Minister schaltet Internetplattform „Netzwerk Finanzkompetenz NRW“ frei

29. Oktober 2009

„Netzwerk Finanzkompetenz NRW“ / Minister Eckhard Uhlenberg schaltet neue Internetplattform frei

Umweltminister Eckhard Uhlenberg hat heute auf einem Treffen des „Netzwerks Finanzkompetenz NRW“ die neue Internetpräsenz des Netzwerks freigeschaltet. Unter www.netzwerk-finanzkompetenz.de können sich Schüler, Jugendliche und Erwachsene über die Projekte zum Thema Finanzkompetenz und den richtigen Umgang mit Geld informieren.

Das Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz teilt mit:

Umweltminister Eckhard Uhlenberg hat heute (29. Oktober 2009) in Düsseldorf auf einem Treffen des „Netzwerks Finanzkompetenz NRW“ die neue Internetpräsenz des Netzwerks freigeschaltet. Unter www.netzwerk-finanzkompetenz.de können sich Schüler, Jugendliche und Erwachsene über die Projekte zum Thema Finanzkompetenz und den richtigen Umgang mit Geld informieren. Die Mitglieder des Netzwerks bekommen die Möglichkeit in einem passwortgeschützten Bereich neue Projekte darzustellen, mit anderen Mitglieder online zu diskutieren und Kontakte zu pflegen. Für die Entwicklung der Internetpräsenz wurden vom Umweltministerium 25.000 Euro zur Verfügung gestellt.

„Der Umgang mit Geld kann gelernt werden, in diesem Bereich leistet das Netzwerk Finanzkompetenz eine ganz hervorragende Arbeit“, erklärte Minister Uhlenberg vor der Freischaltung des Internetportals und dankte den Mitgliedern des Netzwerks für ihr Engagement: „Sie haben in den letzten vier Jahren sehr viel ehrenamtliche Arbeit in die Wissensvermittlung investiert. Sie haben Informations- und Schulungsmaterialien entwickelt und viele Ideen und Konzepte diskutiert, um jungen Menschen in Nordrhein-Westfalen das notwendige Wissen um den eigenen Finanzbereich zu vermitteln. Ich bin überzeugt, dass auch die künftige Arbeit des Netzwerks erfolgreich sein wird.“

Das „Netzwerk Finanzkompetenz NRW“ bündelt Wissen und Ideen von kompetenten Partnern in Nordrhein-Westfalen. Verbraucher- und Schuldnerverbände, Banken und weitere Unternehmen aus der anbietenden Wirtschaft sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Bildungseinrichtungen bringen sich in das Netzwerk ein. Gemeinsam mit den Beteiligten werden neue Wege zur Vermittlung von Handlungskompetenzen zum kompetenten Umgang mit Geld beschritten.

Zu den Projekten des Netzwerks Finanzkompetenz zählen:

  • „Alles im Griff“, in einer Unterrichtseinheit erläutern Schuldnerberater Jugendlichen zum Beispiel wie Handyverträge zu Schuldenfallen werden können und erstellen Haushaltspläne. In diesem Schuljahr werden so bis zu 2.000 Schulklassen und rund 50.000 Schüler in einer Doppelstunde über Schuldenfallen und Vertragsabschlüsse aufgeklärt. „Alles im Griff“ geht bereits in die dritte Runde. In den Schuljahren 2006/2007 und 2007/2008 wurden insgesamt mehr als 53.000 Jugendliche in ganz Nordrhein-Westfalen im Umgang mit Geld geschult. Das Umweltministerium hat für die drei Durchgänge von „Alles im Griff“ Mittel in Höhe von 520.000 Euro zur Verfügung gestellt.
  • „Money and Kids (MoKi)“, Entwicklung von Unterrichtsmaterialien zum Thema Geld für Grundschüler. Die Materialen zu MoKi sind in einem Ordner zusammengefasst und kommen in der Nachmittagsbetreuung an Ganztagsgrundschulen zum Einsatz. Spielerisch und in mehreren, aufeinander aufbauenden Modulen wird den Kindern hier der verantwortungsvolle Umgang mit Geld vermittelt. Neben dem Ordner werden noch ergänzende Materialien wie Geldstempel, Liedtexte und Rollenspielkarten zum Thema mitgeliefert. Das Umweltministerium hat für die Gestaltung und didaktische Überarbeitung des Ordners 25.000 Euro zur Verfügung gestellt.
  • „Fit fürs eigene Geld“, Initiative zur Fortbildung von Lehrern und zur Entwicklung von Unterrichtsmaterialien zur Vermittlung von Finanzkompetenz im Unterricht. Zielgruppe sind Schüler aus Abschlussklassen und von Berufskollegs die in Kürze ihr eigenes Geld verdienen werden. Das Umweltministerium hat das Material mit 70.000 Euro finanziert.
  • „Offen gesprochen über Geld“, das ist das Motto eines zweijähriges Pilotprojekt, in dessen Rahmen Familienzentren spezielle Beratungen zum Thema Finanzkompetenz anbieten. In 35 Familienzentren in den Städten Köln, Essen, Castrop-Rauxel und Dorsten sowie aus dem Hochsauerlandkreis, dem Kreis Minden-Lübbecke und dem Kreis Kleve wird das neue Hilfsangebot erprobt. Ausgewählt werden die Zentren von der Hochschule Niederrhein in Krefeld, die das Pilotprojekt wissenschaftlich begleitet und auswertet. Das Umweltministerium stellt für dieses Vorhaben 210.000 Euro zur Verfügung.

Weitere Informationen zum Thema Finanzkompetenz sind zu finden unter www.umwelt.nrw.de und www.netzwerk-finanzkompetenz.de.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Telefon 0211 4566 719 (Wilhelm Deitermann).

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