Ministerpräsidentin Kraft reist nach Polen

16. September 2011

Ministerpräsidentin Kraft reist nach Polen: Politische Gespräche und kultureller Austausch bestimmen Programm – NRW Kulturpräsentation begonnen

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft ist in ihrer Funktion als Bundesratspräsidentin nach Warschau gereist. Dort traf sie zu politischen Gesprächen mit dem Sejmmarschall Grzegorz Schetyna und dem Senatsmarschall der Republik Polen Bogdan Borusewicz zusammen und tauschte sich bei einem gemeinsamen Mittagessen mit Staatssekretär Professor Wladyslaw Bartoszewski aus, der als Beauftragter des polnischen Ministerpräsidenten für den Internationalen Dialog zuständig ist.

Die Staatskanzlei teilt mit:

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft ist heute in ihrer Funktion als Bundesratspräsidentin nach Warschau gereist. Dort traf sie zu politischen Gesprächen mit dem Sejmmarschall Grzegorz Schetyna und dem Senatsmarschall der Republik Polen Bogdan Borusewicz zusammen und tauschte sich bei einem gemeinsamen Mittagessen mit Staatssekretär Professor Wladyslaw Bartoszewski aus, der als Beauftragter des polnischen Ministerpräsidenten für den Internationalen Dialog zuständig ist. Am Nachmittag kam die Bundesratspräsidentin und Ministerpräsidentin mit dem polnischen Wirtschaftsminister und stellvertretenden Ministerpräsidenten Waldemar Pawlak zusammen.

In ihren Gesprächen betonte Hannelore Kraft, wie sehr sich die nachbarschaftlichen Beziehungen zwischen Polen und Deutschland verändert haben: „In all unseren Gesprächen ist mir positiv aufgefallen, dass niemand mehr vom deutsch-polnischen Verhältnis, sondern alle von Freundschaft sprachen. Wir haben große Fortschritte gemacht, im Großen wie im Kleinen. Die Verbindungen zwischen Polen und Deutschland sind vielfältig und auf allen Ebenen intensiv.“ Dabei seien vor allem auch die engen Kooperationen zwischen den polnischen Woiwodschaften und den deutschen Ländern zu einem wesentlichen Pfeiler der deutsch-polnischen Beziehungen insgesamt geworden, betonte die Bundesratsvorsitzende.

Für den Abend steht die Eröffnung der Kultursaison im Rahmen des Polen-Nordrhein-Westfalen-Jahres 2011/ 2012 auf dem Programm. Dazu wurde Ministerpräsidentin Kraft von Kulturministerin Ute Schäfer begleitet. „Der kulturelle Austausch gehört zu den wichtigsten Instrumenten der Völkerverständigung. Wir wollen mit Kunst und Kultur Grenzen überwinden, einen neuen Dialog anstoßen“, erklärte Ute Schäfer. „Ziel ist es, Kooperationen zwischen polnischen und nordrhein-westfälischen Institutionen oder Einzelkünstlern zu initiieren, zu fördern und die zahlreichen bereits bestehenden Kontakte im Sinne einer nachhaltigen internationalen Zusammenarbeit zu vertiefen.“

Vom16. September bis Januar 2012 präsentiert sich Nordrhein-Westfalen in vierzehn polnischen Städten mit Tanz, Theater, Musik, Bildender Kunst, Literatur und Film. Den Auftakt bildet die Vorführung des Tanztheaters Wuppertal „Café Müller“ / „Frühlingsopfer“ in der Warschauer Oper in Anwesenheit von Senatsmarschall Bogdan Borusewicz, Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und NRW-Kulturministerin Ute Schäfer.

Im Mittelpunkt des spartenübergreifenden Kulturprogramms ‚Tam’Tam’ stehen die zeitgenössischen Kunst- und Kulturszenen beider Länder. Die nordrhein-westfälischen Künstlerinnen und Künstler seien von den polnischen Partnern mit offenen Armen empfangen worden, betonte die Kulturministerin: „Die entstandenen Verbindungen wollen wir weiter nutzen. Die Kultursaison soll keine Eintagsfliege sein. Wir in Nordrhein-Westfalen freuen uns deshalb sehr, dass das Adam-Mickiewicz-Institut im kommenden Jahr polnische Kunst und Kultur bei uns präsentieren wird“, sagte Schäfer.

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