Schulen stellen Menschen mit Behinderung als Assistenten ein

19. Juni 2009

Modellprojekt: Schulen stellen Menschen mit Behinderung als Assistenten ein

An zwölf Kölner Schulen arbeiten seit kurzem Menschen mit Behinderung als Assistentinnen oder Assistenten. Wie das Amtsblatt des Schulministeriums „Schule NRW“ in seiner neuen Ausgabe berichtet, ziehen die Schulen und das Schulministerium eine positive Zwischenbilanz für das auf drei Jahre angelegte Modellprojekt. „Ich werbe nachdrücklich dafür, dass weitere Städte in Nordrhein-Westfalen dem Kölner Vorbild folgen“, sagt Schulministerin Barbara Sommer.

Das Ministerium für Schule und Weiterbildung teilt mit:

An zwölf Kölner Schulen arbeiten seit kurzem Menschen mit Behinderung als Assistentinnen oder Assistenten. Wie das Amtsblatt des Schulministeriums „Schule NRW“ in seiner neuen Ausgabe berichtet, ziehen die Schulen und das Schulministerium eine positive Zwischenbilanz für das auf drei Jahre angelegte Modellprojekt. „Ich werbe nachdrücklich dafür, dass weitere Städte in Nordrhein-Westfalen dem Kölner Vorbild folgen“, sagt Schulministerin Barbara Sommer. 

Im Modellprojekt arbeiten die Teilnehmer entweder als Schul- oder Hausmeisterassistenten. Als Schulassistenten nehmen sie den Lehrkräften Zusatzarbeiten ab, wie etwa das Organisieren von Sportaktionen oder das Aufbauen eines Beamers vor Unterrichtsbeginn. Als Hausmeisterassistenten unterstützen sie die Hausmeister beim Auswechseln von Glühbirnen, Reparieren von Türen oder Sauberhalten von Haus und Hof. Das Modellprojekt läuft seit einem halben Jahr. Es wurde vom
Joseph-DuMont-Berufskolleg Köln entwickelt. Ziel ist es, schrittweise den regulären Arbeitsmarkt für Menschen mit Behinderung zu öffnen. 

„Das Projekt ist ein Musterbeispiel für eine Situation, in der alle Beteiligten gewinnen“, lobt Ministerin Sommer. „Die Assistentinnen und Assistenten bekommen neue Chancen für ihr Berufsleben, die Lehrkräfte können sich voll auf ihre Klasse konzentrieren und den Schülerinnen und Schülern geht keine Minute wertvolle Unterrichtszeit verloren. Deshalb wünsche ich mir, dass weitere Schulen solche Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung einrichten.“

In Köln haben alle Assistentinnen und Assistenten zuvor in der Gemeinnützigen Werkstätte Köln (GWK) gearbeitet. Für die neuen Aufgaben an der Schule konnten sie sich nach Rücksprache mit der Leitung der GWK freiwillig melden. Die Finanzierung ihrer Gehälter übernimmt für die nächsten drei Jahre der Landschaftsverband Rheinland (LVR). GWK, LVR und die Stadt Köln haben hierzu im Januar einen Vertrag unterzeichnet.

Einen detaillierten Überblick über das Modellprojekt finden Sie unter www.schulministerium.nrw.de.

Schulen mit Schulassistenten oder Hausmeisterassistenten mit Behinderung:

•          Grundschule an den Kaulen

•          Sankt-Martin-Grundschule

•          Katholische Grundschule Heßhofstraße

•          Konrad-Adenauer-Realschule

•          Grundschule Olpener Straße in Köln-Brück

•          Köln-Kolleg (Weiterbildungskolleg)

•          Joseph-DuMont-Berufskolleg

•          Finkenberg-Schule (Förderschule)

•          Eduard-Mörike-Schule (Förderschule)

•          Förderschule Thymianweg

•          Rheinische Schule für Körperbehinderte

•          Severinschule – Rheinische Schule für Sehbehinderte

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