Modernste Schiffstechnik für mehr Sicherheit

28. Januar 2011

Modernste Schiffstechnik für mehr Sicherheit auf dem Rhein / Minister Jäger tauft neues Polizeiboot – Neues Flaggschiff für große Wasserschutzpolizei-Einsätze

Mit dem neuen Boot WSP 1 verfügt die Wasserschutzpolizei in Nordrhein-Westfalen über die bundesweit modernste Flotte von Rhein­streifenbooten. Das Boot wird ab sofort von Duisburg aus eingesetzt, um den Schiffs­verkehr zu überwachen, Schiffsunfälle zu verhindern und Umwelt­verstöße auf dem Rhein zu verfolgen.

Das Ministerium für Inneres und Kommunales teilt mit:

Modernste Schiffstechnik sorgt ab heute für mehr Sicherheit auf dem Rhein. Mit dem neuen Boot WSP 1 verfügt die Wasserschutzpolizei in Nordrhein-Westfalen über die bundesweit modernste Flotte von Rhein­streifenbooten. Die WSP 1 ist 19 Meter lang, fünf Meter breit und kostete 1,5 Millionen Euro. Zwei Motoren mit zusammen 1.500 PS sorgen für eine Geschwindigkeit von mehr als 45 Kilometern pro Stunde. „Damit kann die Besatzung schnell ihren Einsatzort erreichen“, sagte Innenminister Ralf Jäger bei der Schiffstaufe in Düsseldorf.

Das Boot wird ab sofort von Duisburg aus eingesetzt, um den Schiffs­verkehr zu überwachen, Schiffsunfälle zu verhindern und Umwelt­verstöße auf dem Rhein zu verfolgen. „Die WSP 1 kann mit den ständig steigenden Anforderungen des heutigen Binnenschiffverkehrs wirkungsvoll Schritt halten“, sagte Jäger. Die damit insgesamt 14 Rhein- und 11 Kanalstreifenboote der NRW-Polizei überwachen rund 750 Kilo­meter schiffbarer Wasserstraßen in Nordrhein-Westfalen.

Die WSP 1 ist auch als schwimmende Befehlsstelle ausgerüstet. Große Einsätze auf dem Rhein, wie beispielsweise Schiffshavarien, aber auch die jährlichen Festveranstaltungen „Kölner Lichter“ oder „Rhein in Flammen“ werden künftig von dort koordiniert. Dann ist das Boot Flagg­schiff der NRW-Polizei.

Eine hydraulische Bergeplattform am Heck erleichtert es den Polizisten, Personen aus dem Wasser zu bergen. Der Steuerstand ist mit modernsten Bedienungs- und Überwachungseinrichtungen ausgerüstet. Erstmalig ist bei einem Boot der NRW-Wasserschutzpolizei das Radar­gerät mit einem System zur elektronischen Darstellung von Schiffs­karten ausgerüstet. „Das kann dem Bootsführer nachts und bei schlechter Sicht deutlich mehr Informationen liefern als ein herkömm­liches Radar“, erklärte Jäger. Das Boot wird zudem für die Aus- und Fortbildung eingesetzt. Polizisten sammeln dort ihre ersten nautischen Erfahrungen.

Wie die anderen Streifenboote auch ist die WSP 1 eine fahrende Wache. „Moderne Computertechnik ermöglicht unterwegs einen direkten Zugang ins Netzwerk der Polizei. Damit können Anzeigen und Berichte online in die elektronische Vorgangsbearbeitung der Polizei übernommen werden“, erläuterte der Innenminister. 

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Inneres und Kommunales, Telefon 0211 871-2300.

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