Dialog mit Rektorenkonferenz der Universitäten

27. Januar 2011

Ministerpräsidentin Kraft und Ministerin Schulze besprechen Studienzulassung, Bologna-Reform und Hochschulfinanzierung mit Landesrektorenkonferenz

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Wissenschaftsministerin Svenja Schulze haben die Sprecherinnen und Sprecher der Landesrektoren­konferenz der Universitäten zu einem Gespräch in der Düsseldorfer Staatskanzlei empfangen. Kernthemen waren die Bologna-Reform, das neue Online-gestützte Serviceverfahren für die Studienzulassung "hochschulstart.de" und die Finanzierung der Hochschulen.

Die Staatskanzlei und das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung teilen mit:

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und Wissenschaftsministerin Svenja Schulze haben die Sprecherinnen und Sprecher der Landesrektoren­konferenz der Universitäten zu einem Gespräch in der Düsseldorfer Staatskanzlei empfangen. Kernthemen waren die Bologna-Reform, das neue Online-gestützte Serviceverfahren für die Studienzulassung „hochschulstart.de“ und die Finanzierung der Hochschulen.

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft sagte zu, dass man nun in Gesprä­che über langfristige Budgetvereinbarungen mit den Hochschulen ein­treten werde: "Wir wollen, dass erstklassige Bildung und Forschung auch in Zukunft finanziell gesichert bleiben. Nach dem Auslaufen des Qualitäts- und Zukunftspakts werden wir jetzt mit den Hochschulen ge­meinsam über eine neue Regelung für eine verlässliche Basisfinanzie­rung reden. Damit wollen wir insbesondere die Forschung an unseren Hochschulen stärken, aber besonders auch die Qualität der Lehre wei­ter verbessern."

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze betonte, dass die Studiensitua­tion für die Studierenden in Nordrhein-Westfalen weiter verbessert wer­den müsse: "Nach der Umstellung auf Bachelor- und Masterstudien­gänge gibt es noch immer Verbesserungsmöglichkeiten- auch wenn viele Hochschulen erhebliche Anstrengungen unternommen haben, um Anwesenheitspflichten  zu reduzieren, Prüfungsinhalte anzupassen oder die Lernfülle in manchen Studiengängen zu verringern," sagte die Mi­nisterin. "Deshalb werden wir auch in diesem Jahr mit allen Beteiligten den offenen Dialogprozess fortsetzen, um die Bologna-Reform weiter zu entwickeln."

Die Universitäten bekräftigen, dass alle nordrhein-westfälischen Univer­sitäten am neuen Zulassungsverfahren für Studierende, das zum Win­tersemester bundesweit starten soll, teilnehmen werden. "Wir sind gut vorbereitet auf das neue System. Insbesondere vor dem Hintergrund der Aussetzung der Wehrpflicht und des doppelten Abiturjahrgangs ist ‚hochschulstart.de’ ein entscheidender Beitrag, die zu erwartende hohe Zahl der Studienbewerber zu bewältigen. Im Falle technischer Schwie­rigkeiten habe man auch einen Plan B zur Hand", so Ursula Gather, Vorsitzende der Landesrektorenkonferenz der Universitäten in NRW.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung, Telefon 0211 896-4790.

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