Ministerpräsidentin Hannelore Kraft spricht mit Schülern über mehr Beteiligung

27. Mai 2012

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft spricht mit Schülern über mehr Beteiligung

Daniel Kessel atmet durch, setzt das Mikro an. Jetzt hat der 19-Jährige beim „Forum Politicum“ auf dem Marktplatz von Detmold seine Chance, der Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen einmal zu sagen, was ihn bedrückt. Der Schüler wirkt betont entschlossen: „Wir Jugendlichen sind auf gar keinen Fall politikverdrossen, ich glaube sogar, dass gerade wir Jugendlichen der Politik eine Chance geben. Aber wie können wir mehr auf unsere Belange aufmerksam machen?“ Seine Frage hallt auf dem Platz nach, so energisch hat er sie gestellt.

„Wir Jugendlichen sind auf gar keinen Fall politikverdrossen.“

Daniel Kessel atmet durch, setzt das Mikro an. Jetzt hat der 19-Jährige beim „Forum Politicum“ auf dem Marktplatz von Detmold seine Chance, der Ministerpräsidentin von Nordrhein-Westfalen einmal zu sagen, was ihn bedrückt. Der Schüler wirkt betont entschlossen: „Wir Jugendlichen sind auf gar keinen Fall politikverdrossen, ich glaube sogar, dass gerade wir Jugendlichen der Politik eine Chance geben. Aber wie können wir mehr auf unsere Belange aufmerksam machen?“ Seine Frage hallt auf dem Platz nach, so energisch hat er sie gestellt.

Hannelore Kraft: Gemeinsam mit dem Vater im Fernsehen Bundestagsdebatten verfolgt

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft hat verstanden, sie nickt. Wichtig sei ihr, dass die Jugendlichen zur Politik finden. Früher habe sie selbst noch mit ihrem Vater auf dem Sofa im Fernsehen Bundestagsdebatten geschaut, damals, als es gerade mal drei Fernsehsender gab und existentielle politische Entscheidungen anstanden. Für den Schüler Daniel Kessel mag das in diesem Moment sehr weit weg klingen. Doch dann kommt Hannelore Kraft auf das Heute, auf die veränderten Lebensbedingungen. Natürlich wisse sie, dass viele Familien dies heute nicht mehr leisten können. Teilweise, weil sie beruflich eingespannt seien, teilweise aber auch, weil es das Ritual des gemeinschaftlichen Fernseh-Schauens in Familien nicht mehr in dem Maße wie früher gibt.

Ein Jugendparlament gibt es sogar im Landtag in Düsseldorf

Deshalb hält die Ministerpräsidentin Jugendparlamente für eine sinnvolle Einrichtung. So ein Parlament gebe es zum Beispiel in ihrer Heimatstadt Mülheim an der Ruhr – und auch in Düsseldorf im Landtag. Daniel Kessel staunt. Jeder Abgeordnete, sagt Hannelore Kraft, könne einen Jugendlichen bestimmen, der während des Jugendparlaments auf seinem Sitz im Landtag Platz nehmen dürfe. Die Entscheidungen, die dort dann getroffen werden, würden sogar Einzug in den Landtag finden, wenn die Abgeordneten dann wieder diskutieren. Wenn es ums Diskutieren geht, ist Sara Sahi – eine weitere Schülerin auf dem „Forum Politicum“-Podium, mit ihren 15 Jahren bereits ein alter Hase. Sie organisiert am Städtischen Gymnasium Gevelsberg Debattierrunden und findet solche Veranstaltungen spannend.

Hannelore Kraft: Politik findet nicht in Hinterzimmern statt

Hannelore Kraft nickt. Auch sie schätze das Austragen von Argumenten, weil es letztlich auch zeige, dass Politik nicht in irgendwelchen Hinterzimmern gemacht werde, sondern in öffentlichen Räumen. So lud denn auch die Ministerpräsidentin die Schülerin Sara ein, am Jugendparlament im Landtag teilzunehmen. Zugleich rief sie alle Zuschauer dazu auf, selbst einmal das Parlament in Düsseldorf zu besuchen. Politik dürfe keine Distanz schaffen.

Daniel Kessel nickt, ist aber immer noch bei seinem Thema „Mehr politische Beteiligung für Jugendliche“ und deutet auf Sara Sahi. „Ich darf ja immerhin schon wählen, aber Sara hat noch nicht mal diese Chance, sich auf diese Weise einzumischen“, sagt Daniel Kessel.

Das Wahlrecht mit 16 Jahren stimmt Schüler Daniel Kessel zufrieden

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft nickt wieder, sie erwähnt das Wahlrecht mit 16 Jahren. Daniel Kessel horcht auf. Er wirkt, als sei er zufrieden, als habe er etwas erreicht. Genau deshalb gibt es am Nordrhein-Westfalen-Tag in Detmold das „Forum Politicum“. Fast das gesamte Landeskabinett stellt sich hier den Fragen der Schüler. Nach Ministerpräsidentin Hannelore Kraft kommt Finanzminister Norbert Walter-Borjans. Hannelore Kraft geht von der Bühne, der Applaus ist groß.

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