Landkreise aktiv für Breitbandnetze der nächsten Generation

11. Oktober 2011

Nordrhein-westfälische Landkreise aktiv für Breitbandnetze der nächsten Generation - BreitbandConsulting.NRW unterstützt Ausbau

Wirtschaftsminister Harry K. Voigtsberger sagte im Rahmen der Konferenz „BreitbandZukunft NRW“ in Düsseldorf: „Ohne gezielte Breitbandstrategien der Landkreise in Nordrhein-Westfalen wird der Ausbau hoch leistungsfähiger Glasfasernetze den ländlichen Raum nicht erreichen. Die Landesregierung wird die Kreise hierbei über die bereits laufenden Förderprogramme hinaus unterstützen“.

Das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr teilt mit:

Wirtschaftsminister Harry K. Voigtsberger sagte im Rahmen der Konferenz „BreitbandZukunft NRW“ in Düsseldorf: „Ohne gezielte Breitbandstrategien der Landkreise in Nordrhein-Westfalen wird der Ausbau hoch leistungsfähiger Glasfasernetze den ländlichen Raum nicht erreichen. Die Landesregierung wird die Kreise hierbei über die bereits laufenden Förderprogramme hinaus unterstützen“.

Zu diesem Zweck hat die Landesregierung, koordiniert von der Bergischen Universität Wuppertal, das Projekt BreitbandConsulting.NRW gestartet. Es wird die Landkreise bei der Entwicklung und Umsetzung kreisweiter Breitbandkonzeptionen beraten und dabei helfen, technische, rechtliche und Finanzierungsfragen zu lösen. Die NRW.BANK hat als Partner im BreitbandConsulting.NRW ein neues Angebot zur zinsgünstigen Finanzierung von Breitbandinfrastrukturen mit langen Laufzeiten aufgelegt.

Welche Wege und Kooperationen sich am besten eignen, die Netze für die Anforderungen der kommenden Jahrzehnte zu rüsten, stand im Mittelpunkt der Breitband-Konferenz. Das Wirtschaftsministerium hatte die Spitzen der Landkreise zum Austausch eingeladen.

Trotz großer Fortschritte bei der Schaffung einer flächendeckenden Grundversorgung gebe es immer noch unterversorgte Gemeinden, so der Minister. NRW müsse sich an den Bundesländern messen, die bereits hohe Prozentsätze ihrer Haushalte und Unternehmen mit höchst leistungsstarken Glasfaserverbindungen versorgen könnten. Die hierzu erforderlichen Investitionen seien jedoch gerade in ländlichen Regionen so hoch, dass sie sich für private Anbieter nicht rechneten.

Zahlreiche Landkreise sind deshalb bereits aktiv geworden: Dr. Karl Schneider, Landrat des Hochsauerlandkreises, berichtete über die Gründung einer kreiseigenen Telekommunikationsgesellschaft, der sich inzwischen vier weitere Landkreise angeschlossen haben. Michael Stolte, Wirtschaftsförderer im Kreis Höxter, erläuterte, wie eine zentrale Koordinierung des Breitbandausbaus in den zehn kreisangehörigen Städten die Wirtschaftlichkeitslücke um 40 bis 50 Prozent reduzieren konnte.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums  für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr, Telefon 0211 3843-1015.

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