Ministerpräsidentin Kraft gedenkt der Atom-Katastrophe von Fukushima

10. März 2012

Ministerpräsidentin Kraft gedenkt der Atom-Katastrophe von Fukushima

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat an das schwere Erdbeben, den nachfolgenden Tsunami und den GAU im Atomkraftwerke Fukushima vor einem Jahr erinnert.

Die Staatskanzlei teilt mit:

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat an das schwere Erdbeben, den nachfolgenden Tsunami und den GAU im Atomkraftwerke Fukushima vor einem Jahr erinnert. „Die schrecklichen Ereignisse in Japan vor einem Jahr haben uns alle tief berührt. Das schwerste Erdbeben in der Geschichte Japans, die verheerende Flutkatastrophe und die anschließende nukleare Tragödie in Fukushima haben den Menschen unermessliches Leid zugefügt. Noch heute ist man sprachlos angesichts der Zerstörungen und der vielen Opfer, die die Katastrophe über das Land gebracht hat“, sagte die Ministerpräsidentin.

Angesichts dieses unfassbaren Unglücks sei die Haltung und die Leistung des japanischen Volkes nur zu bewundern, betonte die Ministerpräsidentin und ergänzte: „Der Wiederaufbau in den Katastrophengebieten bedeutet nach wie vor eine enorme Kraftanstrengung für das Land. Ich bin sicher, dass das japanische Volk diese Herausforderung meistert. Japan ist ein starkes Land.“

Der atomare GAU in Fukushima hat aber auch zu einem Nachdenken über die friedliche Nutzung der Atomkraft geführt, vor allem in Deutschland. Fukushima hat unmissverständlich gezeigt, dass die Kernenergie vom Menschen nicht zu beherrschen ist. Folgerichtig ist Deutschland nach Fukushima aus der friedlichen Nutzung der Kernenergie ausgestiegen. „Deutschland hat das Potential, sich als Vorreiter für eine erfolgreiche Energiewende und für effektiven Klimaschutz international zu positionieren“, betonte Ministerpräsidentin Kraft.

Diese Chancen der Energiewende gelte es konsequent zu nutzen. „Wir wollen eine sichere Energieversorgung zu bezahlbaren Preisen für die Wirtschaft aber auch für die Bürgerinnen und Bürger“, bekräftigte die Ministerpräsidentin. Dafür müsse die Bundesregierung aber Handlungs-fähigkeit beweisen und einen Fahrplan für die Energiewende vorlegen. „Wir brauchen einen Masterplan. Nur wenn die Rahmenbedingungen der Energiepolitik erkennbar sind und es langfristige Planungssicherheit gibt, sind Unternehmen bereit, in Deutschland zu investieren“, so die Ministerpräsidentin weiter.

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