Ministerpräsidentin Hannelore Kraft zeichnet 25 Lebensretter mit der Rettungsmedaille des Landes aus

1. Dezember 2012

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft zeichnet 25 Lebensretter mit der Rettungsmedaille des Landes aus

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat 25 Personen mit der Rettungs­medaille des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet, sieben wei­tere erhielten eine Öffentliche Belobigung. In einer Feierstunde auf der Zeche Zollverein in Essen dankte die Ministerpräsidentin den Retterin­nen und Rettern für ihren selbstlosen Einsatz.

Rettungsmedaille für Grazyna Hasek aus Bergkamen, Peter Fajardo aus Dortmund und Thomas Hillen aus Werne

Während des Nachtdienstes am 13. Oktober 2010 bricht gegen 23.00 Uhr in einem Patientenzimmer des St. Elisabeth Krankenhauses in Dortmund-Kurl ein Brand aus. In dem Zimmer liegen drei ältere Männer. Auf dem Beistelltisch eines Patienten haben Zeitschriften Feuer gefan­gen, es fliegen Funken auf die Betten. Doch die drei Männer bemerken nichts, denn zwei von ihnen schlafen fest, der Dritte – ein geistig ver­wirrter Mann – befindet sich im Bad. Als Krankenschwester Grazyna Hasek Rauch auf dem Flur bemerkt, schlägt sie sofort Alarm und rennt zu dem Zimmer. Der diensthabende Arzt, Thomas Hillen, ruft die Feu­erwehr und eilt mit seinem Kollegen Peter Fajardo zur Hilfe. Im Zimmer kümmert sich Peter Fajardo zunächst um den Mann im Badezimmer. Mit angehaltenem Atem holt er ihn aus dem Bad und bringt ihn auf den Flur in Sicherheit.

Obwohl aus dem Zimmer dicker schwarzer Rauch quillt, ignoriert Peter Fajardo die Gefahr einer Rauchvergiftung und betritt er­neut das Zimmer. Mit einem Feuerlöscher, den Grazyna Hasek für ihn bereithält, gelingt es Peter Fajardo, die Flammen zu ersticken. Der dichte Qualm aber macht es ihm unmöglich, zu den beiden Männern zu gelangen, die noch immer schlafen. Durch lautes Rufen gelingt es Peter Fajardo schließlich, beide Männer zu wecken, die daraufhin das Zimmer aus eigener Kraft verlassen. Danach kümmern sich Grazyna Hasek, Peter Fajardo und Thomas Hillen um die Patienten der benachbarten Zimmer: So viele, wie sie nur können, schieben sie in ihren Betten in die angrenzende Tagesklinik. Die Rettungskräfte müssen die drei tapferen Helfer anschließend mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in andere Krankenhäuser bringen. Peter Fajardo muss wegen des Verdachts auf ein Lungenödem sogar zwei Tage auf der Intensivstation bleiben.

Liebe Grazyna Hasek, lieber Peter Fajardo, lieber Thomas Hillen, unter Einsatz des eigenen Lebens haben Sie das Leben Ihrer Patienten ge­rettet. Ihr Einsatz überstieg bei Weitem Ihre Pflichten. Für Sie war es selbstverständlich, Menschen in höchster Not zu helfen. Dafür sage ich Ihnen im Namen des Landes ein herzliches Dankeschön und überreiche Ihnen die Rettungsmedaille.

Rettungsmedaille für Benjamin Korth, öffentliche Belobigung für Anne August, beide aus Hürth

Am Nachmittag des 18. Dezember 2010 gehen Anne August und Benjamin Korth mit ihrem Hund bei Minusgraden in der Nähe des Bade­sees „Otto-Maigler“ in Hürth spazieren. Plötzlich hören sie vom See Hil­ferufe. Sie laufen sofort los und sehen etwa sieben Meter vom Ufer entfernt eine Frau, die im zugefrorenen See eingebrochen ist und schon bis zum Hals im Eis steckt. Wie sich später herausstellt, hatte sie ver­sucht, ihren entlaufenen Hund von der Eisfläche zurückzuholen.

Während Anne August über das Mobiltelefon den Rettungsdienst alar­miert, versucht Benjamin Korth, der Verunglückten einen Ast zuzuwer­fen. Die Arme der Verunglückten sind bereits so taub, dass sie sich nicht am Ast festhalten kann. Benjamin Korth fürchtet, dass die Frau nicht bis zum Eintreffen der Feuerwehr durchhalten wird. Er zieht darum seinen Mantel aus, bricht mit Knien und Füßen eine Gasse ins Eis und watet mühsam durch das hüfttiefe Wasser. Als er die Frau erreicht, ist sie schon sehr geschwächt. Benjamin Korth gelingt es, die Frau ans Ufer zu ziehen. Er muss dabei sehr aufpassen, nicht selbst in das eisige Wasser abzurutschen. An Land wickelt er die Frau in seinen Mantel und wartet auf den Rettungsdienst. Doch die Rettungskräfte haben große Schwierigkeiten, die stark vereiste Schranke an der Zufahrt zum See zu öffnen. Daher nehmen Anne August und Benjamin Korth die verun­glückte Frau unter die Arme und laufen mit ihr – so gut es geht – dem Rettungswagen entgegen. Schließlich erreichen sie die Sanitäter: Die Verunglückte kann endlich ins Krankenhaus gebracht werden. Auch Benjamin Korth muss im Krankenhaus behandelt werden, weil er sich eine Unterkühlung zugezogen hat.

