Regionale 2010: Erster Spatenstich für :terra nova

3. Mai 2010

Ministerpräsident Rüttgers setzt ersten Spatenstich für Regionale 2010-Projekt :terra nova

Ministerpräsident Jürgen Rüttgers hat den ersten Spatenstich für das Projekt „:terra nova“ in der Gemeinde Elsdorf ge­setzt. Im Rahmen der Regionale 2010 soll entlang der nördlichen Kante des Tagebaus Hambach ein Landschaftspark entstehen, der in Zukunft als Naherholungsgebiet für die Region genutzt werden kann.

Die Staatskanzlei teilt mit:

Ministerpräsident Jürgen Rüttgers hat heute (3. Mai 2010) den ersten Spatenstich für das Projekt „:terra nova“ in der Gemeinde Elsdorf ge­setzt. Im Rahmen der Regionale 2010 soll entlang der nördlichen Kante des Tagebaus Hambach ein Landschaftspark entstehen, der in Zukunft als Naherholungsgebiet für die Region genutzt werden kann. Der dort noch bis 2045 aktive Tagebau Hambach bleibt gleichzeitig für Besucher sichtbar. Nach 2045 soll der Tagebau geflutet werden und ein See auf diesem Gebiet entstehen.

Ministerpräsident Rüttgers nannte die Dimensionen des Kohleabbau­gebiets „beeindruckend“. „Die Braunkohle hat insgesamt einen Anteil von 25 Prozent an der deutschen Stromversorgung. Das heißt, auf Braunkohle können wir nicht verzichten.“ Es sei klar, dass die Natur leidet erst einmal leide. „Aber wir wissen auch, dass aus einem Kohle­abbaugebiet wieder eine schöne Landschaft entstehen kann“. Das Projekt :terra nova versöhne Industrie und Natur.

Der Ministerpräsident nannte es als Ziel, dass Nordrhein-Westfalen vom Industrieland Nr. 1 in Zukunft zum umweltfreundlichsten Industrieland wird. Schon jetzt sei Nordrhein-Westfalen einer der weltweit wichtigsten Standorte mit moderner Umwelttechnik, das nach Schätzungen mehr als 250.000 Arbeitnehmer in der Umweltwirtschaft beschäftigt. Mit einem Umsatz von 45 Milliarden Euro habe die Branche das Potenzial, sich zu einem Leitmarkt zu entwickeln.

„Wir müssen noch mehr über zukünftige Energie-Alternativen nach­denken“, so Rüttgers. Dafür soll das Forschungs- und Gewerbegebiet für Energielandwirtschaft „inKA“ entstehen, mit einer modernen Biogas-Anlage und einem großen Freilandlabor, auf dem verschiedene Pflanzen auf ihre Energieerzeugung geprüft werden. Auch Betriebe, die sich mit erneuerbaren Energien befassen, sollen dort angesiedelt werden. „Das ist in dieser Dimension einzigartig in Deutschland und es wird uns unserem Ziel näher bringen, die Strom und Wärmeproduktion aus Biomasse von rund 9 auf fast 16 Milliarden Kilowattstunden zu verdoppeln“, so Rüttgers.

Das Projekt der Regionale 2010 :terra nova soll erforschen, wie die Zukunft in Nordrhein-Westfalen gestaltet werden kann. Das Land unter­stützt diese Forschungen mit 340 Millionen Euro Fördermitteln. Das ist der bisher höchste Betrag, der in eine Regionale geflossen ist.

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