Gespräch über aktuelle Lage bei ThyssenKrupp

19. September 2017

Ministerpräsident Laschet und Minister Pinkwart sprechen mit Arbeitnehmer- und Gewerkschaftsvertretern über die aktuelle Lage bei ThyssenKrupp

Ministerpräsident Armin Laschet und Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart haben sich mit Arbeitnehmervertretern von ThyssenKrupp sowie der Gewerkschaft IG Metall über die aktuelle Situation der Stahlproduktion des Traditionskonzerns und die Lage in der Branche ausgetauscht.

 
Die Staatskanzlei teilt mit:

Ministerpräsident Laschet unterstrich die Bedeutung des Stahls für die heimische Wirtschaft: „Stahl ist der Grundstoff, den wir brauchen, um unsere Zukunftsaufgaben bewältigen zu können. Egal ob Wohnungsbau, Energieerzeugung oder Mobilität – ohne den Stahl kommen wir nicht voran.“ Wichtig sei, die modernen und wettbewerbsfähigen Produktionskapazitäten in Nordrhein-Westfalen zu erhalten. „Eine zukunftsfähige Stahlproduktion hier bei uns in Nordrhein-Westfalen sichert viele Arbeitsplätze und sie sichert die Wettbewerbsfähigkeit unseres Standortes“, betonte der Ministerpräsident.
 
Aus Sicht der Landesregierung seien folgende Punkte von Bedeutung: absolute Transparenz des Unternehmens gegenüber den Beschäftigten, Ergebnisoffenheit bei den Gesprächen sowie das Bestreben, alle Möglichkeiten der Mitbestimmung auch in Zukunft sicherzustellen.
 
Ministerpräsident Laschet: „Die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens und damit auch der Erhalt der Arbeitsplätze müssen im Zentrum stehen. Die Mitbestimmung hat Nordrhein-Westfalen stark gemacht. Dieser Geist muss auch in Zukunft weiter gelten.“
    
In dem Gespräch machten Ministerpräsident Laschet und Minister Pinkwart angesichts konkreter werdender Pläne zu einer Fusion der Stahlsparte von ThyssenKrupp mit dem Wettbewerber Tata Steel Europe deutlich, dass eine zukunftsorientierte Strategie gefunden werden müsse, um ThyssenKrupp und die Stahlindustrie insgesamt künftig erfolgreich aufzustellen. Für die Landesregierung ist es dabei besonders wichtig, die Arbeitnehmer in diesen Prozess mit einzubinden.
 
Laschet und Pinkwart sicherten ihren Gesprächspartnern zu, den Prozess um eine mögliche Fusion von ThyssenKrupp mit Tata Steel Europe auch weiterhin eng und in stetigem Austausch mit Arbeitnehmervertretern und Unternehmensleitung zu begleiten.
 

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