Ministerpräsidentin Kraft und Ministerin Schäfer verabschieden Staatssekretär Schäfer in den Ruhestand

28. September 2012

Ministerpräsidentin Kraft und Ministerin Schäfer verabschieden Staatssekretär Schäfer in den Ruhestand

Prof. Klaus Schäfer, Staatssekretär für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport ist mit 67 Jahren in den Ruhestand verabschiedet worden. Ministerpräsidentin Hannelore Kraft würdigte den diplomierten Erziehungswissenschaftler als ausgewiesenen Fachmann der Kinder- und Jugendpolitik mit großer Leidenschaft für die Kultur.

Düsseldorf, 28.09.2012. Prof. Klaus Schäfer, Staatssekretär für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport ist mit 67 Jahren in den Ruhestand verabschiedet worden. Ministerpräsidentin Hannelore Kraft würdigte den diplomierten Erziehungswissenschaftler als ausgewiesenen Fachmann der Kinder- und Jugendpolitik mit großer Leidenschaft für die Kultur. "Über Jahrzehnte hat er die nordrhein-westfälische Kinder- und Jugendpolitik aktiv begleitet und gestaltet. Dabei hat er sich ein Wissen und ein politisches Gespür erworben, die ihm nicht nur in nordrhein-westfälischen Fachkreisen, sondern auch über die Landesgrenzen hinaus große Anerkennung verschafft haben", sagte Kraft.

Prof. Klaus Schäfer war von 1990 bis 2010 erst als Referatsleiter, dann als Gruppenleiter und später als Abteilungsleiter in der Landesregierung für den Schwerpunktbereich Kinder- und Jugendhilfe verantwortlich. 2010 wurde er zum Staatssekretär im Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport ernannt. Neben seiner beruflichen Tätigkeit wirkte er ehrenamtlich in vielen Sachverständigenausschüssen und Kommissionen der Kinder- und Jugendarbeit mit  - zum Beispiel im Hauptausschuss des Landesjugendrings NRW und des Deutschen Bundesjugendrings, im Fachausschuss Jugend und Familie des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge, im Bundesjugendkuratorium und in der Sachverständigenkommission des 14. Kinder- und Jugendberichtes der Bundesregierung. 

"Klaus Schäfer ist jemand mit Standpunkt. Sein Lebenslauf sowie sein privates Engagement sind ein einziges Statement für eine moderne und sozial gerechte Kinder- und Jugendpolitik. Er hat die Reform des Jugendwohlfahrtrechts zu einem zeitgemäßen Kinder- und Jugendhilfegesetz über Jahrzehnte mit gestaltet. Die Einführung der offenen Ganztagsgrundschule sowie sozialer Frühwarnsysteme hat er mit großem Einsatz verfolgt. Sein Interesse auch an für ihn neuen Politikfeldern konnte im wahrsten Sinne des Wortes unermüdlich sein. Das hat er als Staatssekretär mit seiner Leidenschaft für die Kultur bewiesen", erklärte Ministerin Ute Schäfer bei der Verabschiedung des Staatssekretärs von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Ministeriums.  

Biographie Prof. Klaus Schäfer

geboren am 21.06.1945, verheiratet, zwei Kinder

1951 bis 1959: Besuch der Volksschule in Hamm (Westfalen)

1959 bis 1962: Berufsausbildung als Jungwerker bei der Deutschen Bundesbahn

1962 bis 1968: Tätigkeit als Betriebsaufseher bei der Deutschen Bundesbahn

1968 bis 1972: Studium Sozialarbeit Höhere Fachschule für Sozialarbeit und Fachhochschule - Fachbereiche Soziale Arbeit - Dortmund, Anerkennungsjahr zur staatlichen Anerkennung Abschluss: Sozialarbeiter (FH)

1971 bis 1972: Tätigkeit beim Deutschen Gewerkschaftsbund - Landesbezirk Nordrhein-Westfalen (Anerkennungsjahr) und Arbeiterwohlfahrt, Kreisverband Lüdinghausen (Sozialarbeiter)

1972 bis 1977: Studium Erziehungswissenschaften (Schwerpunkt Erwachsenenbildung), Psychologie und Soziologie sowie der Rechtswissenschaft an der Freien Universität Berlin / Abschluss: Diplom-Pädagoge

1977 bis 1979: Referent für Jugendpolitik und Jugendhilfe bei der Sozialistischen Jugend Deutschlands - Die Falken, Landesverband Nordrhein-Westfalen

1979 bis 1989: Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft für Jugendhilfe, Bonn

1990 bis 2002: Referatsleiter (bis 1998), Gruppenleiter (bis 2002) für den Bereich "Kinder- und Jugendpolitik und Kinder- und Jugendhilfe" im Jugendministerium Nordrhein-Westfalen

2003 bis 2010: Abteilungsleiter "Jugend und Kinder" zunächst im Ministerium für Schule, Jugend und Kinder, seit 2005 im Ministerium für Familie, Generationen, Frauen und Integration

Seit 2006: Honorarprofessor an der Fakultät für Pädagogik der Universität Bielefeld

Seit dem 16. Juli 2010: Staatssekretär im Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen

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