Ministerpräsident würdigt Verdienste von Berthold Beitz

25. Februar 2010

Ministerpräsident Jürgen Rüttgers würdigt Verdienste von Professor Berthold Beitz / Verleihung der Moses Mendelsohn Medaille

Ministerpräsident Jürgen Rüttgers hat in Essen anlässlich der Verleihung der Moses Mendelsohn Medaille 2010 an Professor Berthold Beitz die Verdienste des Preisträgers gewürdigt. „Sie haben beispiellosen Mut und Menschlichkeit gezeigt. Und dabei Ihr eigenes Leben riskiert“, sagte Rüttgers in seiner Laudatio im Essener Museum Folkwang.

Die Staatskanzlei teilt mit:

Ministerpräsident Jürgen Rüttgers hat heute (25. Februar 2010) in Essen anlässlich der Verleihung der Moses Mendelsohn Medaille 2010 an Professor Berthold Beitz die Verdienste des Preisträgers gewürdigt. „Sie haben beispiellosen Mut und Menschlichkeit gezeigt. Und dabei Ihr eigenes Leben riskiert“, sagte Rüttgers in seiner Laudatio im Essener Museum Folkwang. Beitz erhielt den Preis von der Moses Mendelsohn Stiftung, weil er als junger Angestellter während des zweiten Weltkriegs hunderte von Juden vor dem Vernichtungslager rettete, indem er sie als unabkömmlich reklamierte. Für die Rettung von Juden während der NS-Zeit wurde Berthold Beitz 1973 in Israel in die Liste „Gerechte unter den Völkern“ aufgenommen.

„Sie erinnern uns immer wieder daran, worauf es in einer solidarischen Gesellschaft ankommt“, sagte Rüttgers mit Blick auf die vielfältigen Funktionen des Preisträgers. „Wir sind einander verpflichtet. Das ist einer der Kerngedanken des jüdisch-christlichen Menschenbildes. Und Sie standen immer für dessen Werte. Für Verlässlichkeit, Verantwortung und Humanität. Als Lenker eines großen Konzerns. Als Vorsitzender der Stiftung. Als Ehrenbürger der Stadt Essen. Als Vertreter Deutschlands im internationalen Sport und als Kunstmäzen.“ Rüttgers betonte auch die Rolle von Berthold Beitz beim Neubau des Museums Folkwang: „Es ist ein wunderbares Geschenk an die Kulturhauptstadt. Ein wunderbares Geschenk an die Essener. Und es ist nicht das Erste.“

Die Moses Mendelsohn Medaille wird seit 1993 an verdienstvolle Persönlichkeiten verliehen, die sich im Sinne und in der Tradition des Denkens von Moses Mendelsohn für Toleranz und Völkerverständigung und gegen Fremdenfeindlichkeit engagiert haben. Zu den Preisträgern der Moses Mendelsohn Medaille zählen unter anderem: Daniel Barenboim (2009), Charlotte Knobloch (2008), Manfred Lahnstein (2006) und Kurt Biedenkopf (1998).

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