Vorbildliches Engagement für Sicherheit und Gesundheit

3. November 2009

Nordrhein-westfälische Firmen erhalten Deutschen Arbeitsschutzpreis 2009 / Minister Karl-Josef Laumann: „Ein vorbildliches Engagement für Sicherheit und Gesundheit“

Zwei Firmen aus Nordrhein-Westfalen erhalten den Deutschen Arbeitsschutzpreis 2009. Minister Laumann, der für den Arbeitsschutz in Betrieben zuständig ist, lobte die ausgezeichneten Betriebe: „Sie engagieren sich in besonderer Weise für die Sicherheit und Gesundheit ihrer Belegschaft."

Das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales teilt mit:

Nordrhein-Westfalens Arbeitsminister Karl-Josef Laumann hat Grund zur Freude: Gleich zwei Firmen aus Nordrhein-Westfalen erhalten in verschiedenen Kategorien den Deutschen Arbeitsschutzpreis 2009. Das Wuppertaler Unternehmen A. H. Winterberg GmbH & Co. KG erhielt die Auszeichnung in der Kategorie „Systematische Gesundheitsförderung“. Der Sendener Betrieb Mönninghoff GmbH & Co. KG bekam den Preis für sein besonderes Engagement im Bereich „Produktinnovation“. Unter den insgesamt neun nominierten Unternehmen befand sich auch die E.ON Kraftwerke GmbH in Gelsenkirchen. Die Preisträger wurden heute (3. November 2009) in Düsseldorf auf dem Kongress und der Fachmesse für Sicherheit im Betrieb, Gesundheit und Arbeitsschutz (A+A) bekannt gegeben.

Minister Laumann, der für den Arbeitsschutz in Betrieben zuständig ist, lobte die ausgezeichneten Betriebe. „Sie engagieren sich in besonderer Weise für die Sicherheit und Gesundheit ihrer Belegschaft“, sagte er. „Arbeitgeber, die ihre Beschäftigten mit den richtigen und notwendigen Maßnahmen schützen und für gesunde Arbeitsbedingungen sorgen, werden merken, dass sich dies auf Dauer rechnet und das Betriebsklima positiv beeinflusst“, betonte Laumann. „Nur mit gesunden und motivierten Arbeitnehmern kann ein Unternehmen auf Dauer wirtschaftlichen Erfolg haben“, erklärte der Minister.

Der Deutsche Arbeitsschutzpreis wird alle zwei Jahre von den Trägern der gemeinsamen Deutschen Arbeitsschutzstrategie (GDA) von Bund, Ländern und Sozialpartnern ausgelobt. Die Preisgelder umfassen insgesamt 40.000 Euro. Bundesweit reichten insgesamt 144 Bewerber ihre Ideen zu Arbeitsschutz und Gesundheitsförderung ein.

• Der Wuppertaler Gebäudereinigungs-Betrieb Winterberg beschäftigt rund 400 Mitarbeiter. Bei der Beschaffung von Reinigungsmitteln berücksichtigt die Geschäftsführung Aspekte des Gesundheits- und Umweltschutzes. Die Unfallquote unter der Belegschaft hat sich seither mehr als halbiert. Der Krankenstand liegt unter drei Prozent. Die Mitarbeiterbindung wurde deutlich erhöht.

• Die Sendener Firma Mönninghoff mit 80 Beschäftigten stellt maschinell Beton-Fertigprodukte wie zum Beispiel Kabelschächte und Schachtabdeckungen her. Durch die Verwendung von Recyclingkunststoff statt Stahl bei der Produktion der Fertigungs-Formen wurde die Lärmbelastung auf weniger als ein Viertel (rund 85 Dezibel) gesenkt. Auch sind die Kunststoffformen haltbarer als Stahl.

• Die E.ON Kraftwerke GmbH in Gelsenkirchen war in der Kategorie „Engagement für die Jugend“ nominiert. Sie bindet Auszubildende konsequent in alle Maßnahmen des betrieblichen Sicherheits- und Gesundheitsschutzes ein. Mit gezielten Aktionen werden die Auszubildenden motiviert, Sicherheitsbewusstsein zu entwickeln und es im betrieblichen Alltag umzusetzen.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Telefon 0211 855 3118.

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