Ministerpräsident Rüttgers: „K20 ist Museum von Weltrang“

8. Juli 2010

Ministerpräsident Jürgen Rüttgers: „Wieder­eröffnete Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen K20 ist Museum von Weltrang“

Als „Museum von Weltrang“ und „künstlerisches Aushängeschild Nord­rhein-Westfalens“ hat Ministerpräsident Jürgen Rüttgers die erweiterte und grundsanierte Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen bei ihrer Wie­dereröffnung bezeichnet.

Die Staatskanzlei teilt mit:

Als „Museum von Weltrang“ und „künstlerisches Aushängeschild Nord­rhein-Westfalens“ hat Ministerpräsident Jürgen Rüttgers die erweiterte und grundsanierte Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen bei ihrer Wie­dereröffnung bezeichnet. Ministerpräsident Jürgen Rüttgers sagte heute (8. Juli 2010), die Investition von 39,7 Millionen Euro habe sich gelohnt. Rüttgers: „Die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen ist mit ihren Meis­terwerken der klassischen Moderne und Kunst des 20. Jahrhunderts seit langem das „erste Haus“ der Kunst in unserem Bundesland. Es war uns deshalb ein Herzensanliegen, die Möglichkeiten dieses international an­erkannten Hauses endlich weiter zu verbessern.“

Rüttgers betonte, es sei ihren beiden früheren Direktoren, Prof. Werner Schmalenbach und Prof. Armin Zweite zu verdanken, dass die Kunst­sammlung ein Museum von Weltrang werden konnte. Ausgehend von einem Grundstock von Arbeiten Paul Klees, hätten sie mit ihren Ankäu­fen die Sammlung zu einem der führenden Häuser der klassischen Mo­derne ausgebaut. Besonders dem verstorbenen Prof. Werner Schma­lenbach sei das Land Nordrhein-Westfalen „zu größtem Dank“ ver­pflichtet.

Ministerpräsident Jürgen Rüttgers bezeichnete die Wiedereröffnung der Kunstsammlung als „krönenden Abschluss“ der erfolgreichen Kulturpoli­tik der vergangenen fünf Jahre. Zwölf große Kulturbauprojekte seien im Verlauf der vergangenen fünf Jahre überwiegend mit Hilfe des Landes gebaut oder deren Bau angestoßen worden: Das Dortmunder U, das Essener Ruhr Museum, das Leopold-Hoesch-Museum in Düren, das Landesmuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe in Münster, das Museum Kurhaus Kleve, das neue Schaumagazin in der Abtei Brauweiler und der Glas-Kubus - Situation Kunst - in Bochum. Das neue Emil-Schumacher-Museum in Hagen sei soeben eröffnet worden und auch das Rautenstrauch-Joest-Museum in Köln stehe vor dem Ab­schluss. Hinzu kämen die mit privaten Mitteln realisierten Museen Küp­persmühle und DKM in Duisburg sowie das Folkwang Museum in Es­sen.

Rüttgers: „Das ist eine tolle Bilanz. Die Kulturlandschaft unseres Landes ist an all diesen Orten nicht nur schöner und noch reicher geworden. Die architektonische Ästhetik dieser neuen oder erneuerten Bauten spiegelt wider, dass und wie sehr wir in Nordrhein-Westfalen auf die Kultur bauen: auf die visionäre Strahlkraft kultureller Impulse und das Potential von Kreativität zur Erneuerung unserer Gesellschaft.“

Ministerpräsident Jürgen Rüttgers wies darauf hin, besondere Aufmerk­samkeit und öffentliche Anerkennung gelte dem Engagement der Ge­sellschaft der Freunde der Kunstsammlung NRW. Sie stellt für den Er­weiterungsbau eine Summe von vier Millionen Euro als Spende zur Verfügung. Rüttgers: „Dieses herausragende bürgerschaftliche Enga­gement verdient hohe Anerkennung. Es war ein maßgeblicher Impuls, der die Entscheidung der Landesregierung für die Museumserweiterung sehr erleichtert hat. Die Gesamtkosten des Landes Nordrhein-Westfalen reduzieren sich damit auf 35,7 Millionen Euro. Diese Investition hat sich gelohnt. Lassen Sie sich von dem Ergebnis überzeugen.“ Ein Kompli­ment sei der neuen Direktorin Dr. Marion Ackermann zu machen. In tur­bulenten Umbauzeiten sei es ihr gelungen, ein überzeugendes neues Konzept für alle Standorte vorzulegen, so Rüttgers.

Bei Nachfragen wenden Sie sich bitte an die Pressestelle des Geschäftsbereichs Kultur in der Staatskanzlei, Telefon 0211 837-1136.

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