Lieber Benjamin Korth, Ihrem selbstlosen und mutigen Eingreifen ist es zu verdanken, dass die Frau überlebt hat. Sie haben nicht gezögert und haben das Risiko nicht gescheut, sich selbst im eisigen Wasser einen Kälteschock zu holen und zu ertrinken. Meine Hochachtung vor Ihrer entschlossenen Tat, die mit der Rettungsmedaille belohnt wird.

Liebe Anne August, Sie haben sehr umsichtig gehandelt, indem sie so­fort den Rettungsdienst informiert haben. Dank Ihres Handelns war die Feuerwehr zur Stelle und konnte die Frau und auch Benjamin Korth so­fort ins Krankenhaus bringen. Dafür spreche ich Ihnen heute eine „Öffentliche Belobigung“ aus.

Rettungsmedaille für Till Terstegge aus Münster

Ein aufheulender Motor und quietschende Reifen lassen Till Terstegge am 26. Mai 2011 kurz nach Mitternacht in seiner Wohnung am Münste­raner Schloss aufschrecken. Er wirft einen Blick aus dem Fenster auf die Straße und den angrenzenden Schlossgraben. Und macht eine schockierende Entdeckung: Im Wasser des Schlossgrabens liegt ein Auto, mit dem Dach nach unten und den Rädern nach oben. Es muss von der Straße abgekommen und dann über die fünf Meter tiefe Bö­schung in den Schlossgraben gestürzt sein.

Till Terstegge verständigt augenblicklich die Polizei, läuft auf die Straße und holt zuerst sein Auto vom
nahen Parkplatz. Vergeblich versucht er mit den Scheinwerfern seines Pkw den Unglücksort auszuleuchten. Da­nach stellt er sein Auto zurück, um nicht die ankommenden Polizeifahr­zeuge zu behindern. Ehe ihn einer der Beamten davon abhalten kann, hangelt er sich die steile Böschung hinunter und watet durch den schlammigen Grund des Schlossgrabens bis zum Unfallauto, das lang­sam im Wasser versinkt. Einer der Polizeibeamten folgt ihm bis zum Ufer und leuchtet mit seiner Taschenlampe in das Fahrzeug. Till Terstegge kann darin einen Mann erkennen, sein Kopf befindet sich mittlerweile unter Wasser. Aber der Wagen liegt so instabil, dass er bei einem Rettungsversuch vom Gewicht beider Männer weiter in tieferes Wasser sinken und beide unter sich begraben könnte. Till Terstegge wagt den Versuch trotzdem. Er schafft es, die Fahrertür zu öffnen und den bewusstlosen Fahrer aus dem Wagen zu befreien. Danach hält er den Kopf des Mannes so lange über Wasser, bis die Feuerwehr zur Hilfe kommt. Till Terstegge unterstützt die Feuerwehr noch dabei, den Mann auf eine Schaufeltrage zu legen, dann wird die Trage an einer Rettungsleine die Böschung hinaufgezogen.

Lieber Till Terstegge, dass der Verunglückte den Unfall letztlich heil überstanden hat, verdankt er im Wesentlichen Ihnen: Denn Sie haben die Rettungskräfte alarmiert und ohne Ihren Einsatz im Schlossgraben, bei dem es buchstäblich um Kopf und Kragen ging, wäre der Mann ver­mutlich ertrunken. Ich bin froh, dass auch Sie Ihren Rettungseinsatz un­beschadet überstanden haben und freue mich sehr, Ihnen heute die Rettungsmedaille des Landes Nordrhein-Westfalen auszuhändigen.

