Ministerpräsidentin eröffnet Polen-Nordrhein-Westfalen-Jahr

24. März 2011

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft eröffnet Polen-Nordrhein-Westfalen-Jahr 2011/2012 auf Zeche Zollverein

Im Rahmen eines Festaktes hat Ministerpräsidentin Hannelore Kraft gemeinsam mit dem polnischen Senatsmarschall Bogdan Borusewicz und Europaministerin Angelica Schwall-Düren das Polen-Nordrhein-Westfalen-Jahr 2011/2012 eröffnet. Dabei stellte die Ministerpräsidentin fest: "Der Kern unserer guten Zusammenarbeit mit unseren polnischen Freunden ist und bleibt: das Vertrauen. Und Vertrauen entsteht vor allem dann, wenn es persönliche Kontakte gibt, wenn ein freundschaftlicher Austausch Tag für Tag gelebt und gepflegt wird."

Die Staatskanzlei, das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport und die Ministerin für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien teilen mit:

Im Rahmen eines Festaktes hat Ministerpräsidentin Hannelore Kraft heute gemeinsam mit dem polnischen Senatsmarschall Bogdan Borusewicz und Europaministerin Dr. Angelica Schwall-Düren das Polen-Nordrhein-Westfalen-Jahr 2011/2012 auf Zeche Zollverein eröffnet.

Ministerpräsidentin Hannelore Kraft: „Auf unmittelbare Kooperationen und Begegnungen kommt es an. Denn keine noch so gut formulierte diplomatische Übereinkunft und kein noch so umfangreicher Wirtschaftsvertrag können Grenzen zwischen Völkern abbauen. Der Kern unserer guten Zusammenarbeit mit unseren polnischen Freunden ist und bleibt: das Vertrauen. Und Vertrauen entsteht vor allem dann, wenn es persönliche Kontakte gibt, wenn ein freundschaftlicher Austausch Tag für Tag gelebt und gepflegt wird.

Darum sind die vielen Projekte, die es seit 1991 zwischen unseren Ländern gibt so wichtig. Etwa der Schüleraustausch, die Gespräche mit Zeitzeugen, die Kulturbegegnungen oder seit einigen Jahren immer häufiger die gemeinsamen Symposien zur Stärkung des Fachaustauschs in Wirtschaft und Wissenschaft.

Das Polen-Nordrhein-Westfalen-Jahr ist von der Landesregierung ins Leben gerufen worden, um genau dieses breite Spektrum der Aktivitäten weiter zu stärken. Als größtes deutsches Bundesland will Nordrhein-Westfalen seinen Beitrag leisten, historische Lasten weiter abzubauen und das Band der deutsch-polnischen Freundschaft zu stärken. Und nicht zuletzt geht es auch darum, gemeinsame Werte zur europäischen Integration von morgen zu entwickeln.“

Europaministerin Dr. Angelica Schwall-Düren hob die Bedeutung des bürgerschaftlichen Engagements hervor: „Wir haben im Rahmen unseres Wettbewerbs für Projekte zur deutsch-polnischen Zusammenarbeit feststellen können, wie viele Schulen, Vereine und andere bürgerschaftlichen Akteure sich für die deutsch-polnische Zusammenarbeit engagieren. Das zeigt, die deutsch-polnische Freundschaft ist vielen Menschen in Nordrhein-Westfalen nicht nur ein politisches Anliegen, sondern eine Herzensangelegenheit.“

Kulturministerin Ute Schäfer betonte: „Polen und Nordrhein-Westfalen verbindet seit vielen Jahren eine große Freundschaft. Wir möchten diesen Austausch weiter vertiefen und einen intensiven Dialog der Kulturschaffenden anstoßen. Mit einem hochkarätigen Programm aus allen künstlerischen Sparten wird die nordrhein-westfälische Kultursaison Tam'Tam ab September 2011 in Warschau und vielen anderen Städten Polens wunderbare Einblicke in unser Kulturland gewähren. Und in 2012 freuen wir uns auf polnische Kultur in Nordrhein-Westfalen." 

Die Landesregierung wird bis 2012 zahlreiche Veranstaltungen zur Intensivierung des politisch-gesellschaftlichen Dialogs zwischen Deutschland und Polen anbieten, neue Fachkooperationen anregen und das zivilgesellschaftliche Engagement mit Polen fördern. Derzeit sind mehr als 60 Einzelveranstaltungen und Projekte zum Thema geplant.

Im Bereich Kunst und Kultur beginnt im September 2011 der Kulturaustausch zwischen Nordrhein-Westfalen und Polen. Im Mittelpunkt soll die zeitgenössische Kunst- und Kulturszene beider Länder stehen. Zum Auftakt der Kultursaison gastiert das Tanztheater Wuppertal  im Nationaltheater in Warschau. Weitere Höhepunkte sind unter anderem eine „Theaterschau in NRW“ mit Produktionen der Schauspielhäuser Bochum und Köln, eine Präsentation des Filmlandes NRW und „Deutsch-Polnische Literaturdialoge“. Nordrhein-Westfalen wird sich neben Warschau auch in Wroclaw, Katowice, Poznan, Krakow und Lodz präsentieren.

Offizielle Gäste der zentralen Auftaktveranstaltung waren Staatssekretär Władisław Bartoszewski, Professor Dr. Gesine Schwan, Prof. Dr. Rita Süssmuth, Präsidentin des Deutschen Polen-Instituts, Dr. Marek A. Cichocki, Programmdirektor des „Natolin European Centre“ in Warschau, Adam Krzeminski, Journalist und Publizist Prof. Dr. Claus Leggewie, Leiter des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen sowie Basil Kerski, Chefredakteur des deutsch-polnischen Magazin „DIALOG“, der die angeregte Podiumsdiskussion moderierte.

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