Krisenhilfe: Über 18.600 Mittelständler versorgt

25. April 2010

Neuer Spitzenwert bei Krisenhilfe: Über 18.600 Mittelständler versorgt / NRW.Bank auf Platz 1 bei Förder- und Kreditprodukten

Über 18.600 kleine und mittlere Unternehmen haben seit Anfang des Jahres 2009 die Kredit-, Bürgschafts- und Beratungsprogramme des Landes und des Bundes zur Bewältigung der weltwirtschaftlichen Einflüsse auf Nordrhein-Westfalen in Anspruch genommen.

Das Ministerium für Wirtschaft, Mittelstand und Energie teilt mit:

Neuer Spitzenwert: Über 18.600 kleine und mittlere Unternehmen haben seit Anfang des Jahres 2009 die Kredit-, Bürgschafts- und Beratungsprogramme des Landes und des Bundes zur Bewältigung der weltwirtschaftlichen Einflüsse auf Nordrhein-Westfalen in Anspruch genommen. Das ist das Ergebnis der jüngsten Erhebung des nordrhein-westfälischen Wirtschaftsministeriums. „Damit ist klar, unsere Angebote erreichen zielsicher die 763.000 Mittelständler im Lande, die in der derzeitigen Situation Rat und Hilfe brauchen“, erklärte Wirtschaftsministerin Christa Thoben heute (25. April 2010) in Düsseldorf.

Die Ergebnisse der Untersuchung im Einzelnen:

Die NRW.BANK hat im Zeitraum Januar bis Ende Dezember 2009 insgesamt 13.023 Unternehmen mit Förder- und Kreditprodukten in Höhe von insgesamt rund 2,4 Milliarden Euro versorgt.

Allein im Zeitraum Januar bis Ende März 2010 kamen insgesamt 3.929 Unternehmen mit Förder- und Kreditprodukten in Höhe von insgesamt 866,7 Mio. Euro hinzu. Die durchschnittliche Kredit/Fördersumme pro Betrieb lag in diesem Zeitraum damit bei fast 220.600 Euro. Allein der NRW.BANK.Mittelstandskredit ist von Januar bis Ende März 2010 von 967 Unternehmen nachgefragt worden, das Kreditvolumen beträgt rund 215 Millionen Euro, damit liegt die durchschnittliche Kreditsumme pro Unternehmen bei fast 222.350 Euro. Die verschiedenen Förderprodukte der NRW.BANK (einschließlich Mittelstandskredit) haben in diesem Zeitraum 1.461 Betriebe erreicht, das Volumen beträgt hier derzeit rund 510,2 Millionen Euro, damit hat jedes Unternehmen rund 350.000 Euro bekommen.

„Die Durchschnittswerte machen deutlich, dass wir die richtige Zielgruppe erreicht haben, den Mittelstand und Gründer“, so die Wirtschaftsministerin. Besonders erfreulich, so die Ministerin weiter, seien zusätzliche Angebote Dritter, die sich an Kleinunternehmen richten. So haben z.B. die Genossenschaftsbanken unter dem Titel „MIND“ eine eigene Beratungssoftware entwickelt, mit der sich gerade Kleinunternehmen (zwei bis 20 Mitarbeiter) kostenlos und gezielt auf Bankengespräche vorbereiten können. Mit dieser Stärken-/Schwächenanalyse werden u. a. Kreditverhandlungen deutlich erleichtert und verkürzt.

Hilfen des Bundes: Vom Sonderprogramm der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) profitieren kleine und mittlere Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen ebenfalls überdurchschnittlich gegenüber Großunternehmen. Bei den zugesagten Sonderkrediten belegt Nordrhein-Westfalen einen Spitzenplatz. Dies gilt sowohl für die Fallzahlen, 927 von 3.244 bundesweit vergebenen Krediten, wie auch für das Kreditvolumen mit rund 1,48 Milliarden Euro für nordrhein-westfälische Unternehmen von insgesamt rund 6,9 Milliarden Euro bundesweit. Die durchschnittliche Kredithöhe pro Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen ist mit rund 1,6 Millionen Euro ebenfalls klar mittelstandsorientiert. Allein 1.273 Anträge von 4.797 bundesweit haben Kreditbewerber aus Nordrhein-Westfalen gestellt. Insgesamt wurden in Deutschland über 17,5 Milliarden Euro beantragt, auf Nordrhein-Westfalen entfallen rund 2,6 Milliarden Euro. (Stand 20.04.2010)

Landesbürgschaften: Bei den Bürgschaftsvergaben des Landes standen seit Anfang des Jahres 2009 kleine und mittlere Unternehmen im Vordergrund, insgesamt wurden 85 Landesbürgschaften mit einem Volumen von über 632 Millionen Euro vergeben. Durch die Landesbürgschaften konnten insgesamt mehr als 10.127 Arbeitsplätze gesichert und 120 neu geschaffen werden. (Stand 01.04.2010)

Bürgschaftsbank Nordrhein-Westfalen: Für 689 Betriebe wurde von der Bürgschaftsbank des Landes seit Anfang des Jahres 2009 ein Bürgschaftsvolumen von 138 Millionen Euro bewilligt. Allein von Januar bis Ende März 2010 wurden 135 Bürgschaften übernommen mit einem Volumen von 25 Millionen Euro. Die Bürgschaftsbank NRW darf (im Rahmen des Konjunkturpakets II befristet bis zum 31.12.2010) nur Bürgschaften bis zur Höhe von 1,875 Millionen Euro zusagen und ist damit schon aufgrund ihres Auftrags mittelstandsorientiert. Im bundesweiten Vergleich steht die Bürgschaftsbank des Landes hinsichtlich der Fallzahlen auf Rang vier und beim Volumen auf Platz zwei.

Weitere Informationen über Hilfen des Landes und des Bundes für Unternehmen zur Bewältigung der Krise unter www.wirtschaft.nrw.de.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Wirtschaft, Mittelstand und Energie, Telefon 0211 837 2417.

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