Öffentliche Belobigung für Siegfried Kirchhoff aus Hiddenhausen

Am späten Nachmittag des 27. Mai 2011 steht Siegfried Kirchhoff mit weiteren Personen am Gleis 2 des Bahnhofs in Bünde und wartet auf den Zug. Plötzlich fährt ein 75jähriger Rentner mit seinem Motorroller über den Bahnsteig auf Siegfried Kirchhoff zu. Über den Bahnsteig! Wie sich später herausstellt, ist der Mann betrunken. Der Rentner verliert die Kontrolle über seinen Roller und stürzt damit auf das Gleis. In diesem Moment nähert sich mit hoher Geschwindigkeit ein InterCity-Zug, der den Bahnhof auf Gleis 2 durchfahren will. Der Zug ist nur noch wenige 100 Meter entfernt. Der Lokführer bemerkt den Mann im Gleis und leitet augenblicklich eine Notbremsung ein. Doch es ist zu spät: Der brem­sende IC rast weiter auf den Verunglückten zu. Ein Mann direkt neben Siegfried Kirchhoff springt ohne zu zögern auf die Schienen hinunter, ergreift den angetrunkenen Mann und hievt ihn zur Bahnsteigkante. Siegfried Kirchhoff kniet sich sofort an die Kante und zieht den Rentner hoch. Der andere mutige Mann schafft es gerade noch, sich selbst auf den Bahnsteig zu retten. Wenige Sekunden später wird der Motorroller vom Zug erfasst, der erst einige 100 Meter hinter der Unfallstelle zum Stehen kommt.

Lieber Siegfried Kirchhoff, ohne Ihren spontanen Einsatz und das mu­tige Handeln Ihres Helfers, der anonym bleiben wollte und heute nicht bei uns ist, wäre der Rentner sicherlich vom Zug erfasst worden und um sein Leben gekommen. Für Ihren beherzten Einsatz spreche ich Ihnen heute eine „Öffentliche Belobigung“ aus.

Rettungsmedaille für Gottfried Steinfeld und Wadim Steinfeld aus Rees

Im Frühling 2011 führt der Rhein extremes Niedrigwasser. Das bedeu­tet, es gibt noch mehr Strudel als bei normalem Wasserstand und der Rhein ist dann noch gefährlicher für einen Schwimmer als sonst. All das ahnen aber drei Jungen im Alter zwischen sieben und elf Jahren nicht, als sie am Abend des 31. Mai 2011 auf einer weitgehend trockenen Stelle am Reeser Rheinufer zwischen zwei Buhnen spielen. Nicht weit von ihnen entfernt angeln Gottfried Steinfeld und sein Sohn Wadim. Als die beiden merken, wie sich die Kinder über die Buhnen immer weiter in das Flussbett hinein bewegen, rufen sie ihnen zu, sie sollen aus dem gefährlichen Bereich zurück ans Ufer kommen. Denn als Anglern ist ih­nen die Gefahr nämlich sehr bewusst.

Und tatsächlich: Plötzlich rutscht der 7jährige aus und fällt ins Wasser. Sofort wird er von der starken Strömung des Rheins gepackt. Während einer der Spielkameraden die Flucht ergreift, versucht der 11jährige Junge zu helfen – er ist der ältere Bruder des verunglückten Kindes. Er springt ins Wasser, wird aber ebenfalls von der Strömung mitgerissen. Gottfried Steinfeld und sein Sohn rennen zur Unglücksstelle. Gottfried Steinfeld gelingt es schnell, den Älteren zu fassen und ans Ufer zu zie­hen.

Doch der andere Junge ist schon weit abgetrieben. Die Retter be­merken erschrocken, dass der Kopf des Jungens schon unter Wasser ist. Ohne zu zögern, springt Wadim Steinfeld in den Rhein, um den Jun­gen zu retten. Nur mit äußerster Anstrengung schafft er es, gegen die starke Strömung anzuschwimmen und erreicht den Jungen. Er packt ihn und schwimmt mit ihm bis zum Ufer. Dort angekommen, verlassen Wadim Steinfeld die Kräfte. Er schafft es nicht mehr, den schlammigen Untergrund zu durchwaten und den Jungen ins Trockene zu bringen. Sein Vater eilt herbei. Zunächst bringt er den Jungen in Sicherheit, dann hilft er seinem Sohn.

Liebe Herren Steinfeld, ich will mir gar nicht ausmalen, was mit Ihnen und den beiden Jungen passiert wäre, wenn Sie alle von der starken Strömung erfasst worden wären. Zum Glück, lieber Wadim Steinfeld, sind Sie ein sehr guter Schwimmer. Dank des Engagements von Ihnen beiden sind die Jungen – abgesehen von einer Unterkühlung – unversehrt geblieben. Meine größte Hoch­achtung vor Ihrer mutigen Tat. Sie beide haben Leben gerettet und er­halten deshalb heute die Rettungsmedaille unseres Landes. 

