Ministerpräsident Rüttgers: „Emscherumbau ist eine der wichtigsten Maßnahmen des Strukturwandels im Ruhrgebiet“

11. September 2009

Ministerpräsident Rüttgers: „Emscherumbau ist eine der wichtigsten Maßnahmen des Strukturwandels im Ruhrgebiet“

Ministerpräsident Jürgen Rüttgers hat heute in Gelsenkirchen anlässlich des Ersten Spatenstichs für den Abwasserkanal Emscher den Umbau und die Renaturierung der Emscher als „Jahrhundertprojekt“ bezeichnet. Hier werde eine der wichtigsten Maßnahmen des Strukturwandels im Ruhrgebiet verwirklicht.

Die Staatskanzlei teilt mit:

Ministerpräsident Jürgen Rüttgers hat heute (11. September 2009) in Gelsenkirchen anlässlich des Ersten Spatenstichs für den Abwasserkanal Emscher den Umbau und die Renaturierung der Emscher als „Jahrhundertprojekt“ bezeichnet. Hier werde eine der wichtigsten Maßnahmen des Strukturwandels im Ruhrgebiet verwirklicht. Rüttgers: „Aus der einst geschundenen Landschaft wird ein Juwel. Und es gehört zu den Attraktionen der Kulturhauptstadt 2010.“

Hier werde die größte wasserwirtschaftliche Infrastrukturmaßnahme in ganz Europa verwirklicht. In einem der dichtest besiedelten Regionen Europas entstünden durch den Umbau der Emscher neue Lebensräume. Ministerpräsident Rüttgers: „Von Dortmund im Osten bis nach Duisburg im Westen entstehen neue Angebote zum Wohnen, zum Arbeiten, für die Freizeit, für die Kunst. Rad- und Fußwege werden gebaut, Industriebrachen verschwinden, Zuläufe werden gesäubert. Stadt und Natur werden zusammengebracht. Nicht umsonst wird bereits vom ‚Wunder der Emscher’ gesprochen.“

Die Landesregierung, so der Ministerpräsident, wolle gemeinsam mit der Emschergenossenschaft und der Region das Emschersystem bis 2020 komplett umbauen. Eine Rahmenvereinbarung, die das Projekt bis zu diesem Zeitpunkt absichern solle, werde noch in diesem Herbst unterschriftsreif, kündigte Rüttgers an. Die Landesregierung stehe der Emschergenossenschaft und den Akteuren der Region bei dem Gemeinschaftswerk auch künftig zur Seite. Ministerpräsident Rüttgers: „Gemeinsam schaffen wir eine lebens- und liebenswerte Metropole!“

Darüber hinaus verwies Ministerpräsident Rüttgers in seinem Grußwort auf die positiven ökonomischen Auswirkungen des Emscherausbaus für nordrhein-westfälische Unternehmen: „Wasser- und Umwelttechnik aus Nordrhein-Westfalen genießen heute schon einen ausgezeichneten Ruf. Der Emscherkanal wird ein High-Tech-Bauwerk. Es wurden zum Beispiel eigens Roboter entwickelt, die das Bauwerk unterirdisch überwachen. Das ist nicht nur Know-how, das wir im In- und Ausland nutzen können. Das zeigt auch: wir investieren massiv in grüne Wirtschaftspolitik.“

Die Klimaschutz und Energiepolitik in Nordrhein-Westfalen sei vorbildlich, so der Ministerpräsident. Mit rund 18 Millionen Euro sei der Etat für den Naturschutz so hoch wie nie zuvor in der Geschichte des Landes. Bereits im letzten Jahr habe die Landesregierung eine ehrgeizige Energie- und Klimaschutzstrategie beschlossen, die die nationalen und europäischen Klimaschutzziele ergänze und stärke. Nordrhein-Westfalen wolle bis 2020 die CO2-Emissionen im Land um 81 Millionen Tonnen reduzieren.

Zudem habe die Landesregierung im Juni das Cluster „Umwelttechnologien.NRW gestartet. Die Initiative fördere und vernetze Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Verbände und Investoren aus dem Bereich der Umwelttechnologie. Ministerpräsident Rüttgers: „Damit bringen wir die Branche in Nordrhein-Westfalen an die Spitze Europas. Mit 45 Milliarden Euro Jahresumsatz und 250.000 Arbeitsplätzen ist Nordrhein-Westfalen heute bereits das erfolgreichste Bundesland im Bereich der Umwelttechnologien.“

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