Ministerpräsidentin Kraft: Kulturrucksack ist eine Erfolgsgeschichte

26. Juni 2014
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Die Landesregierung hat 2012 mit dem Kulturrucksack NRW ein Projekt ins Leben gerufen, um Kindern und Jugendlichen gezielt die Tür zu Kulturangeboten zu öffnen. „Der Kulturrucksack hat sich seitdem zu einer beindruckenden Erfolgsgeschichte entwickelt. Zugang zu Kultur darf für Kinder und Jugendliche nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen“, sagte Ministerpräsidentin Hannelore Kraft.

Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen

Hannelore Kraft besucht Projekte in Krefeld

Die Staatskanzlei teilt mit:

Die Landesregierung hat 2012 mit dem Kulturrucksack NRW ein Projekt ins Leben gerufen, um Kindern und Jugendlichen gezielt die Tür zu Kulturangeboten zu öffnen. „Der Kulturrucksack hat sich seitdem zu einer beindruckenden Erfolgsgeschichte entwickelt. Zugang zu Kultur darf für Kinder und Jugendliche nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen“, sagte Ministerpräsidentin Hannelore Kraft.

Im Rahmen eines Rundgangs im Krefelder Kulturzentrum Fabrik Heeder besichtigte die Ministerpräsidentin die Ergebnisse verschiedener Kulturrucksack-Projekte im Bereich der Bildenden Kunst, die Kinder und Jugendliche zusammen mit Künstlerinnen und Künstlern erarbeitet haben. Krefeld ist seit 2012 im Verbund mit Viersen und Willich im Kulturrucksack engagiert. Alle drei Städte gehören damit zu den Vorreitern des Landesförderprogramms.

Mit dem Kulturrucksack NRW erhalten Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 14 Jahren ein attraktives und altersgemäßes Bildungs- und Kulturangebot, das sie kostenlos oder zu stark ermäßigten Preisen nutzen können. Gemeinsam mit den Kommunen und anderen Kulturträgern werden so die Chancen zur Teilhabe am kulturellen Leben verbessert und die aktive Begegnung mit Kunst und Kultur gefördert. Im Jahr 2012 starteten 28 Pilotkonzepte in 55 Städten und Gemeinden. Aktuell sind über 170 Städte und Gemeinden an 60 Kulturrucksack-Standorten sowie 35 Einzelkommunen, eine Städteregion, acht Kreise und 16 interkommunale Verbünde beteiligt. Die Projekte werden von jeweils zwei bis fünf Partnern unterstützt. Allein 2013 konnten über 1.300 Bildungs- und Kulturangebote für Kinder und Jugendliche durchgeführt werden.

„Teilhabe am Kulturleben beginnt mit kultureller Bildung. Alle Kinder und Jugendlichen sollen in Nordrhein-Westfalen die Chance haben, einen Zugang zu Kulturangeboten unseres Landes zu bekommen“, sagte die Ministerpräsidentin. „Angebote in der kulturellen Bildung müssen attraktiv und bezahlbar sein. Gleichzeitig müssen sie Kinder und Jugendliche in ihren unterschiedlichen Lebenslagen und -milieus erreichen.“ Gemeinsam mit den Kommunen und privaten Trägern würden deshalb spezifische Programme umgesetzt und weiterentwickelt. „Ich danke unseren Partnern auf Landes- und kommunaler Ebene für die große Unterstützung des Kulturrucksacks. Nur durch dieses Engagement öffnen sich für viele Kinder und Jugendliche erstmals die Türen zur Kultur. Alle Partner eint das Wissen, dass Kunst und Kultur ungemein wichtig ist für die gute Entwicklung von Kindern und Jugendlichen“, betonte die Ministerpräsidentin.

Die kulturelle Bildung von Kindern und Jugendlichen sei daher auch einer der zentralen Eckpunkte des geplanten Kulturfördergesetzes des Landes, den das Landeskabinett Mitte Mai als Referentenentwurf auf den Weg gebracht habe und der noch in diesem Jahr dem Landtag als Gesetz zur Abstimmung vorgelegt werden soll.

Konzepte, Angebote und weitere Informationen finden sich auf www.kulturrucksack.nrw.de.

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