Ministerpräsident Rüttgers würdigt Jean-Claude Juncker

7. Dezember 2009

Ministerpräsident Jürgen Rüttgers würdigt Jean-Claude Juncker

Ministerpräsident Jürgen Rüttgers hat den luxemburgischen Premierminister Jean-Claude Juncker als herausragenden und engagierten Europäer gewürdigt, der durch sein Wirken und Vorbild einen maßgebenden Beitrag zur Sozialen Marktwirtschaft geleistet hat. Rüttgers hielt die Laudatio zur Verleihung des Preises Soziale Marktwirtschaft der Fasel-Stiftung an Juncker in Duisburg.

Die Staatskanzlei teilt mit:

Ministerpräsident Jürgen Rüttgers hat heute (7. Dezember 2009) den luxemburgischen Premierminister Jean-Claude Juncker als herausragenden und engagierten Europäer gewürdigt, der durch sein Wirken und Vorbild einen maßgebenden Beitrag zur Sozialen Marktwirtschaft geleistet hat. Rüttgers hielt die Laudatio zur Verleihung des Preises Soziale Marktwirtschaft der Fasel-Stiftung an Juncker in Duisburg.

Rüttgers lobte das klare Bekenntnis von Juncker zur Sozialen Marktwirtschaft: „Seine Überzeugung ist, dass der Markt als solcher keine Solidarität produziert. Er handelte immer nach dem Grundsatz, dass erst aus dem Miteinander von Marktgeschehen, von Marktentscheidungen und von politischem Eingriff  soziale Marktwirtschaft und Solidarität entstehen. Deswegen ist er für mich nicht nur der ‚Mister Euro’, sondern vor allem der ‚Mister Soziales Europa’.“

Der Ministerpräsident erinnerte damit auch an die Einführung des Euros: „Diese großartige Vision konnte nur Wirklichkeit werden, weil Jean-Claude Juncker entscheidend dabei mitgeholfen hat, die vielen Widerstände zu überwinden. Gerade in dieser Krise verdankt die Europäische Union ihrer gemeinsamen Währung ihre Handlungsfähigkeit.“

Die Fasel-Stiftung verleiht den Preis an Juncker „für seine herausragenden Verdienste als Anwalt für eine sozial gerechte und marktwirtschaftliche europäische Ordnung“, so die Begründung der Stiftung. Weiter heißt es: „Als Gouverneur der Weltbank und des Internationalen Währungsfonds sowie als Vorsitzender der Eurogruppe hat er den Maastrichter Verträgen und einer europäischen Steuer- und Wirtschaftspolitik wichtige Impulse gegeben. Dabei ist er immer von der Überzeugung geleitet, dass die Entfaltung des Marktes politische Gestaltungen des Sozialen und der Solidarität benötigt. Diese Haltung ist auch für die Bewältigung der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise unentbehrlich.“

Die gemeinnützige FASEL-Stiftung wurde 1994 von dem mittelständischen Duisburger Unternehmer Wilhelm Fasel gegründet. Neben dem Stiftungszweck der Förderung der Idee der Sozialen Marktwirtschaft hat sie weitere karitative Aufgaben. Die ersten Preisträger des noch jungen Stiftungspreises waren Leszek Balczerowicz, ehemaliger Präsident der Polnischen Nationalbank, und Oscar Kardinal Rodriguez, honduranischer Erzbischof und Schirmherr der ausgezeichneten Entschuldungskampagne.

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