Kraft: Gute Arbeit muss fair entlohnt werden

5. Mai 2011

Ministerpräsidentin Kraft beim Arbeitnehmerempfang der Landesregierung: „Gute Arbeit muss fair entlohnt werden“

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat beim Arbeitnehmerempfang der Landesregierung in Krefeld gefordert, den Grundsatz „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ ohne Wenn und Aber durchzusetzen. Die Landesregierung werde für faire Entlohnung und gegen das Ausufern von Zeit- und Leiharbeit kämpfen – auch und gerade in Zeiten des wirtschaftlichen Aufschwungs. „Wir wollen dafür sorgen, dass die Menschen nicht irgendeine, sondern gute Arbeit haben, die fair bezahlt wird und mitbestimmt ist“, sagte die Ministerpräsidentin Kraft.

Die Staatskanzlei teilt mit:

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat beim Arbeitnehmerempfang der Landesregierung in Krefeld gefordert, den Grundsatz „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ ohne Wenn und Aber durchzusetzen.

Die Landesregierung werde für faire Entlohnung und gegen das Ausufern von Zeit- und Leiharbeit kämpfen – auch und gerade in Zeiten des wirtschaftlichen Aufschwungs. „Wir wollen dafür sorgen, dass die Menschen nicht irgendeine, sondern gute Arbeit haben, die fair bezahlt wird und mitbestimmt ist“, sagte die Ministerpräsidentin Kraft. Im vergangenen Jahr habe es mehr befristete Arbeitsverhältnisse gegeben als unbefristete und die Zahl der Minijobber sei auf 7,3 Millionen angewachsen. „Das muss sich ändern: Denn sozial ist, wenn gute Arbeit gut bezahlt wird und für gleiche Arbeit auch gleiches Geld bezahlt wird“, forderte die Ministerpräsidentin.

Sorge mache ihr auch die steigende Zahl von Leiharbeiterinnen und Leiharbeitern in Nordrhein-Westfalen. Inzwischen arbeiteten rund 180.000 Menschen als Leiharbeiter, ohne dass die Bundesregierung diese Entwicklung stoppe. Deshalb fordere die Landesregierung unter anderem, das Verbot wiedereinzuführen, Leiharbeiter nur für einen bestimmten Auftrag einzustellen und sie anschließend wieder zu entlassen. Der Grundsatz des „equal pay“ müsse endlich wieder überall umgesetzt werden.

Gerade mit Blick auf die Frauen setzt sich Ministerpräsidentin Hannelore Kraft für dieses Ziel ein: „Denn selbst hundert Jahre nach dem ersten internationalen Frauentag werden Frauen beim Lohn weiter benachteiligt“. Nordrhein-Westfalen soll außerdem wieder das Mitbestimmungsland Nummer eins werden, kündigte die Ministerpräsidentin beim Arbeitnehmerempfang der Landesregierung in Krefeld an. „Wir halten unser Versprechen und ändern das Landespersonalvertretungsrecht“, sagte Hannelore Kraft. Noch vor der Sommerpause soll das Gesetz dazu verabschiedet werden, damit für die über 600.000 Beschäftigten im öffentlichen Dienst in Nordrhein-Westfalen bei der Mitbestimmung wieder das Prinzip der „gleichen Augenhöhe“ gelte.

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