Tafeln wirken gegen Spaltung unserer Gesellschaft

24. März 2009

Ministerpräsident Jürgen Rüttgers würdigt Engagement der Tafeln: „Tafeln wirken gegen Spaltung unserer Gesellschaft“

Ministerpräsident Jürgen Rüttgers hat den Helfern der nordrhein-westfälischen Tafeln für ihr ehrenamtliches Engagement gedankt. „Der Staat braucht eine starke Bürgergesellschaft. Wie sie funktionieren kann, zeigen die Tafeln in Nordrhein-Westfalen. Damit wirken sie in eindrucksvoller Weise ge­gen die Spaltung unserer Gesellschaft“, sagte Rüttgers anlässlich einer Spendenübergabe der Sparda-Bank West an die Tafeln.

Die Staatskanzlei teilt mit:

Ministerpräsident Jürgen Rüttgers hat heute (24. März 2009) in der Düsseldorf Staatskanzlei den Helfern der nordrhein-westfälischen Tafeln für ihr ehrenamtliches Engagement gedankt. „Der Staat braucht eine starke Bürgergesellschaft. Wie sie funktionieren kann, zeigen die Tafeln in Nordrhein-Westfalen. Damit wirken sie in eindrucksvoller Weise ge­gen die Spaltung unserer Gesellschaft“, sagte Rüttgers anlässlich einer Spendenübergabe der Sparda-Bank West an die Tafeln. Allein in Nordrhein-Westfalen gibt es 139 Tafeln. Sie versorgen landesweit regelmäßig etwa 150.000 Menschen mit Lebensmitteln. Mit 26.000 Tonnen gespendeten Nahrungsmitteln tragen die Tafeln zu gut einem Viertel des wöchentlichen Lebensmittelbedarfs bei.

Der Ministerpräsident forderte dazu auf, vor Armut nicht die Augen zu verschließen. „Ich möchte, dass wir alle es als unsere Aufgabe begrei­fen, die Not armer Menschen in unserem Land zu lindern. Natürlich muss da auch die Politik aktiv werden.“ Rüttgers nannte als Beispiel den Landesfonds „Kein Kind ohne Mahlzeit“. Mit dem Geld aus dem Fonds wird in diesem Jahr das Mittagessen in den Ganztagsschulen für 75.000 Kinder aus armen Familien finanziert. „Ich halte es für wichtig, dieses Projekt auf ganz Deutschland auszuweiten.“ Das sei auch gesetzge­berische Aufgabe des Bundes. Als weiteres Beispiel nannte Rüttgers die erfolgreiche Bundesratsinitiative des Landes Nordrhein-Westfalen, mit der die Hartz-IV-Regelsätze für Kinder in diesem Jahr erhöht werden.

„Das Anliegen der Tafeln ist auch mein persönliches Anliegen“, betonte der Ministerpräsident weiter. Deshalb habe er dauerhaft die Schirmherr­schaft für die Tafeln übernommen. Zudem habe er im vergangenen Jahr einen großen Teil seines Ehrenamtsfonds für diesen Zweck zur Verfü­gung gestellt. Aus dem Fonds haben die Tafeln 20.000 Euro erhalten, insbesondere, um Kindern in unserem Land ein Frühstück oder einmal täglich etwas Warmes zu essen zu sichern. Zugleich appellierte Rüttgers an die Fürsorgepflicht aller Eltern: „Kinder haben ein elemen­tares Recht auf gesundes und regelmäßiges Essen. Die Dienste der Tafeln dürfen kein leichter Ausweg sein.“

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