Ministerpräsident Rüttgers gegen Denkverbote bei Beratung über Opel-Zukunft

20. Februar 2009

Ministerpräsident Rüttgers gegen Denkverbote bei Beratung über Opel-Zukunft

(ddp). Ministerpräsident Jürgen Rüttgers hat nach seinen Gesprächen beim Opel-Mutterkonzern General Motors in Detroit ein positives Zwischenfazit gezogen. «Ich habe in Detroit das Einverständnis erreicht, dass über Sanierung und Rekonstruktion von Opel Europa in Europa entschieden wird - und zwar in solidarischer Partnerschaft mit den Arbeitnehmern», sagte Rüttgers dem «Handelsblatt» (Freitagausgabe). <p><a href="../archive/presse2009/02_2009/090220ddp.php" title="Ministerpräsident Rüttgers gegen Denkverbote bei Beratung über Opel-Zukunft">Pressemitteilung lesen</a><br /><a href="../meldungen/02_2009/USA-Reise_Pressemitteilungen.php">Weitere Pressemitteilungen zur USA-Reise</a><br /><a href="../meldungen/02_2009/USA-Reise_Fotos.php">Fotos von der USA-Reise des Ministerpräsidenten</a></p>

(ddp). Ministerpräsident Jürgen Rüttgers hat nach seinen Gesprächen beim Opel-Mutterkonzern General Motors in Detroit ein positives Zwischenfazit gezogen. «Ich habe in Detroit das Einverständnis erreicht, dass über Sanierung und Rekonstruktion von Opel Europa in Europa entschieden wird - und zwar in solidarischer Partnerschaft mit den Arbeitnehmern», sagte Rüttgers dem «Handelsblatt» (Freitagausgabe).

«Die massiven Spekulationen darüber, dass Werke geschlossen werden müssen, und der Sanierungsplan von GM diese Werke auch schon mit Namen nenne, sind vom Tisch», betonte Rüttgers erneut. Eine Vier-Tage-Woche für Opel-Werke sieht Rüttgers in naher Zukunft nicht. «Für das Werk Bochum ist das dementiert worden. Es entspräche auch nicht der Auftragslage: gerade wegen der Umweltprämie läuft das Geschäft derzeit gut. Aber natürlich werden sich auch die Gewerkschaften kooperativ zeigen, sobald es ein zukunftsfähiges Konzept für Opel Europa gibt», sagte der Ministerpräsident.

Zugleich kritisierte Rüttgers Forderungen, staatliche Hilfen auszuschließen. «Diese Debatten helfen nicht weiter. Klar ist doch bislang nur: ohne den Erhalt der Opel-Standorte und der Arbeitsplätze in Deutschland brauchen wir über Hilfen des Staates gar nicht zu reden. Aber jetzt müssen wir zunächst Opel Europa die Chance geben, einen Zukunftsplan zu entwerfen», sagte Rüttgers.

Rüttgers betonte, «wenn es um die Rettung Zehntausender Arbeitsplätze geht, darf es keine Denkverbote geben». Es gehe darum, «aus Opel Europa einen neuen schlagkräftigen Automobilkonzern zu formen». Dieser müsse nicht nur die deutschen Opel-Werke umfassen, sondern auch Zugriff auf die Patent- und Markenrechte von Opel haben, forderte der Ministerpräsident.

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