Neuer Name für orthodoxen Religionsunterricht

9. April 2009

Neuer Name für orthodoxen Religionsunterricht / Ministerin Barbara Sommer: „Die Neuregelung ist ein Zeichen, dass wir die orthodoxen Glaubensgemeinschaften gleichermaßen respektieren“

Der bisherige „Griechisch-Orthodoxe Religionsunterricht“ heißt künftig „Orthodoxer Religionsunterricht“. Das regelt ein Erlass des Schulministeriums, der im Einvernehmen mit der Kommission der Orthodoxen Kirche in Deutschland am 15. April 2009 in Kraft tritt.

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

Der bisherige „Griechisch-Orthodoxe Religionsunterricht“ heißt künftig „Orthodoxer Religionsunterricht“. Das regelt ein Erlass des Schulministeriums, der im Einvernehmen mit der Kommission der Orthodoxen Kirche in Deutschland am 15. April 2009 in Kraft tritt. Der neue Name greift auf, dass an dem Unterricht Schülerinnen und Schüler teilnehmen, die verschiedenen orthodoxen Glaubensgemeinschaften angehören.

„Der neue Name repräsentiert nun ausdrücklich alle Schülerinnen und Schüler mit orthodoxer Religionszugehörigkeit – ob sie nun griechisch-, russisch- oder serbisch-orthodoxen Glaubens sind“, erklärt Schulministerin Barbara Sommer. „Wir respektieren die orthodoxen Glaubensrichtungen gleichermaßen. Dieses Signal geben wir nun im Einvernehmen mit der Kommission der orthodoxen Kirche. Wenn die Schülerinnen und Schüler nach dem orthodoxen Osterfest am 21. April in ihre Schulen zurückkommen, trägt der Religionsunterricht bereits den neuen Namen.“

Das Fach Orthodoxe Religionslehre können staatliche Lehrerinnen und Lehrer mit der entsprechenden Befähigung unterrichten oder kirchliche Lehrerinnen und Lehrer aus einer der Diözesen der Kommission. Der Unterricht folgt den gültigen Lehrplänen.

Griechisch-orthodoxen Religionsunterricht gab es in Nordrhein-Westfalen seit 1985. Seit 1994 nehmen an ihm auch die Kinder und Jugendlichen teil, die osteuropäischen und russischen orthodoxen Diözesen angehören. 1994 gründeten die orthodoxen Diözesen die Kommission der Orthodoxen Kirche in Deutschland als ihr gemein­sames Organ. Lediglich die syrisch-orthodoxe Kirche ist eigenständig. 21.865 Schülerinnen und Schüler in Nordrhein-Westfalen gehörten im Schuljahr 2008/2009 zu den Diözesen der Kommission.

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