Beratung: Netzwerk hilft privaten Eigentümern

12. April 2010

Mit dem Beratungsnetzwerk IdEE raus aus der Abwärtsspirale: Unterstützung für private Wohneigentümer

Mit dem „Beratungsnetzwerk IdEE“ will das Bauministerium private Einzeleigentümer in ihrem Engagement für die eigene Wohnimmobilie unterstützen. „Die Eigentümer können nur dann erfolgreich investieren, wenn sie die Nachfrageentwicklung ken­nen. Sie müssen wissen, welche Quantitäten an welchen Standorten gebraucht werden und welche Qualitäten angeboten werden müssen. Hier will das neue Beratungsangebot Perspektiven und Handlungsmög­lichkeiten aufzeigen“, betonte Bau-Staatssekretär Günter Kozlowski.

Das Ministerium für Bauen und Verkehr teilt mit:

Mit dem „Beratungsnetzwerk IdEE“ (Innovation durch EinzelEigentümer) will das Bauministerium private Einzeleigentümer in ihrem Engagement für die eigene Wohnimmobilie unterstützen. „Die Eigentümer können nur dann erfolgreich investieren, wenn sie die Nachfrageentwicklung ken­nen. Sie müssen wissen, welche Quantitäten an welchen Standorten gebraucht werden und welche Qualitäten angeboten werden müssen. Hier will das neue Beratungsangebot Perspektiven und Handlungsmög­lichkeiten aufzeigen“, betonte Bau-Staatssekretär Günter Kozlowski am Montag (12. April 2010). Gemeinsam mit Experten der Architekten­kammer, der EnergieAgentur NRW, des Westdeutschen Handwerks­kammertags und der NRW.Bank informierte er in Bielefeld in der landesweit ersten Veranstaltung die Vertreter der Haus & Grund-Orts­vereine aus Ostwestfalen-Lippe über das Projekt. Haus & Grund kommt bei den künftigen flächendeckenden Beratungen auch von Nichtmit­gliedern eine wesentliche Multiplikatorenfunktion zu.

„Wir müssen die privaten Eigentümer zum genauen Hinsehen animieren und sie über eine zukunftsorientierte und werthaltige Bewirtschaftung informieren. Daraus soll der Wille zum Handeln entstehen“, betonte Kozlowski.

Das Beratungsnetzwerk sei eine große Chance nicht nur für die privaten Hauseigentümer sondern auch und insbesondere für die Städte und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen, ergänzte der Präsident von Haus & Grund, Klaus-Dieter Stallmann. „Wir wollen der solide Unterbau und Ansprechpartner und verstehen uns in der Rolle des so genannten Türöffners zu den privaten Eigentümern vor Ort.“

Private Eigentümer haben eine zentrale Rolle, wenn es darum geht, Wohnquartiere für die Zukunft fit zu machen. Kozlowski: „Leider ist ihnen das mitunter gar nicht bewusst.“ Investitionsstau und ein ver­nachlässigtes Wohnumfeld münden in einen Teufelskreis: Die Ver­mietung ist erschwert, durch die geringeren Mieteinnahmen verschlech­tert sich die Finanzlage mit der Folge, dass notwendige Investitionen nicht erfolgen. Dadurch nimmt die  Wohnqualität weiter ab, die Sozial­struktur wird beeinträchtigt und die Leerstände wachsen, was wiederum die Vermietung erschwert. „Solche Abwärtsspiralen dürfen gar nicht erst entstehen oder sie müssen zumindest frühzeitig gestoppt werden“, be­kräftigte der Staatssekretär.

Das Beratungsnetzwerk IdEE will ein örtliches Informations- und Beratungsangebot für private Eigentümer aufbauen. Neben der Bereit­stellung von Informations- und Ausstellungsmaterial werden in den kommenden Monaten regionale Qualifizierungsveranstaltungen durch­geführt. Die Ortsvereine von Haus & Grund sollen gemeinsam mit Kommunen privaten Eigentümern über wohnungswirtschaftliche Grundsatzfragen informieren wie z.B.:

  • Wie entwickelt sich die quantitative Nachfrage?
  • Welche Qualitätsanforderungen sind zu berücksichtigen?
  • Welche Maßnahmen verbessern die Vermietbarkeit?
  • Welche (neuen) Wege der Mietersuche gibt es?
  • Was ist im Wohnumfeld zu beachten?
  • Was kann man gemeinsam mit anderen Eigentümern erreichen?

„Immobilienwirtschaftlicher Erfolg ist vielerorts längst kein Selbstläufer mehr. Der Markt ändert sich ständig. Eine realistische Einschätzung der Entwicklungsbedingungen erleichtert die Entscheidung über Neu- oder Umbauinvestitionen und sichert deren Erfolg“, bekräftigte Kozlowski abschließend.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Bauen und Verkehr, Telefon 0211 3843-1015.

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