Rettungsmedaille für Florian Diehl und Max Rüdiger, Öffentliche Belobigung für Sina Rüdiger und Vanessa Steinhauer, alle aus Geldern

Am Abend des 3. Juli 2011 sind die Freunde Florian Diehl, Sina und Max Rüdiger sowie Vanessa Steinhauer in Geldern auf dem Heimweg. Als sie das Mehrfamilienhaus erreichen, in dem Florian Diehl sowie Max und Sina Rüdiger wohnen, bemerken sie, dass aus der Erdgeschoss­wohnung dicker Rauch quillt. Vanessa Steinhauer ruft sofort mit dem Handy die Feuerwehr und wartet mit Sina Rüdiger auf die Rettungs­kräfte. Die beiden jungen Männer wagen sich währenddessen ins Trep­penhaus, um nach Ihrem Nachbar in der Erdgeschosswohnung zu se­hen. Zunächst versuchen sie es mit Rufen und Klopfen an der Woh­nungstür. Keine Reaktion! Florian Diehl tritt kurzerhand die Wohnungs­tür ein. Die beiden jungen Männer versuchen, zu dem Nachbarn vorzu­dringen. Doch schon nach wenigen Schritten müssen sie ihren Ret­tungsversuch abbrechen, weil der Rauch zu stark ist. Verzweifelt rufen und schreien sie so lange vor der Tür, aus der es immer stärker qualmt, bis der Nachbar endlich selbst herauskommt. Er ist stark angetrunken. Florian Diehl greift dem 67jährigen unter die Arme und gemeinsam mit Max Rüdiger retten sie sich auf die Straße. Alle übrigen Bewohner des Hauses haben sich in der Zwischenzeit schon selbst in Sicherheit ge­bracht.

Bis zum Eintreffen der Rettungskräfte kümmern sich die vier Freunde um den 67jährigen, der danach ins Krankenhaus gebracht wird. Wie sich später herausstellt, hatte er den Brand aus Unachtsamkeit mit sei­ner Zigarette verursacht.

Lieber Max Rüdiger, lieber Florian Diehl, unter Einsatz Ihres Lebens ha­ben Sie Ihren Nachbarn vor einer Rauchvergiftung bewahrt, an der er vielleicht sogar gestorben wäre. Und sie haben mit Ihren Rufen auch die übrigen Bewohner des Hauses alarmiert. Glücklicherweise haben Sie alles unbeschadet  überstanden. Ich freue mich sehr, Ihnen heute die Rettungsmedaille zu verleihen.

Liebe Sina Rüdiger, liebe Vanessa Steinhauer, Sie haben sofort die Feuerwehr alarmiert, Sie beide haben richtig und gut reagiert, entschei­dend zur Rettung beigetragen und Schlimmeres verhindert. Dafür spre­che ich Ihnen beiden eine „Öffentliche Belobigung“ aus.

Rettungsmedaille für Jürgen Pfaff aus Wesel

Am Morgen des 15. Juli 2011 verliert eine junge Fahrerin auf einer Straße in Schermbeck (Kreis Wesel) auf einer Brücke über dem Wesel-Datteln-Kanal die Kontrolle über ihr Fahrzeug: Das Auto kommt ins Schleudern und stürzt über das Brückengeländer in das drei bis vier Meter tiefe Wasser des Kanals.

Jürgen Pfaff sieht das herabstürzende Fahrzeug vom nahe gelegenen Campingplatz Overbeck aus. Sofort bittet er einen Jogger, die Ret­tungskräfte zu verständigen. Dann läuft er zum Kanal und springt ins Wasser. Als er den Wagen erreicht, ist der Innenraum bereits zu 1/3 mit Wasser vollgelaufen. Die Fahrerin ist bei Bewusstsein, aber steht unter Schock und ist nicht in der Lage, sich selbst aus dem Auto zu befreien. Erst nach eindringlicher Aufforderung von Jürgen Pfaff gelingt es der Frau, das Fenster zu öffnen und sich aus dem Fahrzeug zu befreien. Die junge Frau steht aber noch immer so stark unter Schock, dass sie nicht schwimmen kann. Jürgen Pfaff muss sie auf seinem Rücken über Wasser halten und schwimmt mit ihr ans Ufer. Kaum haben sie sich vom Auto entfernt, versinkt es vollständig im Wesel-Datteln-Kanal. Beide ha­ben großes Glück, dass sie vom Sog nicht mit in die Tiefe gezogen wer­den. 20 Minuten später treffen die Rettungskräfte ein und versorgen die Verunglückte, die außer Schnittverletzungen am Arm keine weiteren Schäden davongetragen hat. Auch Jürgen Pfaff bleibt unverletzt.

Lieber Jürgen Pfaff, Sie haben den Ernst der Lage augenblicklich er­kannt und haben nicht gezögert, ins Wasser zu springen, um das Leben der jungen Frau zu retten. Ohne Sie wäre sie wahrscheinlich ertrunken. Ich verneige mich vor Ihrer mutigen Leistung und zeichne Sie mit der Rettungsmedaille unseres Landes aus.

