China-Reise von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft

Wirtschaftsminister Garrelt Duin und Ministerpräsidentin Hannelore Kraft während einer Zeremonie in der Startup Factory in Kunshan
19. April 2015

Ministerpräsidentin Kraft: Wirtschaftliche und wissenschaftliche Kooperationen ausbauen

Delegationsreise vom 18. bis 26. April 2015

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft reist vom 18. bis 26. April 2015 in die Volksrepublik China. Sie wird begleitet von Wirtschaftsminister Garrelt Duin und einer 40-köpfigen Delegation aus Unternehmern und Wissenschaftlern.

 
Die Staatskanzlei teilt mit:

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft reist vom 18. bis 26. April 2015 in die Volksrepublik China. Sie wird begleitet von Wirtschaftsminister Garrelt Duin und einer 40-köpfigen Delegation aus Unternehmern und Wissenschaftlern. Auf dem Programm stehen neben politischen Gesprächen Treffen mit hochrangigen chinesischen Unternehmensvertretern und verschiedene Wirtschaftskonferenzen. Darüber hinaus sind auch die Unterzeichnung von Kooperationsvereinbarungen und Vertragsabschlüssen in Peking, Shenzhen sowie in den Partnerprovinzen Jiangsu, Sichuan und Shanxi vorgesehen.
 
Nordrhein-Westfalen ist bereits heute das Zentrum für die deutsch-chinesische Zusammenarbeit: Mehr als 850 chinesische Unternehmen haben hier ihren Sitz und machen NRW zum mit Abstand wichtigsten Zielland chinesischer Investoren in Deutschland. Das Land ist damit idealer Partner für die Innovations- und Modernisierungspartnerschaft, die Staatspräsident XI Jinping bei seinem Besuch 2014 in Düsseldorf angeboten hatte. Diese enge Zusammenarbeit will die NRW-Delegation auf ihrer achttägigen Reise durch eine Fülle von Kooperationen, Initiativen und Vertragsschlüssen u.a. in den Bereichen Energieeffizienz, Bergbautechnologie, nachhaltige Stadtentwicklung und Industrie 4.0 ausbauen. Dazu führt Ministerpräsidentin Kraft politische Gespräche u.a. mit Vize-Ministerpräsident WANG Yang und dem Vizeminister für Urbanisierung und Stadtentwicklung, LU Kehua.
 
Ein Schwerpunkt der Reise wird die engere wirtschaftliche Kooperation mit der im Westen gelegenen Partner-Provinz Sichuan sein, die durch eine Zuglinie („Neue Seidenstraße“) direkt mit NRW verbunden ist. In der Hauptstadt Chengdu wird NRW.INVEST ein Verbindungsbüro eröffnen. Gleichzeitig fällt der Startschuss zur Errichtung des von Privatinvestoren finanzierten NRW-Centers.
 
Ministerpräsidentin Kraft: „Die Volksrepublik China ist als zentraler industrieller Partner in Asien von herausragender Bedeutung für Nordrhein-Westfalen. Besonders freuen mich die zahlreichen Kooperationen zwischen den Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Städten mit ihren positiven Folgen für Wachstum und Beschäftigung in unserem Land. Diese enge und gewinnbringende wirtschaftliche, wissenschaftliche und kommunale Zusammenarbeit wollen wir pflegen und ausbauen.“
 
Wirtschaftsminister Duin: „Nordrhein-Westfalen ist der mit Abstand wichtigste Investitionsstandort der Chinesen in Deutschland und spielt eine herausragende Rolle in Europa. Gleichzeitig suchen unsere Partner das weltweit führende Know-how der Unternehmen und Forschungseinrichtungen in NRW, um ihre Energieeffizienz zu steigern und Bergbaufolgeschäden zu bekämpfen.“
 
Zum Auftakt ihrer Gespräche in Peking trifft Ministerpräsidentin Kraft am Montag, 20. April, Vize-Ministerpräsident WANG Yang und den Vizeminister für Urbanisierung und Stadtentwicklung LU Kehua. Außerdem besucht sie die Tsinghua University, um sich mit deutschen und chinesischen Studierenden über die wissenschaftliche Kooperation mit der RWTH Aachen im „Joint Research Laboratory“ auszutauschen. Anschließend trifft die Ministerpräsidentin zehn Spitzenmanager der wichtigsten in NRW vertretenen Unternehmen aus China.
 
Am Dienstag, 21. April, eröffnet die Ministerpräsidentin die Konferenz „Nachhaltige Stadtentwicklung und energieeffizientes Bauen“ in Peking, bei der es u.a. um die Zusammenarbeit bei der Planung, Entwicklung und Errichtung künftiger Metropolen geht. Anschließend besucht sie eine Produktionsstätte von Bayer HealthCare in der chinesischen Hauptstadt und reist mit dem Schnellzug nach Nanjing in die Provinz Jiangsu.
 
In Nanjing trifft sie den Gouverneur der Provinz Jiangsu, LI Xueyong. Anschließend werden Bürgermeister, Wissenschaftler und Unternehmer folgende Vereinbarungen unterzeichnen: Städtekooperationen von Essen und Minden jeweils mit Changzhou, sowie von Herford mit Xinbei. Gleichzeitig schließt das Institut für Markscheidewesen, Bergschadenkunde und Geophysik im Bergbau der RWTH Aachen Verträge mit chinesischen Partnern, darunter die China University of Mining and Technology und das Sino-German Center for Energy & Environment in Mining Areas.
 
Minister Duin fährt in Begleitung von Bergbauexperten und Vertretern der Zuliefererindustrie in die Provinz Shanxi und führt politische und wirtschaftliche Gespräche in Taiyuan, u.a. mit Gouverneur LI Xiaopeng sowie dem Unternehmen Shanxi Coking Coal. Das Bergbauunternehmen wird künftig eng mit der RWTH Aachen zusammenarbeiten, ein Vertrag wird unterzeichnet.
 
Am Mittwoch, 22. April, nehmen Ministerpräsidentin Kraft und Minister Duin am Wirtschaftstreffen „NRW-China Industrie 4.0“ teil. Nach der Fahrt mit dem Schnellzug nach Kunshan besichtigen sie die „Startup Factory Kunshan“. Dieses Gewerbezentrum gilt als erste chinesische „Wohngemeinschaft“ von Mittelständlern aus Deutschland. Dort erhalten fünf Autozulieferer aus Nordrhein-Westfalen die Geschäftslizenz zur Ansiedlung in der Startup-Factoy.
 
Nächste Station ist Chengdu in der Provinz Sichuan, wo Ministerpräsidentin Kraft und Minister Duin am 23. April an einer Investorenkonferenz teilnehmen. Am Folgetag trifft die Ministerpräsidentin zu politischen Gesprächen den Gouverneur der Provinz Sichuan, WEI Hong.
 
Unweit der Provinzhauptstadt entsteht bis 2030 die neue Millionenmetropole „Tianfu New Area“. Am 24. April fällt dort der Startschuss zur Errichtung des NRW-Centers, in dem sich Unternehmen und Einrichtungen aus Nordrhein-Westfalen ansiedeln können.
 
Zum Abschluss reist die NRW-Delegation zu Gesprächen mit dem führenden Anbieter von Daten- und Kommunikationsnetzen Huawei, die ihre Europazentrale in Düsseldorf haben, nach Shenzhen. Dort wird Hannelore Kraft auch mit dem Vorstandsvorsitzenden (CEO) des Weltkonzerns, GUO Ping, zusammentreffen.

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