Ministerpräsident Rüttgers und Minister Uhlenberg treffen Spitzenvertreter der Landwirtschaft

11. März 2010

Ministerpräsident Rüttgers und Minister Uhlenberg treffen Spitzenvertreter der Landwirtschaft: „Landesregierung wird weiter für gute Rahmenbedingungen sorgen“

Ministerpräsident Jürgen Rüttgers ist mit den Spitzenvertretern der Landwirtschaft in Nordrhein-Westfalen zu einem einstündigen Gespräch zusammen gekommen. An dem Treffen mit dem Präsidenten des Rheinischen Landwirtschaftsverbands, Friedhelm Decker, und dem Präsidenten des Westfälisch-Lippischen Landwirt­schaftsverbands, Franz-Josef Möllers, nahm auch der zuständige Minister Eckhard Uhlenberg teil. Im Mittelpunkt standen die Zukunfts­aufgaben der Landwirtschaft.

Die Staatskanzlei und das Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz teilen mit:

Ministerpräsident Jürgen Rüttgers ist heute (11. März 2010) mit den Spitzenvertretern der Landwirtschaft in Nordrhein-Westfalen zu einem einstündigen Gespräch zusammen gekommen. An dem Treffen mit dem Präsidenten des Rheinischen Landwirtschaftsverbands, Friedhelm Decker, und dem Präsidenten des Westfälisch-Lippischen Landwirt­schaftsverbands, Franz-Josef Möllers, nahm auch der zuständige Minister Eckhard Uhlenberg teil. Im Mittelpunkt standen die Zukunfts­aufgaben der Landwirtschaft. „Die nordrhein-westfälische Landesre­gierung wird weiter für gute Rahmenbedingungen und fairen Wett­bewerb für unsere 50.000 landwirtschaftlichen Betriebe sorgen“, sagte Rüttgers im Anschluss.

Rüttgers betonte, die Landwirtschaft Nordrhein-Westfalens erlebe einen tiefen Wandel. „Wir haben weniger Betriebe, aber die Leistung der Landwirte ist wichtiger geworden. Für Lebensmittel mit hoher Qualität und hohe Standards, zum Beispiel in der Tierhaltung, sind die Landwirte in Nordrhein-Westfalen ebenso unverzichtbar wie für einen umfassen­den Natur- und Landschaftsschutz in unseren Regionen.“

Bei den grünen Berufen zeigt sich eine positive Entwicklung: „Die Betriebe zeigen Unternehmergeist, Kreativität, Einsatz- und Inves­titionsbereitschaft. Immer mehr Landwirte stellen Vollzeitarbeitskräfte von außerhalb der Familie ein. Deren Zahl hat in Nordrhein-Westfalen innerhalb von zehn Jahren um 11.000 zugenommen“, sagte Minister Eckhard Uhlenberg.

Ministerpräsident Rüttgers würdigte zugleich die Ergebnisse der von Minister Uhlenberg eingesetzten „Zukunftskommission Landwirtschaft 2020“. Praktiker, Wissenschaftler und Fachleute aus den Behörden haben darin die künftigen Herausforderungen der nordrhein-west­fälischen Landwirtschaft und die guten Perspektiven der Branche herausgearbeitet. „Wir haben eine optimale Marktposition mit einem Heimatmarkt von 18 Millionen Menschen mitten in Europa. Unsere Land- und Ernährungswirtschaft hat große Wachstumspotenziale auf­grund wachsender Weltbevölkerung und steigender internationaler Nachfrage nach Qualität aus Deutschland“, sagte Rüttgers und fügte hinzu: „Wir müssen daraus noch mehr als bislang machen.“ Ein weiteres Wachstumsfeld liegt auch bei nachwachsenden Rohstoffen und Energien.

Die Landesregierung will dafür sorgen, dass Landwirte und ländliche Regionen zügig „breite Auffahrten auf die Breitbandnetze für die Daten­kommunikation und Wissensgesellschaft“ bekommen. Eine schnelle Internetverbindung ist für die landwirtschaftlichen Betriebe wichtig, um nah am Markt zu bleiben. Dafür stellen wir dieses Jahr 2,2 Millionen Euro zur Verfügung, so Eckhard Uhlenberg. Auch der Agrar-Tourismus, Gewerbe und freie Berufe in den ländlichen Räumen Nordrhein-Westfalens benötigten optimale Internetanbindungen.

Landwirtschaft und Landesregierung werden sich gemeinsam dafür stark machen, dass die Europäische Agrarpolitik die Leistung der Land­wirte für die Pflege der Kulturlandschaften auch in Zukunft honoriert. „Das ist ein ganz wichtiger Baustein für ein überzeugendes Konzept in der Förderperiode nach 2013“, so Umweltminister Uhlenberg. „Wir werden weiter intensiv dafür arbeiten, dass die Vorgaben, insbesondere die der Europäischen Union, für die praktische Arbeit auf den Höfen möglichst bürokratiearm umsetzbar bleiben“, waren die Verbands­präsidenten mit dem Ministerpräsidenten und dem Umwelt- und Landwirtschaftsminister einig.

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