Rettungsmedaille für Bernd Falkenberg aus Eschweiler

Am Vormittag des 30. Juli 2011 ist der Krankenpfleger Bernd Falken­berg gerade in seiner Wohnung, als er unten auf der Straße Schüsse hört. Geistesgegenwärtig greift er sofort zu seinem Erste Hilfe-Koffer und eilt nach draußen. Dort wird er Zeuge eines schrecklichen Verbre­chens: Mitten auf der Straße hat ein Mann ein Auto gestoppt, in dem seine Ex-Frau und deren neuer Lebensgefährte sitzen.

Der Mann steht vor der Beifahrerseite und schießt mit einer Pistole in das Wageninnere. Dem Lebensgefährten der Ex-Frau gelingt es noch, aus dem Auto zu steigen, dann treffen ihn zwei Kugeln in den Oberkörper: Ein Durch­schuss in die rechte Seite, auf Höhe der Leber, und ein Streifschuss an der linken Seite zwischen Hüfte und Rippen. Seiner Ex-Frau schießt der Täter in die linke Schulter, etliche Halsgefäße werden dabei verletzt. Dann richtet der Schütze die Pistole gegen sich selbst und nimmt sich das Leben.

Bernd Falkenberg läuft sofort zum Auto und kümmert sich um die schwer verletzte Frau. Er drückt die Wunde am Hals ab und redet ihr beruhigend zu, bis die von anderen Anwohnern alarmierten Rettungs­kräfte eintreffen. Inzwischen wird der andere Verletzte von Passanten versorgt, die ebenfalls zum Tatort geeilt sind.

Lieber Bernd Falkenberg, ohne Ihr schnelles und mutiges Eingreifen wäre die Frau im Auto verblutet. Ich finde es sehr bemerkenswert, dass Sie sofort zur Hilfe geeilt sind, obwohl Sie zunächst nicht einschätzen konnten, ob der Schütze noch am Leben ist. Sie haben also in Kauf ge­nommen, selbst in Lebensgefahr zu kommen und haben trotzdem ge­holfen. Wir alle zollen Ihnen dafür große Hochachtung! Das Land NRW würdigt Ihre Tat mit der Verleihung der Rettungsmedaille.

Rettungsmedaille für Oguzhan Ayar aus Duisburg

Als Oguzhan Ayar am 21. August 2011 gegen 2.00 Uhr morgens von einem Besuch im Jugendcafé heimkommt, bemerkt er im Treppenhaus, dass es in einer Nachbarwohnung brennt. Durch lautes Rufen warnt Oguzhan Ayar zunächst alle Hausbewohner. Als er zur Wohnungstür des Nachbarn kommt, in der es brennt, hört er Hilfeschreie. Kurzerhand schlägt er die Tür ein. Starker Rauch schlägt ihm entgegen und nimmt ihm die Sicht. Ungeschützt tastet sich Oguzhan Ayar bis zu dem Hilfe­rufenden vor und findet ihn in der Diele. Die Küche, die vermutlich durch eine überhitzte Herdplatte Feuer gefangen hat, brennt schon lichterloh. Oguzhan Ayar erkennt, dass der 26jährige Nachbar nicht mehr in der Lage ist, sich selbst aus der Wohnung zu retten: Er hat zu viel giftigen Rauch eingeatmet und ist zudem stark betrunken. Also hilft ihm Oguzhan Ayar und bringt ihn ins Treppenhaus, wo er ihn der Feuerwehr übergibt, die inzwischen eingetroffen ist. Der Gerettete wird mit einer Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert. Oguzhan Ayar selbst bleibt unverletzt.

Lieber Oguzhan Ayar, als Sie aus der brennenden Wohnung das Schreien gehört haben, war für Sie augenblicklich klar, dass Sie schnell eingreifen müssen, um das Leben Ihres Nachbarn zu retten. Das haben Sie getan, trotz der großen Gefahr, die für Sie in der brennenden Woh­nung bestand. Mein Respekt vor dieser selbstlosen Leistung, die heute mit der Rettungsmedaille des Landes gewürdigt wird.

Rettungsmedaille für Erkan Kaya, Tuncay Kaya und Ali Kaya aus Hamm und Polizeihauptkommissar Axel Scheunemann aus Selm

In der Nacht des 4. Dezember 2011 ist Erkan Kaya in Hamm mit seinen beiden Neffen Tuncay und Ali Kaya nach einem Besuch bei Verwandten im Auto unterwegs, als ein Kleinwagen mit überhöhter Geschwindigkeit an ihnen vorbei fährt. Die drei Männer sehen noch, wie der Wagen auf der regennassen Fahrbahn ins Schleudern gerät, dann verschwindet das Auto plötzlich aus dem Blickfeld.

