Steffens: Neue Projekte in der Telematik und Telemedizin

21. September 2011

Neue Projekte in der Telematik und Telemedizin - Ministerin Steffens: Projekte werden mit insgesamt 20 Millionen Euro gefördert

Gesundheitsministerin Barbara Steffens stellte im Rahmen der Fachtagung IT-Trends Medizin/Health Telematics 2011 in Essen neue Telematik- und Telemedizin-Projekte vor, die im Rahmen der Landesinitiative eGesundheit.nrw gefördert werden sollen. „Uns ist in Nordrhein-Westfalen bei der Förderung von Telematik und Telemedizin ein Paradigmenwechsel gelungen: Nicht mehr das technisch machbare steht im Vordergrund, sondern die Orientierung an den Bedürfnissen der Nutzerinnen und Nutzer, die Sicherheit und der Datenschutz. Kein Projekt wird mehr gefördert oder unterstützt, das diese Kriterien nicht erfüllt", so die Ministerin.

Das Ministerium für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter teilt mit:

Gesundheitsministerin Barbara Steffens stellte im Rahmen der Fachtagung IT-Trends Medizin/Health Telematics 2011 in Essen neue Telematik- und Telemedizin-Projekte vor, die im Rahmen der Landesinitiative eGesundheit.nrw gefördert werden sollen. „Uns ist in Nordrhein-Westfalen bei der Förderung von Telematik und Telemedizin ein Paradigmenwechsel gelungen: Nicht mehr das technisch machbare steht im Vordergrund, sondern die Orientierung an den Bedürfnissen der Nutzerinnen und Nutzer, die Sicherheit und der Datenschutz. Kein Projekt wird mehr gefördert oder unterstützt, das diese Kriterien nicht erfüllt", so die Ministerin.

Im Rahmen des Wettbewerbs IuK & Gender Med.NRW sollen insgesamt elf Telematik- und Telemedizinprojekte mit einem Mittelvolumen von 8,4 Millionen Euro gefördert werden. Mit den bereits laufenden Projekten - beispielsweise aus dem Wettbewerb Med in.NRW - fördert die Landesregierung somit gemeinsam mit der EU Telematik- und Telemedizinprojekte in Nordrhein-Westfalen, die insgesamt mit 20 Millionen Euro gefördert werden.

Als Projektbeispiele nannte die Ministerin

• den Aufbau eines regionalen Zentrums für die telemedizinischen Bilddatenkommunikation in der Gesundheitsmetropole Ruhr

• die Entwicklung einer telemedizinischen Plattform, um die hoch spezialisierte universitäre Intensivmedizin an der Universitätsklinik in Aachen in die Fläche zu bringen

• den Aufbau eines Telemedizinverbundes in der Modellregion Ostwestfalen Lippe

• die elektronische Fallakte für onkologische Erkrankungen, für rheumatische Krankheitsbilder und in der Palliativmedizin in Kliniken und Praxen in Aachen, Münster, Kamp-Lintfort und Krefeld

• die elektronische Pflegedokumentation und der elektronische Pflegebericht Solingen (solimed – Unternehmen Gesundheit)

• die elektronische Arzneimittel-Therapie-Sicherheitsprüfung (AMTS) auf der Grundlage medikationsrelevanter Daten, die zukünftig apothekenübergreifend nutzbar gemacht werden sollen, in Bochum-Wattenscheid.

Künftig soll vor allem die Telemedizin in Nordrhein-Westfalen gefördert werden. Steffens: „Teletherapie, Telemonitoring, Telekonsil und Telradiologie helfen Defizite zu vermeiden, und die Versorgungsqualität zu optimieren. Ihr Anteil an der Versorgung beträgt aber gerade einmal ein Prozent. Auch, wenn wir in Nordrhein-Westfalen die meisten Telemedizinprojekte anbieten, so sind dies nur Projekte. Das muss sich ändern. Wir brauchen festere Strukturen, die flächendeckend, das heißt auch in ländlichen Gebieten, bessere Versorgungsangebote bieten."

Das Zentrum für Telematik im Gesundheitswesen auf dem Gesundheitscampus in Bochum wird deshalb mit Unterstützung der Landesregierung sein Beratungs- und Dienstleistungsangebot (Technologieberatung, Beratung zur Datensicherheit, Kosten-Nutzen-Analysen usw.) für Anbieter in der Telemedizin erheblich ausbauen, mit dem Ziel, ein möglichst flächendeckendes Angebot in Nordrhein-Westfalen zu bekommen.

In Zukunft sollen hier auch Anwendungen der Telematik und der Telemedizin gezeigt und von potentiellen Nutzerinnen und Nutzern unter praxisnahen Bedingungen getestet werden können. „So werden wir mehr darüber erfahren, ob diese Anwendungen auch akzeptiert werden", sagte die Ministerin.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter, Telefon 0211 8618-4246.

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