Kultur zur Marke Nordrhein-Westfalens machen

4. Dezember 2009

Ministerpräsident Rüttgers eröffnet Besucherzentrum Ruhr: „Kultur zur Marke Nordrhein-Westfalens machen“

Kultur und Kreativität sollen nach Worten des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers zum Markenzeichen des Landes Nordrhein-Westfalen werden. Im Rahmen der Eröffnung des Besucherzentrums Ruhr sagte er: „Wir müssen die Kulturhauptstadt 2010 in der Metropole Ruhr dazu nutzen, die kulturelle Stärke Nordrhein-Westfalens mehr als bisher in Europa und weltweit zu demonstrieren."

Die Staatskanzlei teilt mit:

Kultur und Kreativität sollen nach Worten des nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Jürgen Rüttgers zum Markenzeichen des Landes Nordrhein-Westfalen werden. Im Rahmen der Eröffnung des Besucherzentrums Ruhr sagte Rüttgers heute (4. Dezember 2009) in Essen: „Wir müssen die Kulturhauptstadt 2010 in der Metropole Ruhr dazu nutzen, die kulturelle Stärke Nordrhein-Westfalens mehr als bisher in Europa und weltweit zu demonstrieren. Wir haben kulturell so viel zu bieten wie nur wenige andere Regionen in Europa. In der Essener Oper, auf der Zeche Zollverein oder bei der RuhrTriennale zeigen wir international hoch geachtete Spitzenleistungen. Arbeiten wir gemeinsam daran, dass Kultur und Kreativität zur Marke Nordrhein-Westfalens wird. Sie soll das Bild unseres Landes in der Welt als eine der kreativsten Regionen Europas vermitteln.“

Als „zentrale Attraktionen des Kulturhauptstadtjahres 2010“ bezeichnete Rüttgers das neue Besucherzentrum auf der Zeche Zollverein, das Portal der Industriekultur und den neuen Denkmalpfad Zollverein. Rüttgers: „Heute eröffnen wir ein zentrales Besucherzentrum für die Kulturhauptstadt. Wir eröffnen ein Portal der Industriekultur. Und wir eröffnen den neuen Denkmalpfad Zollverein. Es sind drei zentrale Attraktionen der Metropole Ruhr für die Kulturhauptstadt 2010 und für die Zeit darüber hinaus. Die Industriekultur zu fördern ist nicht Nostalgie. Denkmalpflege ist nicht Selbstzweck. Es geht darum, die eigenen Wurzeln zu begreifen. Und daraus etwas Neues zu entwickeln.“ 

Rüttgers betonte, in Zukunft würden jene Regionen und Städte prosperieren, denen es gelinge, kreative Köpfe anzuziehen und zu halten. Kunst und Kultur seien kein Luxus, den man sich leiste, wenn man Geld übrig habe. Kunst und Kultur böten vielmehr Auswege aus der Wirtschaftskrise. Sie seien Voraussetzung dafür, dass die Wirtschaft boome. Das Land investiere deshalb gerade in schwierigen Zeiten in die Kultur.

Das Land Nordrhein-Westfalen investiert anlässlich der Kulturhauptstadt rund 120 Millionen Euro (davon 50 Millionen Euro EU-Mittel.) Darunter mehr als elf Millionen Euro in den Neubau des Kunstquartiers mit dem Emil-Schumacher-Museum in Hagen, mehr als neun Millionen Euro in das Dortmunder U und rund 15 Millionen Euro in das Großprojekt „Jedem Kind ein Instrument“.

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