Erkan Kaya und seine Neffen be­fürchten, dass der Wagen verunglückt ist und suchen die Straße ab. Auf einer Brücke über der Lippe erhärtet sich ihr Verdacht: Im Brückenge­länder klafft ein großes Loch. Das Auto ist in den Fluss hinabgestürzt. Erkan Kaya stoppt sein Fahrzeug, verständigt sofort die Rettungskräfte und rennt die steile, etwa zwei Meter tiefe Uferböschung hinunter. Bevor er sich in das eisige Wasser stürzt, ruft er seinem Neffen Tuncay zu, mit dem Wagen die Unglücksstelle auszuleuchten. Nun können die drei Männer erkennen, dass der junge Fahrer des verunglückten Autos ori­entierungslos in der starken Strömung der Lippe treibt, ein weiterer Ju­gendlicher und ein Mädchen halten sich am Unfallauto fest. Erkan Kaya schwimmt zu dem Fahrer und zieht ihn ans Ufer. Seine Neffen warten an der Böschung und hieven den Verunglückten aus dem Wasser. Dann hilft Erkan Kaya den beiden anderen Unfallopfern. Die drei Retter schaffen es noch, den Jugendlichen über die Böschung nach oben zu ziehen, doch das inzwischen bewusstlose Mädchen wird für Erkan Kaya zu schwer. Als Polizeihauptkommissar Axel Scheunemann an der Un­fallstelle eintrifft und sieht, dass Erkan Kaya die junge Frau nicht mehr halten kann, springt er sofort ins Wasser. Beide versuchen mit großer Mühe, das Mädchen über die rutschige Böschung in Sicherheit zu brin­gen, doch erst der Feuerwehr gelingt es ein wenig später, mit einem Seil alle drei nach oben zu ziehen.

Lieber Erkan Kaya, lieber Axel Scheunemann, Sie haben drei jungen Menschen das Leben gerettet und haben dabei Ihr eigenes riskiert. Sie hätten im kalten Wasser einen Kälteschock erleiden können. Bei der Rettungsaktion haben Sie, lieber Axel Scheunemann, weitaus mehr ge­leistet als Ihre Pflicht als Polizeibeamter.

Lieber Tuncay Kaya, lieber Ali Kayar, auch für Sie beide bestand Le­bensgefahr, Sie hätten beim Hochziehen der beiden Männer jederzeit das Gleichgewicht verlieren und in den Fluss fallen können.

Mit Ihrem couragierten Handeln sind Sie alle Vorbilder. Ich freue mich sehr, Ihnen allen heute die Rettungsmedaille unseres Landes überrei­chen zu können.

Rettungsmedaille für Tanja Knopp aus Dortmund, Anja Eberhardt, Anja Gärtner, Sandra Grafe-Czaja und Oliver Schupelius aus Bochum, Öffentliche Belobigung für Katja Domogalla aus Hattingen

Es ist Zeugnistag am Freitagmittag, 10. Februar 2012: Gegen 11.20 Uhr verlässt der 10jährige Denis seine Grundschule in Bochum-Watten­scheid. Hinter dem Zaun des Schulhofs gibt es einen rund 1,80 Meter tiefen, zugefrorenen Teich. Denis hat große Lust auf ein paar Rutsch­partien. Er klettert über den Metallzaun und wagt sich auf das Eis. Mit­schüler beobachten vom Schulhof aus seine Aktion. Was zu befürchten war, geschieht tatsächlich: In der Mitte des Teichs bricht Denis ein und versinkt unter Wasser. Seine Schulkameraden rufen sofort um Hilfe. Die Schulsekretärin Katja Domogalla informiert augenblicklich die im Ge­bäude tagenden Teilnehmer einer Schulkonferenz. Die Betreuerin Anja Eberhardt ist die Erste, die schnell über den Zaun steigt und zum Teich eilt. Etwa zehn Meter vom Ufer entfernt sieht sie nur die dunkle Jacke des Jungen und daneben Luftblasen aus einem Loch im Eis aufsteigen. Über Handy ruft sie Rettungskräfte. Kurz danach kommt Tanja Knopp: Zuerst bittet sie ihre Kollegin Anja Eberhardt, wärmende Decken und eine Notfalltasche zu holen. Einigen Schulkindern ruft sie zu, schnell ein Seil zu besorgen. Dann begibt sie sich selbst aufs Eis und rutscht auf dem Bauch bis zur Einsturzstelle, noch ehe die Kinder mit dem Seil da sind. Sie kann den Kopf des inzwischen bewusstlosen Jungen unter der Eiskante hervor an die Wasseroberfläche ziehen. Beim Versuch, ihn auf das Eis zu hieven, rutscht sie fast selbst in das Wasser.

Inzwischen ist auch Anja Eberhardt auf dem Eis und bewegt sich vor­sichtig auf Tanja Knopp zu. Die Kolleginnen Anja Gärtner, Sandra Grafe-Czaja und der Sozialarbeiter Oliver Schupelius folgen ihr und bil­den eine Kette. Sie halten sich an den Beinen fest und ziehen den Jun­gen aus dem Eisloch zum Ufer. Erschrocken stellen sie fest, dass Denis nicht mehr atmet und keinen Puls mehr hat. Sofort beginnt Tanja Knopp mit einer Mund-zu-Mund-Beatmung. Sandra Grafe-Czaja führt eine Herzdruckmassage durch. Später wird sie von Anja Gärtner abgelöst. Als Katja Domogalla mit einer Notarzttasche hinzukommt, setzt Tanja Knopp die Beatmung mit einem Beatmungsbeutel fort.

