Ministerpräsident Rüttgers reist in die USA

14. Februar 2009

Ministerpräsident Rüttgers reist in die USA / Gespräche über Lösungen zur Bewältigung der Finanz- und Wirtschaftskrise

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Jürgen Rüttgers wird am kommenden Montag (16. Februar 2009) zu einem sechstägigen Besuch in die Vereinigten Staaten aufbrechen. Seine vierte USA-Reise seit Amtsantritt wird den Ministerpräsidenten nach Washington, Detroit, Boston und New York führen. Dabei wird er unter anderem von Europa- und Medienminister Andreas Krautscheid begleitet. Im Mittelpunkt der Reise stehen Gespräche über Lösungen zur Bewältigung der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise.

Die Staatskanzlei teilt mit:

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Jürgen Rüttgers wird am kommenden Montag (16. Februar 2009) zu einem sechstägigen Besuch in die Vereinigten Staaten aufbrechen. Seine vierte USA-Reise seit Amtsantritt wird den Ministerpräsidenten nach Washington, Detroit, Boston und New York führen. Dabei wird er unter anderem von Europa- und Medienminister Andreas Krautscheid begleitet. Im Mittelpunkt der Reise stehen Gespräche über Lösungen zur Bewältigung der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise. Bei Gesprächen in den Unternehmenszentralen von Ford und General Motors in Detroit geht es um die aktuelle Lage und die Perspektiven in der Automobilindustrie. Außerdem wird sich der Ministerpräsident über die politischen Entwicklungen nach der Wahl des neuen US-Präsidenten Barack Obama informieren und mit Vertretern der neuen US-Administration zusammen treffen. Ein weiterer Schwerpunkt wird die Präsentation des Kulturlandes Nordrhein-Westfalen und der europäischen Kulturhauptstadt Ruhr 2010 sein.

Finanz- und Wirtschaftskrise:

Bei seinen bisherigen USA-Reisen hat Ministerpräsident Jürgen Rüttgers immer wieder auf die Notwendigkeit eines weltweiten Ordnungsrahmens für die Finanzmärkte hingewiesen. In Washington wird Rüttgers diese Frage in Gesprächsrunden mit Unternehmern und Bankern erörtern. In Washington trifft Rüttgers auch mit hochrangigen Vertretern des Internationalen Währungsfonds zusammen, um sich über die Beurteilung der aktuellen Krise und die Eignung bestehender Regulierungsinstrumente zu informieren. In New York wird Rüttgers unter anderem mit dem Vorstand der Citigroup sprechen und die Lage auf dem internationalen Geld- und Kapitalmarkt erörtern. Die Citigroup ist einer der größten Banken weltweit und wurde von der Finanzkrise in besonderem Maße getroffen.

Automobilindustrie:

Von besonderer Bedeutung für den Automobilstandort Nordrhein-Westfalen ist die Zukunft der amerikanischen Automobilhersteller Ford und General Motors. Aus diesem Grund wird Ministerpräsident Jürgen Rüttgers im Rahmen seiner Reise die Unternehmenszentralen von Ford und General Motors in Detroit besuchen. Bei Ford wird er dessen Finanzchef Lewis Booth treffen und sich außerdem über die Forschungsaktivitäten des Unternehmens informieren. Bei General Motors wird Ministerpräsident Jürgen Rüttgers mit dem Unternehmenschef Rick Wagoner sprechen und aktuelle Entwicklungsvorhaben des Unternehmens besichtigen. Beim Gespräch mit Wagoner wird es um allgemeine Fragen zur Lage der Automobilbranche gehen.

Politische Entwicklungen nach der Wahl des neuen US-Präsidenten:

Vier Wochen nach der Wahl des neuen US-Präsidenten Barack Obama wird sich Ministerpräsident Jürgen Rüttgers über aktuelle politische Entwicklungen in den USA informieren. Hierzu dienen Gespräche mit Vertretern der neuen Administration, mit Wissenschaftlern, Kulturschaffenden und zahlreichen Unternehmen. In Washington trifft Rüttgers unter anderem John David Podesta, eine der führenden Persönlichkeiten des Übergangsteams von Präsident Obama. Auch ein Gespräch mit der stellvertretenden Bundesministerin im US-Handelsministerium, Michelle O`Neill, ist geplant. An der Harvard Universität wird der Ministerpräsident mit Experten für außenpolitische Fragen zusammen treffen und sich dort auf der jährlich stattfindenden Conference on Modern Germany in einer Rede zur Bedeutung der transatlantischen Partnerschaft äußern.

Kultur, Wissenschaft und Medien:

Im Jahr 2010 wird Nordrhein-Westfalen mit Essen und dem Ruhrgebiet als europäischer Kulturhauptstadt zum kulturellen Mittelpunkt Europas. Die wechselseitigen Einflüsse zwischen Europa und Amerika sind besonders intensiv. Aus diesem Grund wird Ministerpräsident Jürgen Rüttgers gemeinsam mit dem Vorsitzenden Geschäftsführer der ”Ruhr 2010”, Fritz Pleitgen, sowohl in Washington als auch in New York für das Programm der Kulturhauptstadt werben. Beim Besuch des Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Boston steht die wissenschaftliche Zusammenarbeit und die Medienpolitik im Vordergrund. Ministerpräsident Jürgen Rüttgers wird dort mit jungen deutschen Wissenschaftlern und Studenten zusammen treffen. Anschließend wird er das weltweit renommierte Media Lab am MIT besuchen.

Hintergrundinformationen zu den Beziehungen zwischen Nordrhein-Westfalen und den USA:

  • Über 600 US-Firmen mit ca. 170.000 Arbeitsplätzen sind in Nordrhein-Westfalen ansässig.
  • Umgekehrt gibt es 870 Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen in den USA mit 287.000 Beschäftigten. Die USA sind Zielland Nummer 1 für Investoren aus den USA.
  • Der Außenhandel zwischen den USA und Nordrhein-Westfalen ist in den letzten 10 Jahren um 30 Prozent gestiegen. Die USA sind der wichtigste Exportmarkt für Nordrhein-Westfalen außerhalb Europas.
  • Etwa 11.500 US-Bürger leben in Nordrhein-Westfalen.
  • Es gibt 24 Städtepartnerschaften (unter anderem: Köln/Indianapolis, Neuss/St. Paul, Münster/Fresno).
  • 77 Schulpartnerschaften.
  • 154 Hochschulkooperationen zwischen 119 amerikanischen und 30 nordrhein-westfälischen Hochschulen.

 

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