Modernste Leitstellentechnik für Polizei

29. März 2010

Nordrhein-westfälische Polizei bekommt bundesweit modernste Leitstellentechnik / Minister Dr. Ingo Wolf: Innovative technische Ausstattung

Das Innenministerium investiert rund 15 Millio­nen Euro in modernste digitale Leitstellentechnik für die Polizei. Lan­desweit werden alle 50 Polizeileitstellen an ein einheitliches zentrales System angeschlossen und miteinander vernetzt. „Mit dieser innovati­ven technischen Ausrüstung steht die nordrhein-westfälische Polizei bundesweit an der Spitze“, sagte Innenminister Wolf.

Das Innenministerium teilt mit:

Das nordrhein-westfälische Innenministerium investiert rund 15 Millio­nen Euro in modernste digitale Leitstellentechnik für die Polizei. Lan­desweit werden alle 50 Polizeileitstellen an ein einheitliches zentrales System angeschlossen und miteinander vernetzt. „Mit dieser innovati­ven technischen Ausrüstung steht die nordrhein-westfälische Polizei bundesweit an der Spitze“, sagte Innenminister Dr. Ingo Wolf heute (29. März 2010) in Köln. Bislang betreibt noch jede Polizeibehörde eine eigene Leitstellentechnik. „Noch in diesem Jahr beginnt die Ausrüstung der ersten Leitstellen mit dem neuen einheitlichen System, das auch die Einbindung des Digitalfunks ermöglicht“, betonte Wolf. Der Auftrag für Lieferung und Installation der neuen Kommunikationstechnik wurde an die Firma ’Thales’ mit Sitz in Pforzheim wurde heute vom Innenminister unterschrieben.

Durch die zukunftsweisende Technik kann die Polizei noch besser auf besondere Situationen reagieren. „Wenn es beispielsweise in Aachen wegen eines Großereignisses zu einer Überlastung kommt, kann die Kölner Leitstelle quasi per Mausklick zugeschaltet werden, die Kollegen im Einsatz unterstützen, sogar die Aachener 110-Notrufe entgegen­nehmen und die örtlichen Streifenwagen entsenden“, erläuterte der In­nenminister. Die Einsatzkommunikation und -bearbeitung einer Polizei­behörde lässt sich flexibel anpassen und virtuell in eine andere Einsatz­zentrale verlagern.

Die fünf Zentraleinheiten der neuen Leitstellentechnik werden an ver­schiedenen Orten miteinander vernetzt sein. Sie gleichen sich automa­tisch miteinander ab und können bei Ausfall einzelner Einheiten deren Aufgaben übernehmen. „Das garantiert eine hohe Verfügbarkeit und den sicheren Betrieb dieses Gesamtsystems“, sagte Wolf.

Die nordrhein-westfälische Polizei koordiniert in ihren Leitstellen jährlich rund 3,9 Millionen Einsätze, 2,2 Millionen davon beginnen mit dem Not­ruf 110. Die erfahrenen Beamtinnen und Beamten nehmen diese Anrufe entgegen, bewerten sie und veranlassen die erforderlichen Schritte. Sie entsenden je nach Anlass zivile oder uniformierte Einsatzkräfte, fordern Hubschrauber, Diensthunde oder Spezialeinheiten an und informieren andere Behörden, Organisationen oder Hilfs- und Unterstützungskräfte.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Innenministeriums,
Telefon 0211 871 2300 oder -2301.

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