Konzept: Mehr Sicherheit im Fußball

7. Mai 2010

Neues bundesweites Konzept für mehr Sicherheit im Fußball / Minister Dr. Ingo Wolf: Reisewege der Randalierer sind der Knackpunkt

Ein runder Tisch aus Vertretern der Innen- und Sportministerkonferenz sowie des Deutschen Fußballbundes und der Deutschen Fuß­ballliga haben sich auf eine neues bundesweites Konzept gegen Gewalt bei Fußballspielen verständigt.

Das Innenministerium teilt mit:

„Sicherheit im Sport bedeutet auch Sicherheit auf der An- und Abreise zu Fußballspielen, denn Gewalt findet meistens abseits der Stadien statt. Zukünftig werden deshalb Ordnerdienste der Vereine die Fans zu Auswärtsspielen begleiten“, sagte Innenminister Dr. Ingo Wolf heute
(7. Mai 2010) anlässlich des 2. Kölner Sportrechtstages zum Thema „Sport und Gewalt“ in Köln.

Ein runder Tisch aus Vertretern der Innen- und Sportministerkonferenz sowie des Deutschen Fußballbundes (DFB) und der Deutschen Fuß­ballliga (DFL) haben sich auf eine neues bundesweites Konzept gegen Gewalt bei Fußballspielen verständigt. Als Kernpunkte sollen auch die Fanarbeit optimiert und die Spieltagsplanung zwischen Polizei und Fuß­ballverbänden besser abgestimmt werden. Erstes Beispiel für ein ge­meinsames Vorgehen ist der 1. Mai 2011, der auf Zusage der Fußball­verbände spielfrei blieb. „Wir werden den guten Dialog mit den Verbän­den intensivieren. Polizei und Sportverbände sind im gemeinsamen Kampf gegen Gewalt in und vor Stadien nur erfolgreich, wenn sie gut vernetzt sind und frühzeitig kooperieren“, appellierte Wolf.

Vorrangiges Ziel müsse es aber bleiben, Gewalt durch Präventionsar­beit zu verhindern. „Maßnahmen wie Sensibilisieren, Aufklären, Regeln vermitteln, Grenzen setzen und Toleranz ausüben sind wichtig, um Ju­gendliche im Vorfeld aktiv in die Verantwortung zu nehmen“, erklärte Wolf. Auch hier seien vor allem die 20.000 Sportvereine in Nordrhein-Westfalen wertvolle Partner. Initiativen wie beispielsweise „Wir gegen Gewalt“ des Fußballverbandes Mittelrhein oder das Projekt der „Fußball-Lotsen“ seien gute Beispiele für erfolgreiche Präventionsarbeit.

Um die Sportvereine bei ihrer Arbeit vor Ort zu unterstützen erarbeitet das Innenministerium in einer Arbeitsgruppe derzeit praxisnahe Emp­fehlungen mit Vertretern aus Sport, Schule, Jugendarbeit und Fußball. „Künftig soll vorbildliche Präventionsarbeit der Sportvereine mit einem Gütesiegel ausgezeichnet werden“, sagte der Sportminister.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Innenministeriums,
Telefon 0211 871 2300 oder -2301.

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