de.

 

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