Ministerpräsident Rüttgers ehrt Handwerker

11. November 2009

Ministerpräsident Rüttgers ehrt Handwerker / Verleihung des Bundespreises für Handwerk in der Denkmalpflege / Rüttgers: „Baugeschichte Nordrhein-Westfalens verkörpert Tradition und Identität der Heimat“

Nordrhein-Westfalen schätzt seine Baugeschichte. Aus diesem Grund verlieh Ministerpräsident Jürgen Rüttgers heute in Düsseldorf den Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege an 15 Handwerker und Denkmal-Eigentümer aus dem ganzen Land.

Die Staatskanzlei teilt mit:

Nordrhein-Westfalen schätzt seine Baugeschichte. Aus diesem Grund verlieh Ministerpräsident Jürgen Rüttgers heute (11. November 2009) in Düsseldorf den Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege an 15 Handwerker und Denkmal-Eigentümer aus dem ganzen Land.

Ministerpräsident Rüttgers zeigte sich davon überzeugt, dass sich der gesamte Kulturbetrieb nicht nur auf spektakuläre Großereignisse, die so genannten Events, konzentrieren dürfe. „Das Handwerk trägt dazu bei, unsere Städte und Dörfer schöner und damit menschlicher zu machen. Deshalb sind Denkmalschutz und Denkmalpflege wichtige Eckpfeiler unserer Stadtentwicklungspolitik.“ Dies in besonderer Weise anzuer­kennen, sei die große Leitung des Bundespreises.

Als vorbildlich bezeichnete Ministerpräsident Rüttgers Bündnis für regi­onale Baukultur, das seit 2005 mit dem Ziel dafür wirbt, den Siedlungen wieder ein regionaltypisches Gesicht zu geben.

Rüttgers: „Die Kulturpolitik der Landesregierung hat einen Schwerpunkt darin gesetzt, gegen den Zerfall wertvoller kultureller bestände in den Archiven, Bibliotheken und Museen vorzugehen“. Deshalb hätte die Landesregierung Ende 2006 die „Landesinitiative Substanzerhalt“ ins Leben gerufen. In Kooperation mit beiden Landschaftsverbänden „zie­hen wir auch die Konsequenzen aus dem Einsturz des Kölner Stadtar­chivs“, so Rüttgers. Dazu gehörten auch neue Regeln für Archive mit besseren Standards in der Standortsicherung sowie einem standort- und gebäudebezogenen Risikomanagement.

In Nordrhein-Westfalen gibt es 76.000 historische Kirchen, Klöster, Bur­gen und Schlösser sowie Bürger- und Arbeiterhäuser, „deshalb ist der Bundespreis Handwerk in der Denkmalpflege so wichtig“, sagte Rütt­gers. Gleichzeitig würdigte der Ministerpräsident die Werte des Hand­werks als Maßstab für unsere Gesellschaft. Dort praktiziere man mit Fleiß, professioneller Arbeit, Bodenständigkeit und Echtheit.

Bezug nehmend auf die Wirtschaft, die im vergangenen Jahr diese Werte verloren hat, forderte der Ministerpräsident, dass Entscheidung und Verantwortung wieder eng aneinandergeknüpft werden müssen.

Die Preisträger sind:

Manfred Messing aus Krefeld erhielt den Bundespreis im Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk für seine Arbeiten am Alten Jüdischen Friedhof Heideckstraße (Sonderpreis).

Ulrich Müller aus Nieheim-Entrup erhielt den Bundespreis für Dachde­ckerhandwerk für die Arbeiten an Ackerhaus und Reisescheune des Klosters Marienmünster (Sonderpreis).

Guido und Andreas Kramp aus Bad Salzuflen wurden ausgezeichnet für die Sanierung und Restaurierung des Fachwerkhauses „Altes Küs­terhaus“ (3. Preis).

Zusätzlich erhielt Guido Kramp den Bundespreis für Zimmerer- und Tischlerhandwerk.

Andreas Kramp wurde außerdem mit dem Bundespreis für Maurer- und Lehmhandwerk geehrt.

Claus Milde aus Bad Salzuflen erhielt den Bundespreis für Metallbau­erhandwerk (3. Preis).

Oliver Frank aus Lemgo-Lieme erhielt den Bundespreis im Dachde­ckerhandwerk (3. Preis).

Klaus Maslo und Wolfgang Sachs aus Bad Salzuflen erhielten den Bundespreis im Maler- und Lackiererhandwerk (3. Preis).

Franz-Josef Schönebeck, Burchart Hille und Bernhard Kerkering aus Steinfurt nahmen stellvertretend für den Heimatverein Borghorst den Bundeshandwerkerpreis für die Rettung und Wiederherstellung des Ackerbürgerhauses entgegen (2. Preis).

Franz-Josef Huckenbeck aus Greven erhielt für seine Arbeit den Bun­despreis im Zimmererhandwerk (2. Preis).

Bernd Friedrichs aus Steinfurt-Borghorst erhielt einen Bundespreis im Dachdeckerhandwerk (2. Preis)

Petra Bärschneider und Dr. Frank Tschentscher aus Leichlingen er­hielten den 1. Preis für die vorbildliche Vorgehensweise bei der Erhal­tung und Restaurierung eines Wohnhauses.

Ralf Stöcker aus Leichlingen-Witzhelden erhielt den Bundespreis im Maurer- und Betonbauerhandwerk (1. Preis).

Manfred Hasbach aus Lindlar erhielt den Bundespreis im Tischler­handwerk (1. Preis).

Michael Bauer-Brandes aus Solingen erhilet den Bundespreis im Me­tallbauerhandwerk (1. Preis).

Matthias Seyl aus Seelbach erhilet den Bundespreis im Ofen- und Luftheitheizungsbauerhandwerk (1. Preis).

Bernd Kauermann aus Burscheid erhielt den Bundespreis im Installal­lateur- und Heizungsbauerhandwerk (1. Preis).

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