Landeskabinett beschließt Bundesratsinitiative für bundesweites Stipendiensystem

1. September 2009

Nordrhein-westfälisches Landeskabinett beschließt Bundesratsinitiative für bundesweites Stipendiensystem / Pinkwart: „Starke zweite Säule der Studienfinanzierung dringend notwendig“

Nordrhein-Westfalen unternimmt einen neuen Anlauf, ein bundesweites Stipendienprogramm zu etablieren. Die Landesregierung hat in ihrer heutigen Kabinettsitzung eine Bundesratsinitiative beschlossen, um in Deutschland ein begabungsabhängiges Stipendiensystem nach nordrhein-westfälischem Modell einzuführen.

Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie teilt mit:

Nordrhein-Westfalen unternimmt einen neuen Anlauf, ein bundesweites Stipendienprogramm zu etablieren. Die Landesregierung hat in ihrer heutigen Kabinettsitzung (1. September 2009) eine Bundesratsinitiative beschlossen, um in Deutschland ein begabungsabhängiges Stipendien­system nach nordrhein-westfälischem Modell einzuführen. Ziel ist, mittelfristig zehn Prozent aller Studierenden mit einem Stipendium aus­statten zu können. Der Bundesrat wird den nordrhein-westfälischen Ent­schließungsantrag voraussichtlich am 18. September 2009 beraten.

Bislang war ein bundesweites Stipendiensystem am Widerstand einiger Länder in der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) geschei­tert. Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart sagte, ein Stipendien­system sei eine „unverzichtbare Ergänzung" zum einkommensab­hängigen Bafög. „Wir brauchen in Deutschland dringend eine starke zweite Säule der Studienfinanzierung“, sagte Pinkwart. Eine gute Studienfinanzierung müsse beides bieten, sowohl leistungsabhängige als auch einkommensabhängige Förderung, dies sei „keine Frage von Entweder-oder".

Nordrhein-Westfalen startet in Eigenregie bereits zum kommenden Wintersemester mit 1400 Stipendien. Mit 300 Euro monatlich werden die begabtesten Studierenden unabhängig vom Einkommen der Eltern gefördert. Die eine Hälfte der Kosten für ein Stipendium werben die Hochschulen bei privaten Förderern ein, das Land gibt die andere Hälfte dazu. Ausgewählt werden die Stipendiaten durch die Hochschulen.

„Die tolle Resonanz der Hochschulen und der privaten Geldgeber bei der Premiere in Nordrhein-Westfalen zeigt, dass unser Modell funk­tioniert“, sagte Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart: „Ich bin zu­versichtlich, dass die Bundesländer, die ihren Studierenden bislang diese Förderung vorenthalten, ihre Meinung nach unserem erfolgreichen Start überdacht haben. Wir sollten direkt nach der Bundestagswahl gemeinsam mit der neuen Bundesregierung an der bundesweiten Ein­führung arbeiten.“
Mehr Details finden Sie unter www.innovation.nrw.de.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie, Telefon 0211/896-4790.

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