Internationales Paralympisches Komitee
18. Januar 2018

Ministerpräsident Laschet empfängt den Präsidenten des Internationalen Paralympischen Komitees

Vertrauensvolle Partnerschaft fortsetzen

Ministerpräsident Armin Laschet hat am Donnerstag den Präsidenten des Internationalen Paralympischen Komitees, Andrew Parsons, zu einem Gespräch in der Staatskanzlei empfangen. Parsons wurde im September 2017 zum dritten Präsidenten des IPC gewählt. Das IPC hat seinen Sitz in der Bundesstadt Bonn.

 
Die Staatskanzlei teilt mit:

Ministerpräsident Armin Laschet hat am Donnerstag den Präsidenten des Internationalen Paralympischen Komitees, Andrew Parsons, zu einem Gespräch in der Staatskanzlei empfangen. Parsons wurde im September 2017 zum dritten Präsidenten des IPC gewählt. Das IPC hat seinen Sitz in der Bundesstadt Bonn.

Die Gesprächspartner tauschten sich insbesondere über die Fortsetzung der langjährigen und vertrauensvollen Partnerschaft zwischen Landesregierung und dem Internationalen Paralympischen Komitee aus. Dabei unterstrich der Ministerpräsident die besonderen Verdienste des IPC um die verbesserte Wahrnehmung des Sports für Menschen mit Behinderung. Ministerpräsident Armin Laschet betonte: „Das IPC hat die Paralympischen Spiele in den vergangenen Jahren zu einem faszinierenden Weltsportereignis ausgebaut. Die steigenden Teilnehmer- und Zuschauerzahlen zeigen, dass die Weltöffentlichkeit ein gesteigertes Interesse am paralympischen Sport hat. Davon geht ein bedeutsames Signal für die gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderungen insgesamt aus.“
 
Thematisiert wurde zudem das Vorhaben der Landesregierung, Nordrhein-Westfalen zu einem paralympischen Zentrum auszubauen. Ministerpräsident Laschet machte deutlich: „Es ist unser fester Plan, die leistungssportlichen Strukturen im paralympischen Bereich zielgerichtet zu verbessern und regelmäßig erstklassige paralympische Sportevents in Nordrhein-Westfalen durchzuführen.“
 
Darüber hinaus betonte Ministerpräsident Laschet das besondere Interesse des Landes, die freundschaftlichen Beziehungen zum IPC am Standort Bonn weiter auszubauen. Mit Blick auf die steigenden Mitarbeiterzahlen des IPC und den dadurch notwendig gewordenen Wechsel der Büroräumlichkeiten erklärte die Staatssekretärin für Sport und Ehrenamt, Andrea Milz: „Die Landesregierung wird das IPC zunächst bei der Suche nach neuen Räumlichkeiten am Standort Bonn unterstützen. In einem zweiten Schritt werden wir dabei helfen, eine dauerhafte Finanzierung sicherzustellen. Ich gehe fest davon aus, dass wir hier gemeinsam mit dem IPC, der Stadt Bonn und der Bundesregierung zu guten und langfristig tragfähigen Lösungen kommen werden.“

Hintergrund Internationales Paralympisches Komitee

Das IPC wurde am 22. September 1989 in Düsseldorf gegründet und hat seit 1999 seinen Sitz in Bonn. Als internationaler Dachverband des paralympischen Sports organisiert das IPC die Durchführung der Paralympischen Spiele und der IPC-Weltmeisterschaften. Das IPC beschäftigt in seiner Geschäftsstelle in Bonn derzeit rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus 20 Ländern.
 
Bei Paralympischen Spielen und IPC-Weltmeisterschaften stellt Nordrhein-Westfalen in der Regel ein Viertel der deutschen Mannschaft und ist seit Jahren das erfolgreichste Bundesland. Bei den Paralympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro kamen 39 der 155 Athletinnen und Athleten aus Nordrhein-Westfalen. Diese gewannen 21 der 57 deutschen Medaillen. Bei den letztjährigen Leichtathletik-Weltmeisterschaften in London haben Athletinnen und Athleten aus Nordrhein-Westfalen ebenso herausragende Leistungen gezeigt und über zwei Drittel der deutschen Medaillen gewonnen.
 
Neben Tischtennis werden in Nordrhein-Westfalen die paralympischen Disziplinen Leichtathletik, Schwimmen und Sitzvolleyball besonders gefördert. Diese Sportarten haben im Behindertensport des Landes eine lange Tradition. Nordrhein-westfälische Athletinnen und Athleten sind hier besonders erfolgreich.

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