Ministerpräsident Laschet empfängt den Staatspräsidenten der Republik Serbien
15. Mai 2018

Ministerpräsident Laschet empfängt den Staatspräsidenten der Republik Serbien

Gespräch im Landeshaus / Wirtschaftsforum Serbien-NRW mit Minister Prof. Dr. Andreas Pinkwart

Ministerpräsident Armin Laschet hat S.E. den Staatspräsidenten der Republik Serbien, Aleksandar Vučić, in der Staatskanzlei empfangen. Nach dem Eintrag ins Gästebuch der Landesregierung kam Ministerpräsident Armin Laschet mit Staatspräsident Aleksandar Vučić zu einem Gespräch zusammen. Themen waren unter anderem der Stand der EU-Beitrittsverhandlungen Serbiens, sowie die wirtschaftliche, kulturelle und gesellschaftliche Entwicklung des Landes.

 
Die Staatskanzlei teilt mit:

Ministerpräsident Armin Laschet hat S.E. den Staatspräsidenten der Republik Serbien, Aleksandar Vučić, in der Staatskanzlei empfangen. Nach dem Eintrag ins Gästebuch der Landesregierung kam Ministerpräsident Armin Laschet mit Staatspräsident Aleksandar Vučić zu einem Gespräch zusammen. Themen waren unter anderem der Stand der EU-Beitrittsverhandlungen Serbiens, sowie die wirtschaftliche, kulturelle und gesellschaftliche Entwicklung des Landes. Im Anschluss stellte Ministerpräsident Laschet dem serbischen Staatspräsidenten und seiner Delegation Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Innenminister Herbert Reul sowie Europaminister Stephan Holthoff-Pförtner vor. An dem Treffen im Landeshaus nahm neben dem serbischen Staatspräsidenten auch Marko Čadež, der Präsident der Wirtschaftskammer Serbien, teil.
 
Ministerpräsident Armin Laschet freute sich über den hochrangigen Besuch aus Serbien: „Nordrhein-Westfalen beobachtet den angestoßenen Reformprozess in Serbien mit großer Aufmerksamkeit. Serbien ist ein verlässlicher bilateraler Partner Deutschlands – nicht nur in der Flüchtlingskrise, sondern auch als Stabilitätsfaktor in Südosteuropa. Wir können Staatspräsident Aleksandar Vučić nur dazu ermutigen, seinen Reformprozess besonders in den Bereichen Rechtsstaatlichkeit und Grundrechteschutz fortzusetzen, um auf dem Weg zur EU-Mitgliedschaft weiter voranzuschreiten.” Der Ministerpräsident betonte zudem die Notwendigkeit einer Kompromisslösung zwischen Serbien und dem Kosovo, um eine friedliche und legal vertragliche Regelung zwischen beiden Ländern zu erreichen.

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Serbien ist ein aufstrebender Wirtschaftspartner in Südosteuropa. Sowohl auf serbischer als auch auf deutscher Seite besteht großes Interesse, die bestehenden Handelsbeziehungen auszubauen.
 
Im Rahmen seines Besuchs in Nordrhein-Westfalen wird Staatspräsident Aleksandar Vučić auch das von der Wirtschaftskammer Serbien und der Industrie- und Handelskammer Nordrhein-Westfalen ausgerichtete „Wirtschaftsforum Serbien – NRW” besuchen. Er wird dort auf Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart treffen, der das wirtschaftliche Potential Serbiens betonte, von dem der EU-Beitrittskandiat und Nordrhein-Westfalen gleichermaßen profitieren können: „Die serbische Wirtschaft wird immer interessanter für Investoren aus Nordrhein-Westfalen. Vor allem Serbiens fortschreitende Annährung an die Europäische Union bietet den Unternehmen vielversprechende Perspektiven. Während nordrhein-westfälische Unternehmen ihre Wertschöpfungsketten – einschließlich der Forschung und Entwicklung – in der Zusammenarbeit mit Serbien optimieren können, steigert sich die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Serbien und europäische Standards werden frühzeitig in die Prozesse vor Ort eingeführt. Deshalb freut es mich, dass Herr Staatspräsident Vučić nach Nordrhein-Westfalen gereist ist und wir gemeinsam, auch mit dem `Wirtschaftsforum Serbien-NRW`, wichtige Beiträge zur Förderung unserer wirtschaftlichen Beziehungen leisten können.“
 
In Nordrhein-Westfalen leben über 60.000 Menschen mit serbischer Staatsangehörigkeit. Zudem bestehen mehrere bilaterale Kooperationen und Partnerschaften zwischen nordrhein-westfälischen und serbischen Kommunen, Hochschulen und Schulen. So sind zum Beispiel Dortmund und die zukünftige Europäische Kulturhauptstadt Novi Sad bereits seit 1982 einander partnerschaftlich verbunden.

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