Währenddessen wickeln die anderen Helfer den reglosen Jungen in Decken und warten, bis der Rettungsdienst kommt. Nach weiterer Reanimierung durch den Notarzt wird Denis in die nahegelegene Kinderklinik des Marienhospitals Gelsenkirchen-Ückendorf eingeliefert. Eine Woche liegt er auf der Inten­sivstation im künstlichen Koma und muss beatmet werden. Was für ein Glück, dass Denis nach all dem wieder vollständig gesund geworden ist!

Liebe Tanja Knopp, liebe Anja Gärtner, liebe Anja Eberhardt, liebe Sandra Grafe-Czaja, lieber Oliver Schupelius, ohne Sie wäre Denis heute nicht mehr am Leben. Ich finde es großartig, wie Sie als Team gehandelt haben, um Denis zu retten. Sie befanden sich auf dem Eis in großer Gefahr, denn auch sie hätten jederzeit einbrechen und ertrinken können. Für Ihre mutige Tat verleihe ich Ihnen heute die Rettungsme­daille.

Liebe Katja Domogalla, auch Sie haben einen wichtigen Teil dazu bei­getragen, dass Denis wiederbelebt werden konnte. Sie haben schnell und umsichtig gehandelt, indem Sie die Schulkonferenz alarmiert ha­ben. Ihnen spreche ich darum heute eine „Öffentliche Belobigung“ aus.

Rettungsmedaille für Herrn Eberhard Kerber aus Steinheim/Westfalen

Als Eberhard Kerber am frühen Morgen des 24. Februar 2012 in Höxter zur Arbeit kommt und seinen Wagen auf dem Parkplatz abstellt, be­merkt er Rauch aus einem Dachfenster im gegenüberliegenden Mehr­familienhaus. Schnell verlässt er sein Fahrzeug. Zwei vorbeigehende Kollegen bittet er, bei den Bewohnern zu klingeln und sie vor der Gefahr zu warnen. Er selbst besorgt sich inzwischen in der Firma einen Feuer­löscher und läuft zu dem Haus.

Mittlerweile sind die Bewohner des Hauses alarmiert und haben sich auf der Straße versammelt. Eberhard Kerber fragt sie, ob jemand vermisst wird. Bald steht fest, dass die Mieter der brennenden Dachgeschoss­wohnung – ein Geschwisterpaar – noch fehlen. Ein Nachbar erklärt Eberhard Kerber den Weg und dann eilt er durch das stark verqualmte Treppenhaus zur Dachgeschosswohnung. Im Vorbeilaufen trommelt er vorsorglich an alle Wohnungstüren. Im Dachgeschoss angekommen, hört er durch die Wohnungstür Hilferufe. Die Bewohner sind vom Qualm bereits so sehr benommen, dass sie selbst nicht mehr die abgeschlos­sene Tür öffnen können. Ihnen gelingt es aber noch, den Schlüssel durch den Türspalt in den Hausflur zu schieben und so kann Eberhard Kerber die Tür endlich aufschließen. Beim Betreten der Wohnung schlagen ihm Flammen entgegen. Mit dem Feuerlöscher kann er die Flammen so weit zurückdrängen, dass ein Fluchtweg entsteht und er die beiden greifen und nach draußen in Sicherheit bringen kann. Nach der Erstversorgung werden die Verunglückten vom Rettungsdienst mit einer Rauchvergiftung in das Krankenhaus Höxter gebracht.

Lieber Eberhard Kerber, unter Einsatz Ihres Lebens haben Sie zwei Menschen aus einer brennenden Wohnung befreit. Bestimmt ist Ihnen Ihre Erfahrung bei den Maltesern des Kreises Höxter von Vorteil gewe­sen. Aber das schmälert natürlich nicht die großartige Leistung, die Sie am 24. Februar vollbracht haben. Wir alle sind froh, dass Sie diesen gefährlichen Einsatz unbeschadet überstanden haben und ich freue mich, Ihnen heute die Rettungsmedaille des Landes NRW zu überrei­chen. 

