Universitäten bauen Kooperation mit China aus

18. November 2009

Nordrhein-westfälische Universitäten bauen Kooperation mit China aus – Universität Köln plant Institut für chinesisches Recht / RWTH Aachen und TU Dortmund erweitern Studien- und Austauschangebote

Die Universität Köln und die China University of Political Science and Law (CUPL) in Peking planen, ein gemeinsames Institut für chine­sisches Recht in Köln zu gründen. Die beiden Universitäten unterzeichneten ein Abkommen, den Aus­tausch von Studierenden und Wissenschaftlern zu stärken und eine jährliche Sommer-Akademie einzurichten.

Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie teilt mit:

Die Universität Köln und die China University of Political Science and Law (CUPL) in Peking planen, ein gemeinsames Institut für chine­sisches Recht in Köln zu gründen. Vorbereitende Gespräche führten der Kölner Universitätsrektor Prof. Axel Freimuth und der nordrhein-west­fälische Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart mit dem Präsiden­ten der CUPL, Prof. Huang Jin, am Mittwoch in Peking. Darüber hinaus unterzeichneten die beiden Universitäten ein Abkommen, den Austausch von Studierenden und Wissenschaftlern zu stärken und eine jährliche Sommer-Akademie einzurichten.

Ein „Cologne Center for Chinese Law Studies“, so die Planung, soll Jura-Studierenden in Köln mittelfristig die Möglichkeit eines doppelten Master-Abschlusses in deutscher und chinesischer Rechtswissenschaft bieten. „Angesichts der wachsenden Bedeutung Chinas für unsere Wissenschaftler und Unternehmen brauchen unsere Juristen intensive Kenntnis des chinesischen Rechts, nicht zuletzt im Patentrecht“, sagte Pinkwart. Das Institut könne auch dazu beitragen, den Rechtsstaatsdialog zwischen Deutschland und China zu intensivieren.

Die beiden technischen Universitäten Nordrhein-Westfalens, die RWTH Aachen und die TU Dortmund, haben mit der University of Science and Technology (USTB) in Peking vereinbart, ihre Zusammenarbeit aus­zubauen. Eine entsprechende Vereinbarung unterzeichneten die TU-Rektorin Prof. Ursula Gather, RWTH-Rektor Prof. Ernst Schmachtenberg und USTB-Präsident Prof. Xu Jinwu. Der Austausch von Studierenden und gemeinsame Forschungsprojekte in den Bereichen Werkstofftechnik und Metallkunde (Aachen) sowie Logistik (Dortmund) helfen auch der nordrhein-westfälischen Stahlindustrie und Unternehmen, die im Anlagenbau, im Rohstoffhandel oder in der Logis­tik tätig sind. Viele Aachener und Dortmunder Absolventen arbeiten in­zwischen für nordrhein-westfälische Unternehmen, die in China aktiv sind, und profitieren dort von den Kenntnissen in Sprache und Kultur, die die gemeinsamen Studiengänge vermitteln.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie, Tel.: 0211 896-4790.

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