Mobilitätsmanagement für Senioren

22. März 2017

Mobilitätsmanagement für SeniorenRückeroberung des öffentlichen Raums und eine fußgängerfreundliche Verkehrsplanung

Mobilität bedeutet Teilhabe am Leben, egal ob es um den Weg zur Apotheke oder zum Bäcker. Bei der diesjährigen Fachtagung „Mobilitätsmanagement für Senioren“ informierten sich Fachleute aus Kommunen und Verkehrsunternehmen sowie Vertreter von Seniorenverbänden und Interessenvertretungen aus ganz Nordrhein-Westfalen über Lösungsansätze.

 
Das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr teilt mit:

Die autofreundliche Stadt- und Verkehrsplanung der letzten Jahrzehnte hat sehr oft dazu geführt, dass die öffentlichen Räume der Städte und Gemeinden nicht zum Verweilen und zum Zufußgehen einladen. Dabei ist eine fußgängerfreundliche Gestaltung der Straßen und Plätze eine wichtige Voraussetzung, um die Mobilität älterer Menschen zu sichern und zu fördern. Mobilität bedeutet Teilhabe am Leben, egal ob es um den Weg zur Apotheke und zum Bäcker oder einfach darum geht, unter Leute zu kommen. Bei der diesjährigen Fachtagung „Mobilitätsmanagement für Senioren“ informierten sich Fachleute aus Kommunen und Verkehrsunternehmen sowie Vertreter von Seniorenverbänden und Interessenvertretungen aus ganz Nordrhein-Westfalen über Lösungsansätze.

Eingeladen ins Haus der Technik in Essen hatten das Verkehrsministerium sowie das Zukunftsnetz Mobilität NRW, dessen Geschäftsstelle beim Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) in Köln angesiedelt ist. Im Fokus der „Innovationsbörse“ standen Projekte zur Rückeroberung des öffentlichen Raums und eine fußgängerfreundliche Verkehrsplanung. Zudem wurden innovative Konzepte zu altersgerechten und barrierefreien Informations- und Kommunikationstechnologien vorgestellt. Die Experten und Fachleute haben in Workshops unter anderem erarbeitet, wie Seniorinnen und Senioren bei diesen Prozessen besser beteiligt werden können. Mitarbeiter von Kommunen haben Handlungsempfehlungen bekommen, wie das Zufußgehen von älteren Menschen aktiv gefördert werden oder wie die Mobilitätssicherung im ländlichen Raum funktionieren kann.

Verkehrsminister Michael Groschek hat sich auf der Tagung einen Eindruck von den vorgestellten Projekten verschaffen können: „Egal, ob es um Ruhebänke und barrierefreie Wege, eine gezielte Schulung älterer Pedelec-Fahrer oder um die Einbindung von Senioren bei der Untersuchung ihrer Fußwege in sogenannten Fußgängerchecks geht: Wir haben hier in NRW viele engagierte Projekte, deren Potential sich hervorragend nutzen lässt und auch als Blaupause für andernorts dienen kann.“

„Das Ziel ist die Verbesserung der Lebens- und Aufenthaltsqualität in unseren Städten und Gemeinden“, ergänzte VRS-Geschäftsführer Norbert Reinkober. „Wir brauchen lebendige, sichere und attraktive öffentliche Räume. Damit fördern wir die soziale Funktion des öffentlichen Lebensraums und ermöglichen es Senioren, ihr Leben lange selbstbestimmt zu gestalten. Das Ziel ist eine altersgerechte Mobilität für alle Bevölkerungsteile. Wir stellen uns dieser Aufgabe und versuchen, die Akteure in ihrer Arbeit zu unterstützen und dabei Synergieeffekte zu erzielen.“

Das Zukunftsnetz Mobilität NRW ist eine Initiative des Verkehrsministeriums. Die neuesten 20 Mitglieder haben auf der Tagung aus den Händen von Minister Groschek ihre Mitgliedsurkunden erhalten. Im Zukunftsnetz Mobilität NRW haben sich mittlerweile 117 Städte, Gemeinden und Kreise vernetzt.
 

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