Rettungsmedaille für Polizeikommissar Marius Bednorz aus Essen, Öffentliche Belobigung für Polizeikommissarin Andrea Wolski aus Essen und Werner Dombrot aus Mülheim an der Ruhr

Am Nachmittag des 12. März 2012 beobachtet ein Spaziergänger (Werner Dombrot) an der Ruhr, wie ein älterer Mann am gegenüberlie­genden Ufer versucht, auf einer Bank Platz zu nehmen. Der ältere Mann verliert dabei so unglücklich das Gleichgewicht, dass er in die Ruhr stürzt. Sofort wird er von der Strömung Richtung Mülheim abgetrieben. Der Spaziergänger sucht zuerst ein nahes Ausflugslokal auf, alarmiert dort die Polizei und eilt zum Ufer zurück, um den im Wasser treibenden Mann bis zum Eintreffen der Polizei im Auge zu behalten.

Als Polizeikommissar Marius Bednorz und Polizeikommissarin Andrea Wolski zur Unglücksstelle kommen, treibt der ältere Mann bereits rund 70 Meter vom Ufer entfernt mit dem Kopf unter Wasser im Fluss. Sofort springt Marius Bednorz in die sieben Grad kalte Ruhr. Es gelingt ihm, den Mann zu erreichen. Er greift ihn und schwimmt mit ihm zurück zum Ufer. Mit Hilfe seiner Kollegin zieht Marius Bednorz den Mann aus dem Wasser. Andrea Wolski sucht bei dem leblosen Mann, dessen Mund und Rachen voll Wasser gelaufen sind, vergeblich nach Atmung und Herzschlag. Er muss beatmet werden.

Weil es zu lange dauern würde, eine Beatmungsmaske aus dem Polizeiauto zu holen, führt Andrea Wolski spontan eine ungeschützte Mund-zu-Mund-Beatmung durch – mit Erfolg! Als der Rettungsdienst eintrifft, wird der Mann vor Ort weiter stabilisiert und danach ins Krankenhaus transportiert.

Liebe Andrea Wolski, lieber Marius Bednorz, Sie haben am 12. März einen Einsatz gezeigt, der über Ihre Pflichten als Polizeibeamte weit hinausgeht. Dafür verleihe ich Ihnen Marius Bednorz heute die Ret­tungsmedaille und spreche Ihnen, Andrea Wolski, eine öffentliche Belo­bigung aus. Meine Hochachtung vor Ihrem großartigen Einsatz!

Dem Spaziergänger (Werner Dombrot), der leider nicht bei uns ist, wird heute eine „Öffentliche Belobigung“ ausgesprochen. Denn seinem um­sichtigen Verhalten ist zu verdanken, dass die Rettungskräfte über das Unglück informiert wurden.

Rettungsmedaille für Stefanie Tewes und Lothar Tewes aus Bewerungen

Am 20. Mai 2012 fahren Lothar Tewes und seine Tochter Stefanie ge­gen 8.30 Uhr über die Landstraße von Warburg nach Daseburg. Plötz­lich verliert die Autofahrerin vor ihnen in einer langgezogenen Rechts­kurve die Kontrolle über ihr Fahrzeug. Das Auto schleudert nach links gegen einen Straßenbaum, kippt dann auf die Fahrerseite und fängt Feuer. Ein schrecklicher Moment!

Während Stefanie Tewes sich um den Notruf und dann um das Ab­sichern der Unfallstelle kümmert, läuft Lothar Tewes zum brennenden Fahrzeug. Über die Beifahrertür versucht er, die eingeklemmte Fahrerin zu befreien. Doch die Verunglückte ist in den Sicherheitsgurt so verwi­ckelt, dass der Gurt ihr den Atem abdrückt – und auch die Tür lässt sich nicht richtig öffnen. Glücklicherweise hat Lothar Tewes ein Taschen­messer zur Hand und beginnt den Gurt mühsam durchzuschneiden. Dabei wird der Rauch im Fahrzeuginneren immer beißender und die Flammen kommen näher. Stefanie Tewes ist inzwischen zum Unfallauto geeilt. Sie trotzt Hitze und Qualm und hält die Beifahrertür so weit wie möglich auf, damit ihr Vater und die Verunglückte mehr frische Atemluft haben. Als der Gurt endlich durchgeschnitten ist, gelingt es Lothar Tewes, die Frau aus dem Sitz zu befreien. Gemeinsam mit seiner Tochter ziehen sie die Verunglückte aus dem Auto. Kaum sind die drei in Sicherheit, geht der Wagen komplett in Flammen auf. Erst jetzt kommt der Rettungsdienst und übernimmt die weitere Versorgung der Verletz­ten, die anschließend ins Krankenhaus nach Warburg gebracht wird. Die beiden Retter überstehen ihren Einsatz unbeschadet.

Liebe Stefanie Tewes, lieber Lothar Tewes, das Auto hätte jederzeit explodieren können und sie hätten am giftigen Rauch ersticken können. Diese Gefahren haben Sie in Kauf genommen, um die Frau aus dieser dramatischen Situation zu befreien. Sie sind – genauso wie alle anderen Auszuzeichnenden heute – echte Helden und dafür zeichne ich Sie beide mit der Rettungsmedaille des Landes aus.

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